Langjähriges kommunales ehrenamtliches Engagement

gehört zu meinem Leben. Schwerpunkt war und ist der Plöner Kreistag (1975 – 1987; 1988 – 2008 und seit 2013). Bei acht Wahlen wurde ich direkt von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt. 2003 war ich Spitzenkandidat der CDU bei der Kreistagswahl, wir gewannen die absolute Mehrheit. Zuletzt war dies davor 1982 der Fall gewesen. In die Zeit als Kreispräsident fielen wichtige Entscheidungen, siehe unten.

Sehr arbeitsintensiv gestaltete sich auch die Zeit als stellvertretender Landrat von 2013 – 2018. Dabei habe ich die Landrätin bei Abwesenheit wie Urlaub oder Dienstreisen in der Kreisverwaltung vertreten und die dortigen Dienstgeschäfte verantwortlich geführt. In den fünf Jahren habe ich zudem für den Kreis mehr als 300 Termine bei Veranstaltungen außerhalb des Kreishauses wahrgenommen.

Eine Reihe von Jahren kommen zusammen, wenn ich meine Zeit im Aufsichtsrat (Verwaltungsrat) der Klinik Preetz, der VKP, der Kreissparkasse/Förde Sparkasse und des Job-Centers zusammen zähle. Tätigkeiten, die mit viel Verantwortung verbunden sind.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich die Zeit als Vorsitzender der Kreistagsfraktion von 2015 bis zur Kommunalwahl 2018. Sie war mit den Kolleginnen und Kollegen der Fraktion von einem sehr aktiven Engagement geprägt.

Seit Juni 2018, dem Beginn der neuen Wahlperiode, bin ich Vorsitzender des Hauptausschusses im Kreis.

Besuch des Hauptausschusses bei der Firma n-nema (Schwentinental) im März 2019.
Das Portrait der Kreispräsidentinnen und Kreispräsidenten im Kreishaus würdigt deren Arbeit. Foto: M. Kuhr

Aus der Arbeit von 2003 bis 2008, aus der wichtige Punkte über diese Zeit hinaus wirkten:

  • ein gutes Schul- und Kindergartenangebot, sowohl die kreiseigenen wie auch die anderen Schulen sind in ihrer Ausstattung kontinuierlich verbessert und an neue Herausforderungen angepasst worden; Förderung von Ganztagsangeboten; moderne, praxisnahe arbeitende beruflichen Schulen im Kreis Plön einschließlich der Schule für Sozialpädagogik in Preetz;
  • eine Schülerbeförderung,bei der Wert darauf gelegt wird, dass die Busse nicht überfüllt und die Wege nicht zu lang sind;
  • eine familienfreundliche Politik, im Familienatlas 2007 liegt der Kreis im oberen Drittel in Deutschland; das vom Kreistag beschlossene „Bündnis für Familie“ hat dazu beitragen, diese erfolgreiche Arbeit auch dnach fortzusetzen;
  • es wurde ein Haushaltstitel geschaffen, um die Bekämpfung der Kinderarmut zu intensivieren;
  • Förderung des Sports, der Wohlfahrtsverbände, der Volkshochschulen und des Kreisjugendringes durch mehrjährige vom Kreistag beschlossene Garantie-Verträge; diese sind seither mit weiteren Verbänden und Vereinen geschlossen worden;
  • Förderung von Maßnahmen der Jugendhilfe und Ferien-Freizeiten für Kinder und Jugendliche, Jugendkreistage;
  • Unterstützung der Arbeit der Beratungsstelle des Diakonischen Werkes für Erziehungs- und Lebensfragen;
  • in 2007 erstmals wieder die Verleihung eines Kreis-Kulturpreises; Förderung der Arbeit des Kreisheimatmuseums;
  • Stärkung des Ehrenamtes; Ehrenamtsmessen und -foren sind inzwischen eine Selbstverständlichkeit;
  • Unterstützung unseres Wirtschaftsraumes und der Betriebe durch WFA und GTZ; Kooperation mit Kiel und den Nachbarkreisen; Förderung von Gewerbegebieten; Verabschiedung einer Konzeption Wirtschaftsförderungsagentur/Gewerbe- und Technikzentrum Raisdorf (inzwischen Schwentinental) und Umbau zum Dienstleistungszentrum für Wirtschaft des Kreises;
  • positive Begleitung des Zusammenschlusses der Sparkassen aus Plön, Kiel und Rendsburg-Eckernförde zur Förde Sparkasse;
  • Bau von Radwegen entsprechend dem vom Kreistag beschlossenen Programm; aktives Engagement der Abgeordneten vor Ort;
  • Ausrichtung der EU-Förderprogramme sowohl nach Kiel/Rendsburg-Eckernförde wie nach Ostholstein;
  • Reduzierung der Personal- und Verwaltungskosten im Kreis zwischen 2003 und 2007 um rund 10 Prozent;
  • Unterstützung der Verwaltungsreformen im kreisangehörigen Bereich einschließlich Fusion Raisdorf/Klausdorf;
  • Förderung von Arbeits- und Betätigungsmöglichkeiten für Arbeit suchende Menschen; für die Einrichtung der ARGE wurden seitens des Kreistages in 2005 alle notwendigen Entscheidungen getroffen, in der Trägerversammlung ist der Kreis vertreten;
  • Förderung der Klinik Preetz und Entscheidungen zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit, ein guter Rettungsdienst, das anerkannte kreiseigene Alten- und Pflegeheim bleibt in Kreisträgerschaft; die Gesundheitsversogung im Kreis steht auf guter Basis;
  • eine kostengünstige, aber leistungsstarke Abfallwirtschaft, in der die Belange des Umweltschutzes stark berücksichtigt werden;
  • Förderung des Umwelt- und Naturschutzes; wichtig ist, dass Umwelt und wirtschaftliche Notwendigkeiten in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen; Erhalt und finanzielle Unterstützung der Natur- und Umweltberatungsstellen;
  • Einführung regenerativer Energien in kreiseigenen Gebäuden; Signale in Richtung der Notwendigkeit enes “Umsteuerns”;
  • Abschaffung der Jagdsteuer; im Gegenzug sorgen die Jäger dafür, dass das Fallwild von den Straßen entsorgt wird;
  • Wiederbelebung und Ausbau der Partnerschaften wie mit dem Rayon Neman (ehemals Tilsit-Ragnit).