Mehr als 25 Jahre im Kreistag

Seit mehr als 25 Jahren ist er Kreistagsabgeordneter, davon von 2003 – 2008 Kreispräsident, also Vorsitzender des Kreistages. Seit 2013 stellv. Landrat des Kreises Plön.

Seit 10. März 2015 Vorsitzender der CDU-Fraktion im Plöner Kreistag.

2003 hatte die CDU mit ihm als Spitzenkandidaten bei der Kommunalwahl die absolute Mehrheit gewonnen. Zuletzt hatte die CDU 1982 die absolute Mehrheit im Plöner Kreistag erreicht.

In die Zeit als Kreispräsident fielen viele wichtige Entscheidungen und Weichenstellungen für den Kreis, einen Auszug aus der Arbeit finden Sie nachfolgend.

Das Portrait der Kreispräsidentinnen und Kreispräsidenten im Kreishaus würdigt deren Arbeit. Werner Kalinka war von 2003 – 2008 oberster Repräsentant des Kreises Plön. Foto: M. Kuhr

Kreisbilanz 2003-2008

  • ein gutes Schul- und Kindergartenangebot kennzeichnet den Kreis, sowohl die kreiseigenen wie auch andere Schulen wurden in ihrer Ausstattung kontinuierlich verbessert und den Herausforderungen angepasst: Ganztagsangebote werden unterstützt; moderne, praxisnahe berufliche Schulen einschließlich der Schule für Sozialpädagogik in Preetz; dort werden 1,5 Mio. Euro investiert;
  • eine leistungsstarke Schülerbeförderung,
  • eine familienfreundliche Politik, im Familienatlas 2007 liegt der Kreis im oberen Drittel in Deutschland; das vom Kreistag beschlossene „Bündnis für Familie“ wird dazu beitragen, in den nächsten Jahren diese erfolgreiche Arbeit fortzusetzen;
  • für 2008 wurde ein Haushaltstitel geschaffen, um die notwendigen Maßnahmen zur Bekämpfung der Kinderarmut zu intensivieren;
  • Förderung des Sports, der Wohlfahrtsverbände, der Volkshochschulen und des Kreisjugendringes durch mehrjährige vom Kreistag beschlossene Garantie-Verträge;
  • Förderung von Maßnahmen der Jugendhilfe und Ferien-Freizeiten für Kinder und Jugendliche, Jugendkreistage;
  • Unterstützung der Arbeit der Beratungsstelle des Diakonischen Werkes für Erziehungs- und Lebensfragen;
  • in 2007 erstmals wieder die Verleihung eines Kreis-Kulturpreises; Förderung der Arbeit des Kreisheimatmuseums;
  • Stärkung des Ehrenamtes; Ehrenamtsmessen und -foren sind vor allem dank der Arbeit der Wohlfahrtsverbände inzwischen eine Selbstverständlichkeit;
  • Unterstützung unseres Wirtschaftsraumes und der Betriebe durch WFA und GTZ; Kooperation mit Kiel und den Nachbarkreisen; Förderung von Gewerbegebieten; Verabschiedung einer Konzeption Wirtschaftsförderungsagentur/Gewerbe- und Technikzentrum Raisdorf Umbau zum Dienstleistungszentrum für Wirtschaft des Kreises Plön;
  • Unterstützung des Zusammenschlusses der Sparkassen zur Förde Sparkasse;
  • Bau von Radwegen entsprechend dem vom Kreistag bis 2010 verabschiedeten Programm;
  • Ausrichtung der EU-Förderprogramme sowohl nach Kiel/Rendsburg-Eckernförde wie nach Ostholstein;
  • kostenbewusste Haushaltspolitik, wobei nicht übersehen werden darf, dass die Entscheidungsmöglichkeiten der Kreistage vor allem durch die Vorgaben aus Brüssel und Berlin immer geringer werden;
  • der Anstieg der Personal- und Verwaltungskosten konnte im Kreis zwischen 2003 und 2007 um rund 10 Prozent begrenzt werden;
  • positive Begleitung der Verwaltungsreformen; im Frühjahr 2008 werden die Ergebnisse zu den Untersuchungen vorliegen, wie hoch die Kostensenkungen bei einer höchstmöglichen Kooperation oder Fusion mit Ostholstein wären; dazu wurden im Hauptausschuss/Kreistag seit Dezember 2006 die Weichen gestellt;
  • Unterstützung der Verwaltungsreformen im kreisangehörigen Bereich einschließlich Fusion Raisdorf/Klausdorf;
  • Förderung von Arbeits- und Betätigungsmöglichkeiten für Arbeit suchende Menschen; für die Einrichtung der ARGE wurden seitens des Kreistages in 2005 alle notwendigen Entscheidungen getroffen, in der Trägerversammlung ist der Kreis vertreten;
  • Förderung der Klinik Preetz und notwendige Entscheidungen zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit, ein guter Rettungsdienst, das anerkannte kreiseigene Alten- und Pflegeheim bleibt in Kreisträgerschaft;
  • eine kostengünstige, aber leistungsstarke Abfallwirtschaft;
  • Förderung des Umwelt- und Naturschutzes; Grundsatz ist dabei, dass Umwelt und wirtschaftliche Notwendigkeiten in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen müssen;
  • Erhalt der Natur- und Umweltberatungsstellen, allerdings wurde der Kreiszuschuss deutlich reduziert;
  • Konzeption und Begleitung des „Agenda 21“-Prozesses, Einführung regenerativer Energien in kreiseigenem Gebäude;
  • Erhalt des Naturparks Holsteinische Schweiz;
  • Abschaffung der Jagdsteuer;
  • Partnerschaft mit dem Rayon Neman (ehemals Tilsit-Ragnit)