In Kiel-Oppendorf und an der Bahnstrecke

Auf der Bahnstrecke Kiel – Schönberg hat sich einiges getan. Zwischen Kiel und Oppendorf gibt es seit 2017 Personenverkehr, wenn auch mit schwacher Resonanz. Die Streckenteile bis Schönberg, die nicht einem Planfeststellungsverfahren unterliegen, sind inzwischen ertüchtigt. Bei den anderen geht es beim Amt für Planfeststellung in die letzte Phase, bevor das eigentliche Verfahren zum Beispiel für die Bahnhöfe beginnt. Große Vorhaben im bevölkerungsstarken Hamburger Umland, die Fehmarnbelt-Querung und Fachkräftemangel sind nicht ohne Folgen für „Hein Schönberg“ geblieben. Der neue Staatssekretär für Wirtschaft und Verkehr, Tobias von der Heide, hat sich bei seinem Besuch in Plön-Nord mit mir natürlich auch den Bahnhof Kiel-Oppendorf und die Strecke angesehen.

Staatssekretär Tobias von der Heide und MdL Werner Kalinka in Passade an der ertüchtigten Bahnstrecke.

Land fördert die Sanierung der K 26 mit 1Mio. Euro

Derzeit wird die K 26 zwischen Lütjenburg und Behrensdorf saniert, eine wichtige Straße in der Region. Auf 5,6 Kilometer Länge wird die Decke erneuert, auf einer Länge von 2,08 Kilometern erfolgt eine Fahrbahnverstärkung. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rd. 2,08 Mio. Euro, von denen das Land 1,03 Mio. Euro bezahlt. Ein weiteres Beispiel kommunalfreundlicher Haltung des Landes.

ALFA – prima Resonanz auch im Amt Selent/Schlesen

Fast 1000 ALFA-Fahrten seit dem Start am 1. November 2021 im Amt Selent/Schlesen – eine prima Resonanz. Allein auf die Gemeinde Dobersdorf kommen mehr als 400 Fahrten, vor allem nach Schönkirchen. Anruf-Linien-Fahrten (ALFA) steigern die Mobilität im ländlichen Raum deutlich. Dies zeigt sich auch an diesen Zahlen. ALFA ist inzwischen ein festes Angebot im Kreis Plön zur Erhöhung der Mobilität und zur Stärkung des ÖPNV.

VKP auf Wachstumskurs

Die VKP hat auch in den vergangenen Jahren investiert, vom Kreis Plön – er ist mit rd. 60 % Mehrheitsgesellschafter – gewollt und unterstützt. Die VKP ist für die Schülerbeförderung und den ÖPNV bei uns von großer Bedeutung.

4,2 Mio. beförderte Personen im Jahr, inzwischen rd. 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, rd. 110 Omnibusse, davon mehrere Elektrobusse, fünf Standorte, Anruf-Linien-Fahrten (ALFA) in allen Ämtern außer Schrevenborn, wo es eine selbständige Buslinie gibt, verdichtete Taktungen auf Linien, Schnellbusverbindungen – einige wichtige Punkte. Für die höheren Treibstoffpreise haben wir für 2022 bereits rd. 460 000 Euro mehr eingeplant, siehe Sitzung des Hauptausschusses von Dezember 2021. Eine eigene Verkehrsgesellschaft zu haben, ist und bleibt uns wichtig.

Rund 15.000 ALFA-Fahrten im Kreis Plön

Durch die Anruf-Linien-Fahrten (ALFA) gibt es in den Gemeinden im Kreis Plön auch abends bis etwa 23 Uhr ein ÖPNV-Angebot. Diese Bedarfsverkehre sind ein erheblicher Beitrag für mehr Mobilität vor allem im ländlichen Raum. Die Mehrkosten trägt allein der Kreis Plön. ALFA wird durch die VKP in allen Ämtern außer Schrevenborn vorgehalten, wo ein eigenes Busangebot zur Verfügung steht.

Jährlich werden im Kreis Plön durch ALFA rund 153 000 zusätzliche Fahrten angeboten. Nach Aussage von VKP-Geschäftsführer Friedrich Scheffer werden im Durchschnitt ca. 10 % der Fahrten auch abgerufen, so dass ca. 15 000 Fahrten pro Jahr für ALFA genutzt werden. Die Zahl der jährlichen planmäßigen Busfahrten der VKP insgesamt beläuft sich zusätzlich auf rd. 278 000. Insgesamt werden somit jährlich 431 000 Fahrten angeboten. Dieses Angebot wird durch die bereits beschlossene ALFA-Erweiterung mit amtsübergreifenden Verbindungen und zusätzlichen Vormittagsfahrten stufenweise bis Sommer 2023 noch einmal deutlich erweitert.

15 000 ALFA-Fahrten – dies ist eine beträchtliche Verbesserung der Mobilität und der Erreichbarkeit der Orte im Kreis Plön. Wir gehen mit Bedarfsverkehren, aber auch weiteren Maßnahmen wie zum Beispiel der Stärkung der Attraktivität von Busstrecken seit Jahren im Kreis Plön neue Wege. Man muss aber auch sehen: Mehr ÖPNV-Angebote bedeuten höhere Kosten für den Verkehrsträger, bei ALFA also für den Kreis Plön.

Ruf-Taxis sorgen für mehr Mobilität

Ruf-Taxis sind eine gute Möglichkeit, die Mobilität vor allem in den ländlichen Räumen zu verbessern. Im Kreis Plön haben wir seit Jahren mit den Anruf-Linien-Fahrten (ALFA) diese Verbesserung auf den Weg gebracht. Der Kreis trägt allein die zusätzlichen Kosten, für die bis zu 100.000 Euro im Jahr pro Amt veranschlagt sind. Die Fahrgäste können nach vorheriger Anmeldung auf bestimmten Strecken zu bestimmten Zeiten zum Tarif einer Busfahrt fahren. Die Verkehrsbetriebe Kreis Plön (VKP) organisieren ALFA im Auftrag des Kreises, Näheres auf deren Homepage. Wir haben Ruf-Taxis auch im Koalitionsvertrag für Schleswig-Holstein verankert.

Ruf-Taxis sorgen für mehr Mobilität

Ruf-Taxis sind eine gute Möglichkeit, die Mobilität vor allem in den ländlichen Räumen zu verbessern. Im Kreis Plön haben wir seit Jahren mit den Anruf-Linien-Fahrten (ALFA) diese Verbesserung auf den Weg gebracht. Der Kreis trägt allein die zusätzlichen Kosten, für die bis zu 100.000 Euro im Jahr pro Amt veranschlagt sind. Die Fahrgäste können nach vorheriger Anmeldung auf bestimmten Strecken zu bestimmten Zeiten zum Tarif einer Busfahrt fahren. Die Verkehrsbetriebe Kreis Plön (VKP) organisieren ALFA im Auftrag des Kreises, Näheres auf deren Homepage. Wir haben Ruf-Taxis auch im Koalitionsvertrag für Schleswig-Holstein verankert.

Herzlichen Glückwunsch, Hein Schönberg

Die Eisenbahnstrecke zwischen Kiel und Schönberg wird 125 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch! Bis 1982 hat „Hein Schönberg“ dort gefahren, ehe der Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt wurde. Derzeit wird die Strecke ertüchtigt, um sie instand zu setzen und erhöhten Anforderungen für schnellere Fahrten gerecht werden zu können, wie zum Beispiel in Fiefbergen (Foto). Ich bin viel mit Hein Schönberg gefahren, ob zur Schule in Kiel-Wellingdorf oder zum Fußball, als ich bei Holsatia Kiel spielte. Eine schöne Erinnerung.

Herzlichen Glückwunsch, Hein Schönberg

Die Eisenbahnstrecke zwischen Kiel und Schönberg wird 125 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch! Bis 1982 hat „Hein Schönberg“ dort gefahren, ehe der Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt wurde. Derzeit wird die Strecke ertüchtigt, um sie instand zu setzen und erhöhten Anforderungen für schnellere  Fahrten gerecht werden zu können, wie zum Beispiel in Fiefbergen (Foto). Ich bin viel mit Hein Schönberg gefahren, ob zur Schule in Kiel-Wellingdorf oder zum Fußball, als ich bei Holsatia Kiel spielte. Eine schöne Erinnerung.

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Hohwacht / Sehlendorf  – Bau des Radweges kann beginnen

Noch in diesem Jahr kann mit dem Bau des Radweges zwischen Sehlendorf und Hohwacht begonnen werden. Die Kosten werden mit rd. 2,7 Mio. Euro veranschlagt. Das Land ist bereit, sich mit 70% an den als förderfähig anerkannten Kosten (2,4 Mio. Euro) zu beteiligen. Für den Tourismus im Kreis, aber auch für das Erleben der Natur wäre der Radweg eine Bereicherung. Das Gebiet ist ein Refugium für Vögel und Natur. Es sollen ein Kranichbeobachtungsturm, Info-Tafeln und Sitzbänke entstehen. Der NABU, die Gemeinden Blekendorf und Hohwacht, Stefan Leyk und ich haben uns besonders für das Projekt eingesetzt.