Wir freuen uns auf die Korntage 2021!

Eine kleine Erinnerung an die Probsteier Korntage im Sommer 2019, da die Korntage 2020 aus bekannten Corona-Gründen nicht stattfinden. Zunächst die sehr gelungene Eröffnungsfeier am Dorfteich in Lutterbek mit den Majestäten, dann viele Veranstaltungen mit einer großen Zahl an Gästen, die mit Fahrrädern, Autos und Bussen unterwegs waren. Ein sehr beliebtes Ziel: Die Strohfiguren, an denen monatelang in den Gemeinden mit großem ehrenamtlichen Engagement gearbeitet wird. Und zum Abschluss der traditionelle Sonntagnachmittag in Pucks Bauerngarten in Bendfeld mit den Proklamationen, dem Super-Kuchenbuffet und heimatlichen Darbietungen. Wir hoffen auf die nächsten Korntage in 2021! Und freuen uns, dass in den Gemeinden zum Teil die Strohfiguren 2019 (oder andere Motive) auch in diesem Jahr zu sehen sind.

Die schönen Salzwiesen, die schöne Probstei

Sie ist einfach anziehend, die Probstei. Wie jetzt im August. Die Felder werden geerntet, es wird gepflügt, Stroh wird gepresst, Rehe, Kitze, Hasen, Schwäne, Möwen und Vögel sind unterwegs, die Früchte des Herbstes reifen. Rinder, Pferde und Schafe grasen auf Wiesen und Weiden. Viel Sonne und manchmal eben auch Regen, wie am Ende der kleinen Tour. Die Salzwiesen – eine von der Natur gekennzeichnete Landschaft. Und deshalb kommen auch so viele Gäste in das Tourismusland Probstei. Und natürlich wegen der super Strohfiguren, die in jedem Dorf zu sehen sind.

Fiefbergens Strohfigur – eine tolle Erinnerung an den “Tante Emma”-Laden

Die Probsteier Korntage – ein Top-Ereignis. Für viele Touristen, aber auch Einheimische. Der besondere Anziehungspunkt sind die Strohfiguren, die in jeder Gemeinde in monatelanger Arbeit erdacht und gefertigt werden. In Fiefbergen ist es der “Tante Emma”-Laden. Sehr schön gestaltet und so beschrieben, so, wie er auch wirklich war. Die Inhaberin hieß tatsächlich Emma, sie und ihr Mann Herbert Levermann betrieben ihn viele Jahre, dicht beim Dorfplatz, wo heute die Strohfigur liebevoll an die beiden erinnert. Emma Levermann wurde übrigens 100 Jahre alt. Der Kaufmannsladen, er war früher ein Mittelpunkt des Dorfes. Immer eine gute Gelegenheit zum Klönschnack, eine tägliche “Informations-Börse”. In Fiefbergen gab es seinerzeit noch einen weiteren Kaufmannsladen, einen Gasthof, einen Bäcker und einen Schlachter.