Land fördert Kunstrasenplatz in Heikendorf

Für die Umwandlung des Grandplatzes in einen Kunstrasenplatz im Schul- und Sportzentrum stehen bis zu 250 000 Euro Zuschuss seitens des Landes bereit. Dies teilte Landtagsabgeordneter Werner Kalinka bei einem Informationsbesuch in Heikendorf mit. Gemeinsam mit Bürgermeister Tade Peetz, Klemens Mordhorst (Fußballabteilungsleiter Heikendorfer SV) und Klaus Sydow (Spielausschuss) nahm er den Grandplatz in Augenschein, auf dem bislang noch gespielt wird (Foto).

Peetz: „Das ist natürlich eine beachtliche Summe, die uns sehr hilft.“ Mordhorst und Sydow hoben die Attraktivitätssteigerung für den Verein hervor, die mit der Schaffung eines Kunstrasenplatzes verbunden sei. Kalinka betonte, das Land stelle für den Sport mehr Mittel als bislang zur Verfügung. Gute Sportstätten seien eine gute Investition. Zudem nahmen die Teilnehmer die Umkleideräume im HSV-Gebäude in Augenschein, um sich ein Bild von möglichen nötigen Sanierungs- und Renovierungsarbeiten zu machen.

Als eine „sichtbare Aufwertung“ des Förde- und Strandbereiches lobte der Abgeordnete die neue Strandpromenade. Sie werde dazu beitragen, die touristische Anziehungskraft der Gemeinde zu erhöhen. Ein weiterer Punkt seines Besuchsprogrammes war der Weg in Höhe der Bushaltestelle in Neu-Heikendorf, auf dem Barrierefreiheit wünschenswert sei. Er werde sich darum kümmern, ob es hierzu Zuschüsse vom Land geben könne.

Die Gemeinde, so Bürgermeister Peetz beim Besuch des Neubaugebietes Poggenbarg, erhalte im Jahr etwa 50 reale Anfragen nach einem Baugrundstück. Derzeit entstehen im Gebiet Poggenbarg und Umgebung mehr als 200 neue Baugrundstücke. Kalinka und Peetz: „Unsere Region ist eine wachsende. Dies zeigt, wie attraktiv sie ist.“ Heikendorf hat derzeit rd. 8.300 Einwohner.

Sehr erfreut zeigte sich Peetz auch beim Besuch von MdL Kalinka, dass die Gemeinde für den Neubau der Gemeinschaftsschule Zinszuschüsse vom Land in Höhe von mehr als 800.000 Euro bekommt. Staatssekretärin Kristina Herbst hatte die erfreuliche Nachricht kürzlich bei einem Besuch in Heikendorf übermittelt.

Informationsbesuch beim Heikendorfer SV

Der Grandplatz in Heikendorf ist hoffentlich bald Vergangenheit. Die Gemeinde ist dabei, die Finanzierung „auf die Beine“ stellen, wie Bürgermeister Tade Peetz bei meinem Besuch in der Gemeinde erläuterte. An seine Stelle soll ein Kunstrasenplatz treten. Das Land ist bereit, bis zu 250 000 Euro beizutragen. Mit dabei: Klemens Mordhorst (Fußballabteilungsleiter) und Klaus Sydow (Spielausschuss). Sie betonten, wie wichtig gute Sportplätze gerade auch für die Jugendarbeit und die Attraktivität eines Vereines sind. Das kann ich gut nachvollziehen. Mir hat es auch nie gefallen, auf einem Grandplatz mit seiner Verletzungsgefahr zu spielen. Ein weiteres Thema: Die Sanierung der Umkleideräume. Herzlichen Dank an Klemens Mordhorst und Klaus Sydow für das sehr angenehme und informative Gespräch.

Sport: 250.000 Euro vom Land für Heikendorf

In Heikendorf sind die Schulen und der Sport von großer Bedeutung. Für die Gemeinde, aber auch für die Region. Heikendorf (8300 Einwohner) ist Stadtrandkern 1. Ordnung, ein sehr attraktiver Ort. Der Heikendorfer SV, die Heinrich-Heine-Schule und die Gemeinschaftsschule prägen das Schul- und Sportzentrum. Eine weitsichtig geplante, großzügige Anlage – nicht weit vom Zentrum entfernt, also recht gut erreichbar. Eines der Spielfelder ist noch ein sog. „Grand“-Platz. Dem Wunsch, ihn zu einem Kunstrasenplatz werden zu lassen, ist man jetzt deutlich ein Stück näher gekommen. Das Land würde sich mit bis zu 250.000 € an den Kosten beteiligen. Bürgermeister Tade Peetz: „Der Betrag ist eine erhebliche Hilfe.“ Auch vom Kreis ist eine Förderung zu erwarten.