„Eigenbrötler“

In den Debatten der vergangenen Tage und Wochen um den Landeshaushalt 2011/2012 wurde aus CDU-Kreisen an die Presse lanciert, Kalinka sei ein „Eigenbrötler“. Dies sollte herabsetzen. Aber was ist eigentlich unter einem „Eigenbrötler“ zu verstehen?

Bei Wikipedia ist zu lesen:

„In der frühen Neuzeit, das heißt im 16. und 17. Jahr­hundert, findet sich in Süddeutschland der Eigenbrötler als Bewohner eines Hospitals (damals viel eher Alten- und Pflegeheim denn Krankenhaus), der sein „eigenes Brot“ aß, also auf eigene Kosten dort untergebracht war.

Er hatte in der Regel die bessere Unterkunft, oft eigene Möbel, eigene Verpflegung und hielt sich von den anderen Insassen – die meist auf Almosen angewiesen waren – fern.“

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