Starkes Engagement für die junge Generation

Auf dem Kreisverbandstag der Jungen Union Kreis Plön in Mönkeberg habe ich in meinem Grußwort berichtet und klar Position bezogen:

Wir engagieren uns im Land stark für die junge Generation (KiTas, Schulen, schulischer Ganztag, Hochschulen), für Klimaschutz, Umwelt und Natur, für eine gute gesundheitliche Zukunft (UKSH, Kliniken) und mit erheblichen Mitteln für Soziales, zum Beispiel Kinder, die in sehr beengten materiellen Verhältnissen ins Leben starten müssen.

Das sind etwa 20 %, in vielen Städten deutlich mehr.

Nötige Veränderungen durch den Bund wie die Reduzierung von Ansprüchen werden nötig sein, sie dürfen aber nicht abrupt erfolgen, sondern müssen für die Betroffenen tragbar sein.

Zum Thema Rente: Jetzige Rentenbezieher haben lange Zeit in die Rentenkassen eingezahlt, um die Renten in den vergangenen Jahren / Jahrzehnten auszahlen zu können.

Wir haben keinen „Geld-Turm“, aus dem die Renten bezahlt werden, sondern diese werden aus den monatlichen Einnahmen finanziert (mit einer leichten Schwankungsbreite). Zudem zahlt der Staat hinzu, daraus werden vor allem auch sog. versicherungsfremde Leistungen finanziert.

Rentnerinnen und Rentner haben die berechtigte Erwartung, dass sie im Alter die ihnen zustehende Rente auch bekommen. Auch dies gehört zum Thema Generationengerechtigkeit entscheidend dazu.

Die Renten-Diskussion sorgsam und fair führen

Die aktuelle Renten-Diskussion nimmt spürbar an Fahrt auf – und birgt gesellschaftspolitische Risiken. Deshalb ist es wichtig, einige Fakten klar anzusprechen: Schon heute leisten Rentnerinnen und Rentner erhebliche Beiträge – in die Kranken- und Pflegeversicherung, in Zusatzversicherungen und nicht zuletzt in Form von Steuern. Gerade die Steuerlast kann im Verhältnis zur Brutto-Rente durchaus erheblich sein und trifft viele ältere Menschen deutlich.

Dabei darf nicht vergessen werden: Die heutigen Rentnerinnen und Rentner haben über Jahrzehnte in das System eingezahlt und damit unsere soziale Sicherung überhaupt erst ermöglicht. Sie haben zudem durch ihre Steuern staatliche Aufgaben mitfinanziert – von Kitas und Bildung über Sicherheit und Infrastruktur bis zu Zukunftsinvestitionen und Förderprogrammen für die Wirtschaft. Davon profitiert vor allem die junge Generation.

Die Rentenpolitik braucht deshalb Augenmaß und Fairness zwischen den Generationen. Denn auch die Lebenshaltungskosten – von Mieten über Lebensmittel bis zur Gesundheitsversorgung – sind stark gestiegen. Gleichzeitig können nicht alle Menschen gleich viel verdienen. Wer im Berufsleben weniger Einkommen hatte, erhält schon heute eine entsprechend niedrigere Rente. Auch dieser Zusammenhang darf in der aktuellen Debatte nicht verloren gehen.

Eine sachliche, faire und generationengerechte Diskussion über die Zukunft der Rente ist notwendiger denn je.

Das Machbare ist beim Wohnungsbau wichtig

An der Debatte im Landtag zum Wohnungsbau letzte Woche habe ich mich engagiert beteiligt. Wichtig ist es, dass auch bei der Umsetzung der Klimaziele das Machbare und die Höhe der Mieten im Auge behalten werden müssen. Andreas Breitner, Verbandsdirektor des Verbandes Norddeutscher Wohnungsunternehmen, hat sich dazu kürzlich öffentlich geäußert und uns Abgeordnete in einem umfassenden Schreiben fundiert informiert, wie hoch Mieten durch Klimaziele steigen werden. Schon jetzt kostet ein Quadratmeter Neubau kostendeckend gerechnet 18 Euro Miete. Da wundert es nicht, dass dies für viele nicht mehr bezahlbar ist. In den vergangenen 30 Jahren sind die Nebenkosten erheblich gestiegen – auch das ist ein beträchtlicher Kostenfaktor vor allem für Mieterinnen und Mieter. Nicht nur der soziale Wohnungsbau, auch der privat finanzierte sollte gefördert werden, denn hier liegen Ressourcen, den Wohnungsbau wieder attraktiver zu machen. Gefreut habe ich mich über die parteiübergreifenden positiven Reaktionen schon während meiner Rede durch viel Applaus.

KiTas: Versorgungsquote im Ü3-Bereich im Kreis Plön bei fast 100%

Zum Thema KiTa habe ich im Kreishaus nach dem Bedarf in den nächsten Jahren gefragt. Derzeit gibt es im Kreis Plön 3414 Ü3-Plätze in KiTas. 2024 lag der Platzbedarf bei 3575 Plätzen, in diesem Jahr bei 3429. Nach der Prognose sinkt der Platzbedarf in den nächsten Jahren kontinuierlich und wird im Jahr 2029 bei etwa 2800 liegen. Allerdings, so wird betont, ist diese Prognose ohne Gewähr, denn mögliche Neubaugebiete und Wanderungsbewegungen sind nicht berücksichtigt. Seit 10 Jahren fördern wir im Kreis den Bau von KiTa-Plätzen vom Kreis mit 30 % – die höchste Quote im Land. Die CDU-Kreistagsfraktion und ich hatten dazu seinerzeit die Initiative ergriffen.

Spielspaß in Stein

Schöne Spielgeräte, viel Grün, viel Platz und dazu die Nähe zur Ostsee – der Spielplatz in Stein ist ein echtes Highlight für Familien. Hier können Kinder nach Herzenslust toben, während die Erwachsenen die frische Meeresluft genießen. Ein Ort, der Spiel, Natur und Erholung perfekt verbindet!

Kindertagespflege im Kreis Plön: Mehr Angebote, weniger Nachfrage

Zahlen zu den Kindertagespflegepersonen (KTPP) im Kreis Plön: Waren 94 Personen in 2019 in der Kindertagespflege tätig, so sind es in diesem Jahr 97. Sie betreuten 446 Kinder in 2019, in 2025 sind es 420, also ein leichter Rückgang. Fazit: Es gibt kein zu geringes Angebot, die Kreisverwaltung spricht in der Antwort auf meine Anfrage von einer „stabilen Versorgung“. Soweit zur Demo vor der jüngsten Sitzung des Kreistages. Fakten sprechen für sich.

Heinrich-Heine-Schule im Landeshaus

Rund 50 Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Heine-Schule aus Heikendorf waren vergangene Woche im Landeshaus. In kleinen Diskussionsrunden haben Landtagskolleginnen und -kollegen und ich abwechselnd in kleinen Runden (Speed-Talk) insgesamt eine Stunde mit den Gästen diskutiert. Wie ist mein Alltag als Politiker, wann geht es mit dem Neubau der Schule los, was waren meine größten Erfolge in der Politik, wie kam es zum Namen Heinrich-Heine-Schule – einige der Fragen bzw. Themen. Danke für den Besuch im Landeshaus und die engagierten Gespräche.

Schulischer Ganztag: Land zahlt 85% Investitionskosten und 75% Betriebskosten

Land und Kommunen haben sich auf die Finanzierung des schulischen Ganztagsangebotes geeignet. Wir zahlen vom Land 85 % der Investitionen und 75 % der Betriebskosten, eine Regelung, mit der die Kommunen zufrieden sein können. Der Höchstbeitrag der Elternbeiträge ist mit 135 Euro im Monat festgelegt. Durch den schulischen Ganztag sollen die Chancengerechtigkeit, die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Zeit zum Lernen und eine ganzheitliche Bildung gestärkt werden.

Kunstrasenplatz in Schönberg bald fertig

Der Kunstrasenplatz in Schönberg geht seiner Fertigstellung entgegen. An den Kosten beteiligen wir uns vom Land mit 250 000 Euro, vom Kreis mit 148 000 Euro. Dies hat der Gemeinde Schönberg geholfen, das Projekt zu realisieren. Es ist für den TSV Schönberg und die Schulen eine gute Möglichkeit, Sport unabhängiger von der Witterung zu betreiben.

FOTOS: Christian Lüken.

Die Gemeinschaftsschule Plön zu Gast im Landeshaus

In der letzten Woche war die Gemeinschaftsschule Plön im Landeshaus zu Besuch. In vier Gesprächsrunden von jeweils etwa zehn Minuten kamen Schülerinnen und Schüler mit Abgeordneten aller Landtagsfraktionen ins Gespräch – im sogenannten Speed-Talking-Format.

In lockerer Atmosphäre konnten die Jugendlichen spannende Einblicke in den politischen Alltag gewinnen: Wie wird man eigentlich Politikerin oder Politiker? Was macht man den ganzen Tag im Landtag? Und: Macht die Arbeit überhaupt Spaß?

Ein gelungener Austausch mit interessierten Fragen und offenen Antworten – Politik zum Anfassen!