Die Einheit hat in Mönkeberg einen festen Platz

Bild: CK

„Schietwetter“, aber dennoch prächtige Stimmung beim Einheitsbuddeln der Gemeinde Mönkeberg. Bürgermeisterin Hilla Mersmann, Amtsdirektorin Juliane Bohrer und ich nahmen Schaufel und Gießkanne in die Hände. Wo einst Gartenland war, stehen jetzt prächtige Apfelbäume. Und der Weg wurde gestern offiziell in Appelweg getauft. Die Mönkeberger Liedertafel, geschützt vor dem Regen durch eine Garage, sang stimmungsvoll „Am Brunnen vor dem Tore“ und die Feuerwehr versorgte mit Gegrilltem und Getränken. Das „Einheitsbuddeln“ hat seit 2019 bei Bürgermeisterin Hilla Mersmann in der Gemeinde einen festen Platz, damals wurde der „Tag der Einheit“ in Schleswig-Holstein gefeiert und eine Idee war das Pflanzen von Bäumen für Klima, Natur und Nachhaltigkeit.

 

Die Einheit ist ein Glück

Mein „Einheitsbuddeln“ war in diesem Jahr in Heikendorf. Dort haben wir auf dem Heidberg Bäume geplanzt. Auf dem Gelände steht ein Gedenkstein mit den zentralen Werten: Einigkeit und Recht und Freiheit. Bürgermeister Tade Peetz würdigte in seiner Ansprache die Einheit als Tag des Glücks. In den 30 Jahren sei viel erreicht worden. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Verbände, Gilden, Parteien (unsere Ortsvorsitzende Kathrin Güldenzoph schaufelte fleißig mit) und die Heikendorfer Abgeordneten im Kreistag Dr. Bettina Bonde, Hans-Herbert Pohl und Gunnar Schulz beteiligten sich. Am Ende der Veranstaltung sangen wir die Nationalhymne, angestimmt vom früheren Bürgermeister und „Brummelbuttjer“ Alexander Orth. Sehr interessante Gespräche über diedamalige Lage in der DDR und und an der Grenze begleiteten den Vormittag.