Wohnungsbau: SPD-Vorschlag würde Wohnungskrise verschärfen

Es fehlen Wohnungen. Sehr viele. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Neubauten weit unter den Erwartungen geblieben. 18 Euro musste ein Vermieter ohne Fördermittel mindestens nehmen, wenn er einen Neubau erstellt. Das können die wenigsten zahlen.

Wenn die SPD jetzt auch noch Vermietungseinkünfte für Krankenkassen-Finanzierungen verwenden will, so ist dies dem Ziel von mehr Wohnungsbau sehr abträglich. Schon jetzt sind die Renditen im Wohnungsbau an vielen Orten sehr überschaubar, wenn überhaupt welche erzielt werden.

Es gibt deutlich lukrativere Anlageformen. Nötig wäre es, mehr privates Kapital in den Wohnungsmarkt zu bekommen, um mehr Wohnungen zu erstellen oder zu sanieren, zum Beispiel durch Bürgschaften des Staates.

Denn viele Ältere, die über Eigentum verfügen, bekommen von den Banken (meist) keine Kredite mehr. Ein anderer wichtiger Weg wäre eine Eigenheimförderung, die den Namen verdient – wie einst 7b. Dadurch wurden Häuser, Wohnungen und Eigentum geschaffen.

Der Arbeitsschutz soll effektiver werden

Der Arbeitsschutz soll effektiver und in der Kommunikation verbessert werden. Darüber hat die Landesregierung durch Staatssekretär Johannes Albig und LASG-Direktor Mathias Großmann im Sozialausschuss des Landtages berichtet.

Seit dem 1. Juli 2025 ist er nicht mehr bei der Unfallkasse Nord, sondern beim Landesamt für Arbeitsschutz, Soziales und Gesundheit (LASG) angesiedelt.

Zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden eingestellt, weitere Einstellungen sind vorgesehen. Die Zahl der Prüfungen soll deutlich erhöht und Doppelstrukturen vermieden werden.

Ein Prozess, der in der Umstellung einige Zeit in Anspruch nehmen wird.

Ich habe im Landtag zum Thema gesprochen und mich auch aktiv an der Beratung beteiligt.

800 Mio. Euro vom Land für Kitas und Tagespflege

Wir geben seitens des Landes inzwischen rund 800 Mio. Euro für die Kitas und Tagespflege in Schleswig-Holstein aus. Eine wichtige Förderung für Bildung, Betreuung und das Miteinander der Kinder schon im frühen Alter. 2018 haben wir das Kita-Gesetz in Schleswig-Holstein verabschiedet, es löste eine Vielzahl einzelner Regelungen ab. Das Gesetz definiert Rahmen und Ansprüche – also von Bedeutung.

Die Elternbeiträge haben wir nicht erhöht.

2024 haben wir das Gesetz nach gründlicher einjähriger Anhörung und Erörterung novelliert, also weiterentwickelt und Schwachstellen beseitigt. Selbstverständlich, dass dies auch weiterhin erfolgt. Dies wird auch vor Ort so wahrgenommen.

Die aktuelle heftige GEW-Kritik in Form einer „Umfrage“ basiert auf den Aussagen von 169 Personen. Beschäftigt sind in den Kitas und in der Tagespflege in Schleswig-Holstein rund 25 000 Personen.

Viele Angebote für Senioren

Im Sozialausschuss des Landtages hat die Staatssekretärin im Sozialministerium, Silke Schiller-Tobies, umfassend zur aktuellen Seniorenpolitik berichtet. Deutlich wurde: Es gibt eine große Zahl an Angeboten und Maßnahmen, die gezielt auf die Lebenswirklichkeit älterer Menschen eingehen.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem Miteinander der Generationen, der Digitalisierung, der Freizeitgestaltung, dem Kampf gegen Einsamkeit sowie auf sozialen Unterstützungsangeboten. Darüber hinaus spielen auch Mobilität, Erwerbstätigkeit über den Ruhestand hinaus und seniorengerechte Wohnangebote im sozialen Wohnungsbau eine wichtige Rolle.

Mobilität: Barrierefreiheit und ALFA als Erfolgsmodell

Gerade beim Thema Mobilität habe ich auf zwei Punkte besonders hingewiesen:
die konsequente Barrierefreiheit im öffentlichen Raum
sowie die erfolgreichen Anruf-Linien-Fahrten (ALFA) im Kreis Plön
ALFA schafft konkrete Verbesserungen im Alltag vieler älterer Menschen. Mehr als 50.000 Fahrgäste haben 2025 dieses Angebot bei uns genutzt. Das zeigt deutlich: Flexible und wohnortnahe Mobilitätsangebote werden gebraucht – und sie werden angenommen.
Seniorenpolitik bedeutet für uns, Teilhabe zu ermöglichen, Selbstständigkeit zu stärken und Einsamkeit vorzubeugen. Die Vielzahl an Maßnahmen zeigt: Wir sind auf einem guten Weg – und werden diesen konsequent weitergehen.

 

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Hände weg vom Zahnarztbesuch

Der Wirtschaftsrat hat ins Gespräch gebracht, Zahnarztbehandlungen privat zu bezahlen. Er nennt es „einen von mehreren möglichen Ansatzpunkten“.

Da kann man nur sagen: Schnell die Debatte beenden.

Das Solidarprinzip und die gesundheitliche Behandlung sind Kern des gesundheitlichen Standards und des Sozialstaats. Da mag einiges in Schieflage sein – aber wohl nicht nur in eine Richtung.

Entscheidend ist: Wer behandlungsbedürftig ist, muss die nötige Behandlung erhalten.

Nicht zu vergessen: Versichert zu sein, bedeutet ja auch, mit eigenen Beiträgen beteiligt zu sein.

Gegen den Krebs ist Hilfe oft gut möglich

Heute ist Weltkrebstag. Ein Tag, der besonders auf die Gefahren dieser oft so tückischen Krankheit und die Chancen der Prävention aufmerksam machen soll. Nicht alle Krebsarten sind gleich, manche sind nur schwer zu stoppen, bei zahlreichen anderen ist dies durchaus gut möglich, auch vollständige Heilung ist möglich. Aber Krebs im Körper zu haben, bedeutet in aller Regel ein höheres Risiko und eine ständige Belastung, auch in der Psyche. Vorsorge ist wichtig, und bei Erkrankung sind es die beste medizinische Behandlung und Kontrolle. Und auch der eigene Wille, sich nicht unterkriegen zu lassen. Nicht zu vergessen: Die Forschung macht zum Teil große Fortschritte.

4.507 Geburten im Jahr 2025: UKSH erneut geburtenstärkste Klinik in Schleswig-Holstein

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) bleibt die erste Adresse für Geburtshilfe im Land: Im Jahr 2025 kamen an den beiden Standorten Kiel und Lübeck insgesamt 4.507 Kinder zur Welt. Damit entfallen rund 20 Prozent aller Geburten in Schleswig-Holstein auf das UKSH.

„Diese Zahl zeigt das anhaltend hohe Vertrauen werdender Eltern in unsere geburtshilflichen Angebote“, betont der Vorstandsvorsitzende des UKSH, Prof. Dr. Jens Scholz. „Die Entwicklung bestätigt zugleich die hohe Qualität und das exzellente Versorgungsniveau, das wir unseren Patientinnen und Patienten bieten.“

Als Maximalversorger begleitet das UKSH Familien umfassend – von der Schwangerschaft über die Geburt bis in die Zeit danach. An beiden Standorten verfügen die Geburtskliniken über den Status eines Perinatalzentrums Level 1. Damit ist auch bei komplexen Schwangerschaften und Frühgeburten eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau gewährleistet.

Rund um die Uhr stehen interdisziplinäre Teams aus erfahrenen Fachkräften bereit, um Mutter und Kind bestmöglich zu betreuen. Die erneut hohe Zahl an Geburten unterstreicht die zentrale Rolle des UKSH in der geburtshilflichen Versorgung Schleswig-Holsteins.

Themen der Landespolitik

Beim Grünkohlessen der CDU Plön wurde in einer Talkrunde die Frage diskutiert, welche Themen die Landespolitik derzeit besonders beschäftigen.
Im Mittelpunkt steht die finanzielle Lage vieler Kliniken und deren zukünftige Entwicklung. Hier fehlt weiterhin eine verlässliche neue Gesetzgebung des Bundes. Ebenfalls von großer Bedeutung ist die Eingliederungshilfe, die mit rund einer Milliarde Euro erhebliche Auswirkungen auf den Landeshaushalt hat.
Weitere zentrale Themen sind der Wohnungsbau, die Investitionen und Hilfen des Landes – sie machen rund zehn Prozent des Landeshaushaltes aus – sowie die Ganztagsbetreuung, der ÖPNV, die Digitalisierung und Künstliche Intelligenz und nicht zuletzt der Haushalt insgesamt.
Diese Themen zeigen, wie vielfältig und verantwortungsvoll Landespolitik heute ist.

Foto: Tim Christian Meyer

Neujahrsempfang in Schönberg: 

Drei Stunden „wie im Fluge“

Wenn drei Stunden „wie im Fluge“ vergehen, weiß man: Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. So war es beim diesjährigen Neujahrsempfang der Gemeinde Schönberg im vollbesetzten Saal des „Tripaldi“. Informativ, abwechslungsreich und flott im Ablauf, dazu stimmungsvoll musikalisch umrahmt vom „Duett Gelöt“ – ein rundum gelungener Start ins neue Jahr. Souverän moderiert wurde die Veranstaltung von Bürgervorsteherin Christine Nebendahl.

Bei der Talkrunde kamen Kreispräsidentin Hilla Mersmann, Amtsvorsteher Wolf Mönkemeier, Amtsdirektor Christian Hasler, Schulverbandsvorsteher Lutz Schlünsen und ich ausführlich zu Wort. 

Bürgermeister Peter A. Kokocinski gab einen anschaulichen Rück- und Ausblick auf konkrete Projekte der Gemeinde und sprach die Grundfragen des ehrenamtlichen Engagements an – ein zentrales Thema für eine lebendige Gemeinde.

Ein Highlight des Abends war die Verleihung des Bürgerpreises an die Aktionsgemeinschaft „Schönberg bleibt bunt“. Ebenso bereichernd waren die Ausführungen der Vertreterinnen und Vertreter der Vereine und Verbände, die wie immer spannende Einblicke in ihre Arbeit gaben.

Mehr als 53 000 ALFA-Fahrgäste in 2025

Das hohe Interesse an Anruf-Linien-Fahrten (ALFA) ist ungebrochen, steigt sogar. 2025 haben mehr als 53 000 Fahrgäste ALFA genutzt, wie mir VKP-Geschäftsführerin Kerstin Vedder auf meine Anfrage mitgeteilt hat. 2024 waren es 50 146, 2023 betrug die Gesamtsumme der ALFA-Fahrgäste 38 533. Die Zahl für 2025 könnte sogar noch leicht steigen, da noch nicht alle ALFA-Gebiete final abgerechnet sind.

Wir haben ALFA seit 2018 nach und nach in den Ämtern eingeführt und stellen seitens des Kreises Plön dafür rund 1 Mio. Euro jährlich zur Verfügung. Ein bürgernaher ÖPNV, für den ich mich gern eingesetzt habe.