Deich: Gute Nachrichten für Behrensdorf

Bei der schweren Sturmflut 2023 ist Behrensdorf nur durch die Windrichtung vor größeren Schäden bewahrt worden. Aber es hat sich bestätigt: Der Deich muss höher, stärker werden. Künftig soll er über 4 m hoch sein. Für die Kosten sind 15 Mio. Euro bereitgestellt. Damit würde die Schutzlücke im Kreis Plön geschlossen. Mit den Planungen wird begonnen, Baubeginn soll 2030 sein.

Wichtig: Die durch den geplanten Deichbau entstehenden wasserwirtschaftlichen Verhältnisse werden im gesamten Gebiet untersucht werden, so Umweltminister Tobias Goldschmidt in einem Schreiben mir gegenüber auf meine Nachfragen. Dies gelte auch für den Bereich zwischen der Bundeswehr-Liegenschaft Todendorf und dem sog. Gelben Tor. Und der Minister weiter: Falls der Deichneubau Anpassungen erforderlich macht, werden diese entsprechend geplant. Das ist genauso wichtig wie auch die weitere Information: Das Land übernimmt nach der Fertigstellung die Verantwortung für den Deich. Dem Verband und der Gemeinde wäre dies angesichts der Kosten kaum möglich.

Ich war aus Behrensdorf mit der Bitte um Unterstützung angesprochen worden.

Deich: 90 % vom Land für Hohwacht

Für die Verstärkung des Regionaldeiches Alt-Hohwacht erhält die Gemeinde 730.000 Euro vom Land. Das entspricht 90% der Kosten. 140 Meter des Deichfußes sollen abgesichert und verstärkt werden, der Baubeginn ist für Frühjahr 2026 geplant. Der Schaden war bei der schweren Sturmflut im Herbst 2023 entstanden, bei dem der Wind für Hohwacht besonders ungünstig stand. Selbstverständlich war ich danach rasch vor Ort und habe mich im Landeshaus für die Interessen unserer Küste engagiert, siehe auch den vorgesehenen Deichbau in Behrensdorf und die Möglichkeit der Sicherung der Steilküste, wo Menschen und Eigentum bedroht sind (Panker).