Ein Bürgerwald wäre gut

200.000 Euro, so haben es SPD, Grüne, Linke und Blöcker-KWG im Kreistag durchgesetzt, werden vom Kreis zur Verfügung gestellt, um 10 ha Land des Kreises zu bepflanzen. Antragsteller: Die KWG. Der Vorschlag der CDU, den Bürgern die Möglichkeit zu geben, dort Bäume zu pflanzen, wurde von dem 4er-Block abgelehnt. Dann hätte man von den 200.000 Euro viel gespart, denn viele Bürger sind bereit, für die Umwelt und den Klimaschutz sich zu engagieren.

Klimaschutz ist eine globale wie regionale Aufgabe

Wir heftig die Auswirkungen des Hitze-Klimas sind, ist auch in Wäldern, Knicks, Gebüschen, am Boden und in den zunehmend austrocknenden Bächen sichtbar. Sogar ältere Bäume verlieren ihr Grün, neu angepflanzte gehen ein. Es wird befürchtet, dass die Hälfte der Jungbäume eingeht. Flachwurzler sind besonders gefährdet. Die Waldbesitzer müssen mit erheblichen Verlusten rechnen. Das Klima ist weltweit im Wandel – mit bedrohlichen Auswirkungen. Wir müssen die Gefahren sehr ernst nehmen. Sie sind auch nicht „über Nacht“ gekommen, sondern waren seit Jahrzehnten erkennbar, wurden aber häufig verdrängt. Klimaschutz ist Zukunftspolitik. Sie ist eine globale wie regionale Aufgabe.

Energiewende- und Klimaschutzbericht liegt vor

Was können und müssen wir tun, um das Klima stärker zu schützen und die Energiewende voranzubringen? Welche konkreten Maßnahmen sind in die Wege geleitet worden? Einmal jährlich berichtet die Landesregierung auf Beschluss des Landtages dazu ausführlich, die Drucksache 19/818 liegt vor und ist im Netz einsehbar. Aus dem Vorwort: “Die Landesregierung unterstützt die mittel- und langfristigen klima- und energiepolitischen Ziele, wie sie die Europäische Union und die Bundesregierung in den Jahren 2007 bis 2010 in integrierten Energie- und Klimaschutzkonzepten beschlossen haben. Die auf europäischer Ebene beschlossenen Energie- und Klimaschutzziele für das Jahr 2030 sind aus Klimaschutzsicht zu wenig ambitioniert: die Landesregierung befürwortet daher weiterhin ehrgeizigere Ziele.”