Eine Waffensteuer trifft
Schützenvereine und Jäger

Zur Forderung des SSW, eine bundesweite Waffensteuer einzuführen, erklärt der innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Werner Kalinka:

„Schusswaffen gehören nur in sachkundige und zuverlässige Hände, und auch nur, wenn ein gerechtfertigtes Interesse daran besteht – hierüber bestehen keine Differenzen. Und es besteht Einigkeit, dass waffenrechtliche Vorschriften auch eingehalten und kontrolliert werden müssen.Ob man aber dem Ruf des SSW nach einer Waffensteuer folgen sollte, ist fraglich. Eine Waffensteuer wird wohl kaum erreichen, dass Amokläufe verhindert werden, oder Straftaten, die mit illegalen oder nicht registrierten Waffen begangen werden.

Die CDU sagt ja zu wirksamen Kontrollen.

Eine Waffensteuer wäre allerdings ein schwerer Schlag für alle Schützenvereine und Jäger im Lande. Es gibt in Schleswig-Holstein ca. 18.000 Jäger und in Dörfern und Städten tausende Sportschützen, die unsere schleswig-holsteinische Kultur und unser Brauchtum pflegen. Sogar in der Landeshauptstadt Kiel sind es über 1.600 Schützen.

Für das Ehrenamt und Engagement in diesen Vereinen wäre eine Waffensteuer das falsche Signal.“

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