Eine informative Gesprächsrunde in Brodersdorf

Ein sehr informativer, konkrete wie grundsätzliche Fragen betreffender Abend in Brodersdorf mit dem Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz, Otto Carstens. Otto Carstens berichtete, dass wir vom Landtag für die Regulierung von Schäden durch Gänsefraß die Mittel von 350.000 Euro auf 1,2 Mio. Euro erhöht haben.

Ein weiteres Thema: Die Düngung auf überfrorenen Böden ist in Schleswig-Holstein möglich, orientiert an anderen Bundesländern.

Intensiv wurde die starke Nutria-Ausweitung diskutiert. Kreisjägermeister Jörg Höfer berichtete, dass von rund 20 Tieren vor 5 Jahren die Zahl im Kreis Plön inzwischen auf rund 3000 gestiegen sei. Claus Heller ergänzte, in Wendtorf gebe es zum Beispiel 20. Mit einem Modellprojekt soll im Land geprüft werden, wie die Entwicklung gebremst werden kann.

Auch das Thema der Wildunfälle, im Kreis Plön rund 41 % aller Unfälle, und deren Reduzierung kam ausführlich zur Sprache. Jörg Höfer: Damwild prägt den Kreis, der Steigerung in den vergangenen 20 Jahren begegne man inzwischen.

Zudem wurden konkrete Themen aus der Landwirtschaft und dem Verbraucherschutz angesprochen – eine sehr gelungene 90 Minuten-Gesprächsrunde, mit konkreten Aussagen und der Erläuterung von Hintergründen durch den Staatssekretär.

Ein besonderer Dank gilt Hans-Peter Vöge für die Unterstützung des Abends.

FOTOS: Claudia Petersen

Unsere Region ist und bleibt attraktiv

Eine interessante Diskussion quer durch alle wichtigen aktuellen Themen prägte das Bürgergespräch mit dem Landtagsabgeordneten Werner Kalinka in Brodersdorf, zu dem CDU-Ortsvorsitzender Hans-Helmut Lucht und sein Stellvertreter Hans-Peter Voege rd. 25 Gäste begrüssen konnten.

Kalinka: „Unsere Region ist und bleibt attraktiv. Der Wert der Immobilien ist nach wie vor gut. Es gibt keine problematische Konkurrenzsituation zu Kiel. Die einen wollen in Kiel wohnen, die anderen auf dem Ostufer oder in der Probstei. Dies muss jeder selbst entscheiden. Wir sind gute Nachbarn. Der neue Landesentwicklungsplan mit dem Ziel von mehr Gestaltung und Freiheit vor Ort hat dazu beigetragen.“

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