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Klimaschutz ist eine globale wie regionale Aufgabe
Wir heftig die Auswirkungen des Hitze-Klimas sind, ist auch in Wäldern, Knicks, Gebüschen, am Boden und in den zunehmend austrocknenden Bächen sichtbar. Sogar ältere Bäume verlieren ihr Grün, neu angepflanzte gehen ein. Es wird befürchtet, dass die Hälfte der Jungbäume eingeht. Flachwurzler sind besonders gefährdet. Die Waldbesitzer müssen mit erheblichen Verlusten rechnen. Das Klima ist weltweit im Wandel – mit bedrohlichen Auswirkungen. Wir müssen die Gefahren sehr ernst nehmen. Sie sind auch nicht „über Nacht“ gekommen, sondern waren seit Jahrzehnten erkennbar, wurden aber häufig verdrängt. Klimaschutz ist Zukunftspolitik. Sie ist eine globale wie regionale Aufgabe.
Super, Holstein Kiel!
Sp
itzenklasse, was Holstein Kiel beim 3:0 in Hamburg bot. Trotz der Abgänge nach der vorherigen Saison eine sehr gut harmonierende, spielstarke Mannschaft. Der sympathische Trainer Markus Anfang, seit Juli beim 1. FC Köln, der die Störche in den letzten Jahren zum Höhenflug geführt hatte, scheint recht behalten, was er mir beim Empfang im Landeshaus im Juni sagte: Er gehe davon aus, dass die Mannschaft auch künftig erfolgreich sein werde. Super auch die Unterstützung durch die Fans: 10.000 waren im Volksparkstadion dabei. Und der HSV? Dort muss man sich etwas einfallen lassen. Der Wiederaufstieg in die 1. Liga ist alles andere als ein Selbstgänger. Je schneller der HSV in der Wirklichkeit ankommt, umso besser für ihn.
Fiefbergens Strohfigur – eine tolle Erinnerung an den „Tante Emma“-Laden
Die Probsteier Korntage – ein Top-Ereignis. Für viele Touristen, aber auch Einheimische. Der besondere Anziehungspunkt sind die Strohfiguren, die in jeder Gemeinde in monatelanger Arbeit erdacht und gefertigt werden. In Fiefbergen ist es der „Tante Emma“-Laden. Sehr schön gestaltet und so beschrieben, so, wie er auch wirklich war. Die Inhaberin hieß tatsächlich Emma, sie und ihr Mann Herbert Levermann betrieben ihn viele Jahre, dicht beim Dorfplatz, wo heute die Strohfigur liebevoll an die beiden erinnert. Emma Levermann wurde übrigens 100 Jahre alt. Der Kaufmannsladen, er war früher ein Mittelpunkt des Dorfes. Immer eine gute Gelegenheit zum Klönschnack, eine tägliche „Informations-Börse“. In Fiefbergen gab es seinerzeit noch einen weiteren Kaufmannsladen, einen Gasthof, einen Bäcker und einen Schlachter.
Die Landwirtschaft benötigt Hilfe!
Seit Mai kaum ein Tropfen Regen, eine knochentrockene Landschaft – die Hitze hat uns voll im Griff. 30% weniger Ernteertrag, beim Sommerweizen 50% – das ist realistisch. Viehhalter müssen mit Wintervorräten zu füttern, viel Stroh wird hinzu gekauft. Viele Kühe geben weniger Milch. Betroffene Landwirte benötigen – und ggf. schnell – Hilfe, wie auch andere, die erhebliche Schäden haben.
Sport: 250.000 Euro vom Land für Heikendorf
In Heikendorf sind die Schulen und der Sport von großer Bedeutung. Für die Gemeinde, aber auch für die Region. Heikendorf (8300 Einwohner) ist Stadtrandkern 1. Ordnung, ein sehr attraktiver Ort. Der Heikendorfer SV, die Heinrich-Heine-Schule und die Gemeinschaftsschule prägen das Schul- und Sportzentrum. Eine weitsichtig geplante, großzügige Anlage – nicht weit vom Zentrum entfernt, also recht gut erreichbar. Eines der Spielfelder ist noch ein sog. „Grand“-Platz. Dem Wunsch, ihn zu einem Kunstrasenplatz werden zu lassen, ist man jetzt deutlich ein Stück näher gekommen. Das Land würde sich mit bis zu 250.000 € an den Kosten beteiligen. Bürgermeister Tade Peetz: „Der Betrag ist eine erhebliche Hilfe.“ Auch vom Kreis ist eine Förderung zu erwarten.
Die USA stehen voll hinter der NATO
Eine sehr gute Nachricht: Vollste, demonstrative Rückendeckung der US-Abgeordneten für die NATO. Der Senat stimmte mit 97:2 Stimmen für eine entsprechende Erklärung. Sehr deutlich auch der Sprecher im Repräsentantenhaus, der Republikaner Paul Ryan: „Die NATO ist unverzichtbar. Sie ist heute wichtiger als je zuvor. Das soll mit der Resolution auch deutlich werden.“ Eine klare Aussage – auch gegenüber Präsident Donald Trump. Die USA wollen keine grundlegende Konflikte mit der NATO und Europa. Und die NATO und Europa wollen dies genauso wenig mit den USA. Die USA, die NATO und Europa sind Freunde. So war es und so soll es bleiben.
Die NATO und die EU stärken!
Niemand, der verantwortlich denkt, darf die erheblich gestiegenen internationalen Probleme und Differenzen auf die leichte Schulter nehmen. Was in der westlichen Welt und im Bündnis einst unstrittig war, scheint heute nicht mehr so zu sein. Sicherheit ist keine Selbstverständlichkeit. Dessen müssen wir uns mehr bewusst sein. Dazu gehört, die 2014 eingegangene Verpflichtung, sich an den Kosten der NATO in einer Höhe von 2 % des Bruttoinlandsproduktes zu beteiligen, auch zu erfüllen. Die EU-Chancen sind nach wie vor groß. Aber in der EU muss sich auch einiges verändern, soll sie für einen Teil der Bürger nicht an Überzeugungskraft verlieren. Alles was NATO und EU stärkt, ist auch gut für Deutschland.
Diese Retter sind Helden!
Was für eine schöne Nachricht! Die zwölf Jungen und ihr Trainer sind gerettet. Und – den Umständen entsprechend wohlbehalten. Ein Tag, der in die Geschichte eingehen wird. Drei Wochen des Bangens und Hoffens liegen hinter uns. Scheinbar Unmögliches wurde möglich gemacht. Was die Retter geleistet haben, ist heldenhaft. Man soll mit dem Wort vorsichtig umgehen, hier gehört es aber hin. Und wie gefährlich die Aktion war, wurde ja auch dadurch deutlich, dass ein Taucher ums Leben kam. Seinen Tod wollen wir bei aller Freude über die Rettung der 13 nicht vergessen.
Mögen die „Wildschweine“, wie ihr Kosename beim Fußball ist und der inzwischen liebevoll in aller Munde ist, möglichst schnell wieder zum „normalen“ Leben zurückfinden und das Trauma hinter sich lassen.
Verfassungsschutz warnt vor Iran und Nordkorea
Als Proliferation wird die unerlaubte Weiterverbreitung von atomaren, biologischen und chemischen Massenvernichtungswaffen bzw. der zu ihrer Herstellung verwendeten Produkte sowie entsprechender Waffenträgersysteme (z.B. Raketen und Drohnen) einschließlich des dafür erforderlichen Know-hows bezeichnet. Die Herstellung und Verbreitung von Massenvernichtungswaffen stellt eine ernsthafte Bedrohung der internationalen Sicherheit dar, da zu befürchten ist, das proliferationsrelevante Risikostaaten den Einsatz von Massenvernichtungswaffen zur Durchsetzung ihrer politischen Ziele androhen oder im Fall eines bewaffneten Konflikts tatsächlich einsetzen. Zu diesen Risikostaaten, die im Verdacht stehen, ihr konventionelles Waffenarsenal durch die Herstellung von Massenvernichtungswaffen zu ergänzen, zählen insbesondere der Iran, Nordkorea, Syrien und Pakistan. Schleswig-Holstein als Standort zahlreicher Unternehmen der Spitzentechnologie ist ein lohnendes Zielgebiet für entsprechende Beschaffungsbemühungen der Risikostaaten (Verfassungsschutzbericht 2017, DS 19/733).



