CDA fordert von der CDU schärferes soziales Profil

Die CDA (Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft) hat die CDU Schleswig-Holstein aufgefordert, ihr soziales Profil zu schärfen. Der Landesvorsitzende und Landtagsab­geordnete Werner Kalinka sagte auf dem Jahreskongress in Neumünster, diese Frage werde darüber entscheiden, welchen Erfolg die CDU künftig haben werde. Das Soziale müsse in einer Volkspartei eine gleichermassen tragende Rolle spielen wie das Wirtschaftliche.

Viele Menschen hätten das Gefühl einer zunehmenden sozialen Kälte in der Gesellschaft. Kalinka: „Und da ist ja auch was dran.“ Ihnen müssten Signale gegeben werden, die im „Inhalt im Stil“ zeigten, dass Politik die Lage verstanden habe und zu Korrekturen bereit sei.

Kalinka wurde einstimmig bestätigt. Er ist seit 2002 im Amt. Überzeugende Wiederwahlen gab es auch für seine Stellvertreter Dr. Andres Ellendt, Werner Weiss, Holger Diehr und Schatzmeisterin Renate Andresen. Zu Beisitzern wurden Ute Gruchot, Rainer Loosen, Maik Neubacher, Hiltraud Ritter, Karl-Martin Senckel und Marcus Speck gewählt.

Der stellv. CDA-Bundesvorsitzende, Staatssekretär Dr. Ralf Brauksiepe, würdigte die Arbeit der CDA Schleswig-Holstein, die ein klares Profil habe. In seinem Referat zu den Hartz IV-Neuregelungen betonte er, dass diese vor allem bessere Bildungschancen für Kinder und Jugendliche eröffneten. Die schwarz-gelbe Koalition habe damit Hilfen und Massnahmen auf den Weg gebracht, zu der SPD und Grüne nicht in der Lage gewesen seien.

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