Gut besuchte, diskussionsfreudige Probsteier Runde

Wieder eine informative, diskussionsfreudige und gut besuchte Probsteier Runde von 2 ½ Stunden, diesmal bei der gastfreundlichen CDU Höhndorf im Dorfgemeinschaftshaus, zu der Christian Lüken, Gina-Marie von Madel und ich eingeladen hatten. Mehr Flexibilität der Verkehrsaufsicht, die Schulentwicklungsplanung im Kreis, die Abfallwirtschaft, der Haushalt 2024, Straßen und Radwege, Hein Schönberg, das Ostuferkonzept, Kiel-Region, Windkraft, Solar – ein breites Spektrum. Und aus der Landespolitik u.a. die Themen KiTa-Gesetz, UKSH, Kliniken, Digitalisierung und Verfassungsschutzbericht 2023.

FOTOS: Christian Lüken, Claudia Petersen.

Engagement für die Landwirtschaft

Die Zahl der aktiv wirtschaftenden Bauernhöfe ist auch in der Probstei deutlich zurückgegangen. Anfang des Jahres haben die Landwirte – auch aus der Probstei – auf ihre Lage aufmerksam gemacht und von der Bundesregierung mehr Unterstützung verlangt. In Krummbek steht die Landwirtschaft im Mittelpunkt der Korntage-Strohfiguren.

Abfallwirtschaft wird zu einer AöR

Die Abfallwirtschaft des Kreises Plön wird zu einer Anstalt des Öffentlichen Rechtes (AöR). Nahezu einstimmig beschloss der Kreistag die Sitzungsvorlage 060/24, die Landrat Björn Demmin eingebracht hatte. Fraktionsvorsitzender Thomas Hansen begründete das Ja der CDU-Fraktion. Bei Wertstoffen gebe es schnelle Veränderungen, eine AöR könne rascher und flexibler am Markt reagieren. Allerdings werde durch eine AöR auch die Distanz zu den Gremien des Kreises größer, deshalb sei es wichtig – so auch Landrat Demmin – dem bei den weiteren Regelungen zu begegnen.

Bericht aus dem Kreistag am 11.6.24

Gut drei Stunden haben wir gestern im Kreistag beraten und entschieden. Beschlossen wurden u.a. das Ostuferkonzept (074/24), Anstellungsverträge für die Kreismusikschule (053/24), Richtlinie über nachhaltige Beschaffung und Vergabe (021/24), die Schülerbeförderungssatzung (056/24), den Schulentwicklungsplan 2024 des Kreises Plön (052/24), zur KielRegion (043/24 und 044/24) und zur Windenergie (075/24). Die Zahlen beziehen sich auf die Sitzungsvorlagen, nachzulesen auf der Homepage im öffentlichen Bürgerinformationssystem des Kreises Plön.

Und noch einmal die herzliche Einladung zur Probsteier Runde am kommenden Montag ab 18.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Höhndorf, wo wir zu den Themen genauer berichten und diskutieren.

Gestern im Plöner Kreistag

Kreistag fordert mehr Flexibilität von der Verkehrsaufsicht

Einstimmig hat der Plöner Kreistag gestern einen Antrag der CDU-Kreistagsfraktion zur Verkehrsaufsicht des Kreises Plön beschlossen, die Landrat Björn Demmin untersteht. Thomas Hansen und ich haben dazu gesprochen. Wesentliche Punkte: Wir erwarten, dass Ermessenspielräume z.B. bei der Einrichtung von Tempo 30-Zonen, Fahrradstraßen, Zebrastreifen und Bedarfsampeln ausgeschöpft werden. Es gibt erheblichen Unmut bei Bürgerinnen und Bürgern, dass dies derzeit nicht geschieht. Die Verkehrsaufsicht ist zu wenig flexibel. Die Erlasse des Landes stehen einer flexiblen Auslegung nicht im Weg. Der Antrag ist auf der Homepage des Kreises Plön abrufbar.

Guter Arbeitsmarkt im Kreis Plön

Eine sehr erfreuliche Meldung vom Arbeitsmarkt im Kreis Plön. Die Arbeitslosenquote ist mit 4,1 % inzwischen die niedrigste in Schleswig-Holstein, gemeinsam mit dem Kreis Stormarn. Stormarn hatte bislang allein die geringste Quote im Land. Der Wert für den Kreis Plön unterstreicht, dass bei uns seit langem eine aktive wirtschaftliche Entwicklung stattfindet. Schon zuvor stand der Kreis Plön, früher eher im unteren Bereich, im oberen Bereich auf dem Arbeitsmarkt. Wir haben viel heimische Wirtschaft, aber auch zahlreiche neue Betriebe, die sich ansiedeln, wie zum Beispiel im neuen Gewerbegebiet Schönkirchen mit rd. 500 Arbeitsplätzen. Und es geschieht viel für die Infrastruktur wie dem ÖPNV. Und zum Wohnen und für die Freizeit ist unser Kreis ohnehin top. Schöne Heimat.

Zu den Haushaltsberatungen im Amt Selent-Schlesen und Schwentinental

Der Landrat des Kreises Plön hat den Haushalt 2024 der Stadt Schwentinental nicht genehmigt und zahlreiche gewichtige Anmerkungen gemacht. Schwentinental und das Amt Selent-Schlesen sind in einer Verwaltungsgemeinschaft verbunden. Laut KN wird u.a. beanstandet, dass die Haushaltssatzung und der Haushaltsplan 2024 von Schwentinental nicht in der vorgeschriebenen Form mit den vorgeschrienen Anlagen beraten und beschlossen wurden. Ein weiterer Hinweis, wie wichtig es ist, dass die Bürgervertreter genau hinschauen, was ihnen vorgelegt wird und wie über das Geld der Steuerzahler beschlossen wird. Und dass die Bürgerinnen und Bürger darüber informiert werden. Für Dobersdorf im Amt Selent-Schlesen ist der Haushalt 2024 immer noch verabschiedet, 2023 wurde er faktisch nicht beraten. Ich hatte dazu berichtet. Dobersdorf gehört zum Amt Selent-Schlesen, das für die Vorlagen zuständig ist und an dessen Spitze Amtsvorsteherin Ulrike Raabe steht. Unzufriedenheit ist auch anderswo zu hören.