Sicherheitsabgabe und 2. Polizei-Hundertschaft notwendig

Der CDA-Landesvorsitzende und Landtagsabgeordnete Werner Kalinka fordert eine Sicherheitsabgabe für Veranstaltungen, mit denen Geld verdient wird und bei denen die Polizei präsent ist. Kalinka sagte in Kiel, mit den daraus zu erzielenden Einnahmen könnten weitere Polizei-Planstellen finanziert werden.

Die durch seine Kleine Anfrage bekannt gewordene Zahl von derzeit 315 000 Überstunden bei der Landespolizei bedeute im Umkehrschluss, dass die Polizei mehr Stellen gut gebrauchen könne. Es sei an der Zeit, alle Einnahmemöglichkeiten wie z.B. für Einsätze im bezahlten Fußball konsequent auszuschöpfen. Weiterlesen

Die nächtliche Polizei-Präsenz ist im Norden des Kreises Plön deutlich verstärkt worden

Werner Kalinka dankte Günter Kord-to-Krax mit einem Buchgeschenk für 10 Jahre engagierte Arbeit als Ortsvorsitzender.

„Die Polizei-Präsenz ist im nördlichen Teil des Kreises Plön angesichts der Einbruchsserie nachts deutlich verstärkt worden. Die Bürger sollen wissen, dass die Polizei seit etwa zwei Wochen ganz erhebliche zusätzliche Anstrengungen unternimmt, um die Situation in den Griff zu bekommen.“ Diese positive Nachricht teilte der Landtagsabgeordnete Werner Kalinka beim traditionellen „Wintervergnügen“ der CDU Lehmkuhlen im „Gasthof Neeth“ mit, zu dem Ortsvorsitzender Günter Kord-to-Krax 55 Gäste begrüßen konnte.

Spontanen Beifall erhielt Kalinka, als er eine Sicherheitsabgabe zur Kostendeckung von Polizeieinsätzen bei Veranstaltungen forderte, mit denen Geld verdient wird, wie zum Beispiel Fußball-Bundesligaspielen. Zudem ging er besonders auf die Schul- und Energiepolitik ein. Auch hier Zuspruch. Kalinka: „Die Schule vor Ort erhalten – dies ist der richtige Weg.“ Und zur Energie- und Landesentwicklungspolitik: „Die Energiewende verlangt von uns allen Kompromissbereitschaft. Dies ist wichtig, um mit anderen Energieformen die Versorgung garantieren zu können. Dazu zählt auch, dass ausreichend Leitungsnetze zur Verfügung stehen.“ Weiterlesen

Nach Notruf: Polizei soll in 10 Minuten vor Ort sein

Die Polizei soll nach der Alamierung in 10 Minuten vor Ort sein. Dies hat der Innenminister dem Landtagsabgeordneten Werner Kalinka mitgeteilt. Er schreibt: „Für die Polizei gilt landesweit die Maxime, jeden Einsatzort bei Notruf-Einsätzen grundsätzlich innerhalb von 10 Minuten zu erreichen.” Damit sind Tag und Nacht gemeint.

Zur Situation im Kreis Plön heisst es zudem: „Im Kreis Plön hat es in den letzten drei Jahren keine Veränderungen bei der Polizeipräsenz zur Nachtzeit gegeben.”

Verstärkte Polizei-Präsenz erfreulich und notwendig

Arno Bachert / pixelio.de

“Die verstärkte Präsenz der Polizei im nördlichen Teil des Kreises Plön ist erfreulich, aber auch notwendig. Die seit Anfang November 2011 andauernde Einbruchsserie, zu der auch Raubüberfälle gehören, hat die Bürger tief verunsichert. So kann es nicht weitergehen”, so der Landtagsabgeordnete Werner Kalinka. Die Sicherheit der Bürger sei eine Kernaufgabe des Staates.

Die Verunsicherung bei Bürgern und Kommunalpolitikern sei so groß, dass inzwischen in Orten die Strassenbeleuchtung die ganze Nacht brenne, mit dem Auto Streife gefahren worden sei und man sich zu Telefonketten im Falle eines Einbruches verabrede. Der Abgeordnete: “Zu der Verunsicherung hat auch deutlich beigetragen, dass vor einigen Wochen nach dem Anruf eines Bürgers aus der Gemeinde Stein nachts um 4.13 Uhr keine Polizei kam. Dies war alles andere als ein Ruhmesblatt für die zuständige Kieler Leitstelle.” Weiterlesen