Gemeinden können um bis zu 15% wachsen

Im Kreis Plön können künftig deutlich mehr Häuser und Wohnungen gebaut werden. Durch die Fortschreibung des Landesentwicklungsplanes (LEP) seitens der Landesregierung wird der wohnbauliche Entwicklungsrahmen nunmehr landesweit auf Null gestellt. Ab sofort steht damit allen Kommunen wieder ein Wohnungsbaupotential von 10 bis 15 Prozent des vorhandenen Wohnungsbestandes zur Verfügung.

Landtagsabgeordneter Werner Kalinka: „Die ist eine Regelung, für die ich mich eingesetzt habe. Sie sorgt dafür, dass auch in den kleineren Kommunen neue Häuser und Wohnungen entstehen können. Dies ist eine gute, wirksame Maßnahme gegen Wohnungsmangel, hilft vor allem jungen Familien und stärkt den ländlichen Raum.“

Erst jüngst hatte die CDU im Kreis Plön einen entsprechenden Antrag für den CDU-Landesparteitag am 17. November 2018 gestellt. Dieser wurde auch beschlossen.

Was wären wir ohne unsere Fischer?

Wir essen ihn so gern – den Fisch, frisch vom Kutter, frisch auf den Teller. Nicht von irgendwo weither, tief gefroren. Die Arbeit eines Fischers ist hart. Er muss (fast immer) raus bei Wind und Wetter, nicht wissend, was der Fang bringt, und ist mit seinem Einkommen für seine Familie und seinen Betrieb davon abhängig, was im Netz ist. Eine Arbeit mit viel Risiko. Es sind immer weniger, die dem Beruf nachgehen. Die Forderung nach fairen Fangqouten und weniger EU-Regularien sind berechtigt. Die Fischer haben es verdient, dass sie unterstützt werden.

Kreistag lehnt finanzielle Unterstützung privater Ausflugsdampfer ab

Mit einem klaren Votum – 13 Ja-Stimmen, 39 Nein-Stimmen – hat der Kreistag gestern einen SPD-Antrag abgelehnt, der eine finanzielle Unterstützung des Kreises Plön für touristisch betriebene Auflugschiffe auf der Ostsee prüfen lassen und unterstützen wollte. Der Kreis ist für den ÖPNV zuständig und fördert auch gezielt Investitionen in die touristische Infrastruktur, um neue Projekte zu ermöglichen. Ein Betriebskostenzuschuss für ein Unternehmen wäre im Kreis in dieser Form bisher einmalig gewesen.

Dürre-Hilfe für besonders betroffene Landwirte ist auf dem Weg

„Von der Dürre schwer belastete landwirtschaftliche Betriebe können Unterstützung durch Bund und Land erhalten. Das ist eine gute Entscheidung“, so CDU-Kreisvorsitzender Werner Kalinka MdL, der sich dafür seit Mitte August – auch in der CDU-Landtagsfraktion – eingesetzt hatte. In Schleswig-Holstein wird mit ca. 1000 Antragsberechtigen gerechnet. Landesweit stehen bis zu 20 Mio. Euro bereit. Es ist davon auszugehen, dass auch im Kreis Plön Betriebe betroffen sind.

Kalinka: „Die Landwirtschaft ist für unsere Lebensgrundlagen und die Versorgung mit Lebensmitteln von nicht hoch genug einzuschätzender Bedeutung. Durch die Hitze des Sommers ist sie Belastungen ausgesetzt, die nicht zum normalen Risiko eines Wirtschaftsbetriebes zählen können.

Es bereitet Sorge, wenn man sieht, dass immer mehr familiär geführte Betriebe in den Dörfern aufhören oder aufgeben.“

Nothilfe für Landwirte – eine gute Entscheidung

Die schlechteste Ernte seit 42 Jahren in Schleswig-Holstein, durchschnittliche Verluste in Höhe von 31%, mehr als 400 Mio. Euro Schaden allein bei uns im Land, bundesweit mehr als 3 Mrd. Euro Verluste – dies kann Betriebe in Schwierigkeiten bringen. 2017 war viel zu nass, 2018 war viel zu trocken, wie der Präsident der Landwirtschaftskammer, Claus Heller treffend sagte. Es ist gut, dass Bund und Länder besonders Betroffenen helfen und dafür 340 Mio. Euro zur Verfügung gestellt werden. Die Situation war seit einiger Zeit deutlich erkennbar – zu schwerwiegend sind die Folgen von Hitze und Dürre. Ich habe mich daher seit geraumer Zeit öffentlich und in der CDU-Landtagsfraktion für eine schnelle Unterstützung besonders Betroffener ausgesprochen.

Landwirten schnell helfen!

Das Landwirtschaftsministerium geht davon aus, dass die Dürre bei den Landwirten in Schleswig-Holstein zu einem Einnahmeverlust von rd. 30% führen wird. Dies sind mehr als 400 Mio. Euro. Eine dramatische Größenordnung, zumal die Ernte im vergangenen Jahr auch nicht die beste war.

Viele Landwirte haben Sorgen. Ob Viehhalter, Getreidebauern oder andere Erwerbszweige – die Hitze des Sommers hinterlässt tiefe Spuren. Schleswig-Holstein ist bundesweit mit am meisten betroffen.

30% im Durchschnitt – dies kann für den einzelnen Betrieb auch noch (erheblich) mehr bedeuten.  Beim Sommerweizen wird mit noch größeren Verlusten gerechnet, ein Blick auf viele Maisfelder genügt, um zu erkennen, dass die Erträge erheblich geringer als erhofft sein werden. Das Futter reicht auf vielen Weiden kaum noch. Viehbauern müssen Futter hinzu kaufen. Ich kann mich kaum erinnern, je so viele Lastwagen und Hänger mit Stroh gesehen zu haben.

Die Situation ist für betroffene Höfe und Familien sehr belastend. Wenn nötig und gewünscht, müssen Hilfen schnell erfolgen, denn finanzielle Rücklagen sind in der Regel nicht unbegrenzt. Die Landwirtschaft ist vom Wetter abhängig, steht im globalen Wettbewerb. Sie leistet viel für unsere Landschaft. Was wäre diese ohne die Pflege durch die Landwirte? Es kann nicht um das „Ob“ von Hilfe gehen, sondern nur um das „Wie“. Und um eine schnelle Zeitschiene.

Die Landwirtschaft benötigt Hilfe!

Seit Mai kaum ein Tropfen Regen, eine knochentrockene Landschaft – die Hitze hat uns voll im Griff. 30% weniger Ernteertrag, beim Sommerweizen 50% – das ist realistisch. Viehhalter müssen mit Wintervorräten zu füttern, viel Stroh wird hinzu gekauft. Viele Kühe geben weniger Milch. Betroffene Landwirte benötigen – und ggf. schnell – Hilfe, wie auch andere, die erhebliche Schäden haben.

Viel Glück, Holstein Kiel!

Fußball-Märchen gibt es immer wieder – siehe gestern. Die Frankfurter Eintracht hat nicht nur gewonnen, sie hat gegen Bayern auch verdient gesiegt. Diese Chance hat auch Holstein Kiel. Kommt die Mannschaft im heimischen Stadion ins Spiel, nutzt sie Chancen und lässt sie sich nicht aus dem Konzept bringen, kann sie den Sensations-Sprung in die 1. Bundesliga schaffen. HSV in der 2. Liga, Holstein in der 1. Liga – man mag es kaum glauben. Kiel, die Region, Schleswig-Holstein und viele neue Fans in Deutschland stehen hinter Holstein. Und würde das Märchen Wirklichkeit, so würde auch deutlich, dass Geld auch im bezahlten Fußball doch eben nicht immer alles ist. Viel Glück, Holstein Kiel! Und solltet Ihr es nicht schaffen, seid ein fairer 2. Sieger. Gebt ein besseres Beispiel als Bayern München gestern Abend.

Holstein Kiel darf sportlich nicht benachteiligt werden

Ein Heimvorteil bedeutet im Sport, vor allem im Fußball einiges. In der Regel spielt eine Mannschaft zu Hause besser und erfolgreicher als auswärts. Diese Chance darf Holstein Kiel, sollte der Aufstieg in die 1. Bundesliga gelingen, nicht genommen werden! Müssen die Spiele in Hamburg oder Rostock stattfinden, käme dies „halben“ Auswärtsspielen gleich. Eine solche DFL-Auflage wäre eine sportliche Benachteiligung. Die Holstein Kiel-Story tut in einem Fußball-Geschäft, in dem sich inzwischen schon zu viel vor allem ums Geld dreht, gut. Da sind eine Mannschaft und ein Management, die es einfach gut machen. Und zunächst vor nur 12.000 Zuschauern spielen zu müssen, ist ja auch schon (sportlich und finanziell) nicht das Optimale. Umso wichtiger, Holstein nicht noch durch „halbe“ Auswärtsspiele zu benachteiligen.

Kopf hoch, HSV!

Einmal musste es kommen – und nun ist es geschehen. Unser HSV ist abgestiegen. Leider. Ein legendärer Verein, 1887 gegründet, über lange Zeit dominant im norddeutschen und deutschen Fußball, auch international eine Größe. 1963 startet die Bundesliga – der HSV ist selbstverständlich dabei. 1960 wird er Deutscher Meister. Große Namen sind der Elf: 2 x Seeler, Stürmer, Werner, Schnoor, Piechowiak, Krug, Meinke, Neisner, Dehn, Dörfel. „Charly“ Dörfel erzielt beim 1. Bundesligaspiel bei Preußen Münster das 1. HSV-Bundesligator. Am 28. Juli 1962 hat der DFB-Bundestag mit der Einführung der Bundesliga ein neues Kapitel im deutschen Spitzenfußball eingeleitet. 55 Jahre später steigen die beiden Traditionsvereine HSV und FC Köln ab. Hoffen wir auf ein Comeback. Nur wer kämpft, kann gewinnen!