Lob und Dank den Jugendfeuerwehren

Die Bereitschaft der Jugendfeuerwehren, sich in die Gemeinschaft einzubringen und zugleich Freizeit sinnvoll zu nutzen, kann man gar nicht hoch genug anerkennen. Ihre Mitglieder sind die Feuerwehr von morgen. Neue Mitglieder sind überall bei den Wehren höchst willkommen. Höhndorf-Gödersdorf widmet ihre diesjährige Strohfigur ihrer Jugendfeuerwehr, die seit 50 Jahren besteht. Ein TLF 8 von 4,5 Metern Länge aus 1969 im Einsatz. Mit vielen liebevollen Details (Kennzeichen!), Schläuchen, realistischer Darstellung. Eine Werbung für den Dienst in der Feuerwehr!

Die schönen Salzwiesen, die schöne Probstei

Sie ist einfach anziehend, die Probstei. Wie jetzt im August. Die Felder werden geerntet, es wird gepflügt, Stroh wird gepresst, Rehe, Kitze, Hasen, Schwäne, Möwen und Vögel sind unterwegs, die Früchte des Herbstes reifen. Rinder, Pferde und Schafe grasen auf Wiesen und Weiden. Viel Sonne und manchmal eben auch Regen, wie am Ende der kleinen Tour. Die Salzwiesen – eine von der Natur gekennzeichnete Landschaft. Und deshalb kommen auch so viele Gäste in das Tourismusland Probstei. Und natürlich wegen der super Strohfiguren, die in jedem Dorf zu sehen sind.

Korntage: 2018 siegten Werner und die „Horex“, 2019 … ?

Am Samstag, 27. Juli ist es so weit: Die „Probsteier Korntage“ 2019 werden eröffnet. Ab mittags beginnt das Programm am Dorfteich in Lutterbek, um 15 Uhr ist die offizielle Eröffnung. Kornkönigin und Kornprinzessin geben dem 4-wöchigen Programm ihren besonderen Glanz wie die tollen Strohfiguren. Ein herzliches Dankeschön gebührt den vielen Bürgerinnen und Bürgern, die seit Monaten an Motiven und Umsetzung arbeiten. Viele Gäste werden kommen. Aber auch die Einheimischen freuen sich sehr. Zur Erinnerung: Sieger 2018 war die „Horex“ mit Werner aus Stakendorf, super gelungen!

Fiefbergens Strohfigur – eine tolle Erinnerung an den “Tante Emma”-Laden

Die Probsteier Korntage – ein Top-Ereignis. Für viele Touristen, aber auch Einheimische. Der besondere Anziehungspunkt sind die Strohfiguren, die in jeder Gemeinde in monatelanger Arbeit erdacht und gefertigt werden. In Fiefbergen ist es der “Tante Emma”-Laden. Sehr schön gestaltet und so beschrieben, so, wie er auch wirklich war. Die Inhaberin hieß tatsächlich Emma, sie und ihr Mann Herbert Levermann betrieben ihn viele Jahre, dicht beim Dorfplatz, wo heute die Strohfigur liebevoll an die beiden erinnert. Emma Levermann wurde übrigens 100 Jahre alt. Der Kaufmannsladen, er war früher ein Mittelpunkt des Dorfes. Immer eine gute Gelegenheit zum Klönschnack, eine tägliche “Informations-Börse”. In Fiefbergen gab es seinerzeit noch einen weiteren Kaufmannsladen, einen Gasthof, einen Bäcker und einen Schlachter.