Die Turmhügelburg Lütjenburg – Mittelalter zum Anfassen

Die Turmhügelburg Lütjenburg ist eine rekonstruierte Niederungsburg des 13. Jahrhunderts am Stadtrand von Lütjenburg. Seit 2003 entstand hier eine Motte – eine typische Turmhügelburg – auf Grundlage archäologischer Erkenntnisse und historischer Quellen.

Die Anlage umfasst einen hölzernen Wohnturm auf einem künstlich aufgeschütteten Hügel, umgeben von Palisaden, Graben, Wirtschaftsgebäuden und Wehrgängen. Alle Bauten wurden mit mittelalterlichen Techniken und Materialien errichtet.

Heute dient die Burg als außerschulischer Lernort, Veranstaltungsstätte und Freilichtmuseum. Sie vermittelt Einblicke in das Alltagsleben des Hochmittelalters und wird regelmäßig für Führungen, Schulprojekte und Handwerksvorführungen genutzt.

 

FOTO: Mathias Pank

Kreistag: Beschlüsse für Schulen gefasst

Erfolgreich haben wir seitens der CDU-Kreistagsfraktion unter der Leitung von Thomas Hansen  im Kreistag das 1. Halbjahr 2025 abgeschlossen. Alle Abstimmungen mit unseren Positionen fanden Mehrheiten, zum Teil deutliche. Dazu zählen die Entscheidung über das weitere Vorgehen zur Umsetzung des Sanierungskonzeptes für das Schulzentrum Lütjenburg (Sitzungsvorlage 057/25) mit einem Gesamtvolumen von 60 Mio. Euro und das erforderliche Raumprogramm für die Schule am Kührener Berg (055/25), veranschlagt sind dafür rund 30 Mio. Euro. Die Vorarbeit hatte der Schulausschuss mit dem Vorsitzenden Christian Lüken und Stellvertreter Till Unger geleistet. In welcher Zeitleiste die Umsetzung möglich ist, hängt auch wesentlich von der Entwicklung der Finanzlage des Kreises ab, die ernst ist.

Seit 2022 kommt „Hein Schönberg“ voran

In der vergangenen Sitzung des Kreistages wurde auch über „Hein Schönberg“ gesprochen. Ich habe daran erinnert, dass die Landesregierung seit Herbst 2022 die Arbeit an der Strecke intensiviert hat. Ich hatte damals mit dem zuständigen Staatssekretär Tobias von der Heide vor Ort die Situation erörtert und betont, dass weitere Jahre des Stillstandes nicht gut seien, da die Grundentscheidung für die Reaktivierung 2018 durch den damaligen Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz gefallen war. Die Kosten bewegen sich inzwischen statt der früher veranschlagten 50 Mio. Euro auf 86 Mio. Euro. Mit der Ertüchtigung der Strecke nach Schönkirchen wird bis Ende 2025 gerechnet, der neue Bahnhof wird derzeit gebaut. Bis Ende 2026 soll es bis Probsteierhagen gehen, ein Jahr später bis Schönberg.

Breite Mehrheit im Kreistag gegen neue Stellen

Mit großen Mehrheiten hat der Plöner Kreistag es abgelehnt, die von Landrat Björn Demmin gewünschten acht neuen Stellen für die Kreisverwaltung zu genehmigen. Darüberhinaus wurde der Nachtragshaushalt 2025 verabschiedet.

Wir hatten uns seitens der Kreistagsfraktion mit Thomas Hansen an der Spitze und im Hauptausschuss unter dem Vorsitz von Andre´ Jagusch wie auch im Finanzausschuss entsprechend positioniert. Die prekäre Finanzlage des Kreises erlaubt es nicht, in jedem Jahr neue Stellen zu schaffen. Wir haben die Erwartung, dass der Landrat und die Personalabteilung endlich Vorschläge unterbreiten, wie in der Verwaltung die Arbeit verschlankt werden kann. Dabei verkennen wir nicht, dass es in bestimmten Bereichen eine hohe Belastung gibt. Bei einem Personalkörper von 600 Stellen gibt es aber auch immer Möglichkeiten, Einsparungen zu erreichen. Die Wirtschaft zeigt, wie es geht, wenn es nötig ist. Der Kreis Plön muss bereits rund 50 Mio. Euro jährlich für Gehälter und Pensionen aufwenden.

Engagement für Klinik, Rettungsdienst und Pflege

Seit 2013 gehöre ich dem Aufsichtsrat der Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen des Kreises Plön an, zu dem die Klinik Preetz, der Rettungsdienst und das Alten- und Pflegeheim „Haus am Klostergarten“ gehören. Eine durchaus anspruchsvolle ehrenamtliche Aufgabe. Gestern hat der Kreistag das Mandat um drei Jahre verlängert, wie auch für die Kreistags-Kolleginnen und -kollegen Ulrike Michaelsen, Hildegard Mersmann, Anna-Lena Meyer-Band, Felicitas von Hollen, Martin Drees und Kai Bellstedt. Die Sicherung der Klinik für eine bürgernahe gesundheitliche Versorgung, ein leistungsfähiger Rettungsdienst und eine gute Pflege im „Haus am Klostergarten“ – das ist für mich entscheidend.

Kornkönigin Henrike regiert die Probstei

Henrike Bleck aus Fahren ist die Probsteier Kornkönigin 2025, Kornprinzessin ist Jule Folta (Passade). Beide werden in ihren prächtigen Trachten die Probstei repräsentieren, während der Korntage, auf Messen und Veranstaltungen. Beide sind voller Engagement, sind ihrer Heimat sehr verbunden und wollen einen Beitrag für unsere herrliche Region wie für das Ehrenamt leisten. Viel Erfolg!

Zum Thema Entsorgung von Munitionsaltlasten

Das künftige Bundeskompetenzzentrum für Munitionsbergung kommt nach Rostock. Dies teilte jetzt Bundesumweltminister Carsten Schneider mit. Man hätte sich auch gut vorstellen können, mit zwei Standorten zu arbeiten. Hoffen wir, dass Schleswig-Holstein zumindest kooperativ einbezogen wird. TKMS aus Kiel hat bereits seit längerem eine einsatzfähige Plattform entwickelt, in Schleswig-Holstein gibt es viel Kompetenz zum Thema. Ostsee wie Nordsee sind vom Thema betroffen, es geht um rund 1,6 Mio. Tonnen Altlasten, die entsorgt werden müssen. Seitens des Plöner Kreistages haben wir bereits 2021 auf Vorschlag der CDU-Kreistagsfraktion und auf meine vorherige Anregung den Bund aufgefordert, sich dem Thema zu stellen und sich endlich mehr bei der Entsorgung zu engagieren, der Schutz von Umwelt und Gesundheit erfordern es. In unserer Region sind vor allem die Kolberger Heide, die Förde und die Hohwachter Bucht betroffen. Die CDU war natürlich auch vor Ort.

Kreisbauerntag auf dem Hof Steffen

Montag war ich beim Kreisbauerntag Plön in einer Maschinenhalle auf dem Hof Steffen in Muxall. Kreisvorsitzender Jochen Flessner sprach aktuelle Probleme an, Anne Benett-Sturies, Staatssekretärin im Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz referierte zur Lage der Landwirtschaft unter dem besonderen Aspekt des Bürokratie-Abbaus und des ländlichen Raumes. Danach gab es die Gelegenheit zu Fragen oder Diskussionsbeiträgen. Auf dem Weg zum Parkplatz auf der Wiese habe ich noch ein wenig mit unserem früheren Präsidenten der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, Claus Heller aus Wendtorf, geplaudert. Auch zuvor gab es die Gelegenheit zu guten Gesprächen.

Die Bundeswehr gehört zu Lütjenburg, gehört zu uns

„Tag der Bundeswehr“ in Lütjenburg, der aufgrund der Verbundenheit zur Bundeswehr als Standortgemeinde der ehemaligen „Schill-Kaserne“ (bis 2012) und der heutigen Patenschaft mit der Flugabwehrraketengruppe 61 in Todendorf Teil der Festwoche zum 750jährigen Bestehen Lütjenburgs ist. Nach dem Appell auf dem Festgelände bestand die Gelegenheit, die Ausstellung und Geräteschau der Flugabwehrraketengruppe 61 zu sehen. Ich habe dies gern getan und mich informiert. Die in unserem Kreis Plön stationierte Einheit hat eine hohe Bedeutung für die europäische Sicherheit, da sie über verschiedene moderne Möglichkeiten zur Flugabwehr verfügt.

750 Jahre Stadt Lütjenburg

Mit einem Festakt im Festzelt hat die Festwoche zum 750-jährigen Bestehen der Stadt Lütjenburg begonnen, zu dem meine Kollegin Sandra Carstensen, Kreispräsidentin Hildegard Mersmann, die Stadtvertretung, viele Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen und Verbänden, von Gemeinden, der Partnerstädte, von Verwaltungen, Bürgerinnen und Bürger und ich gern gekommen sind. Bürgervorsteherin Jutta Zillmann und Bürgermeister Dirk Sohn umrissen die Entwicklung der Stadt, die mit 200 Einwohnern begann. Die Big-Band des Schulzentrums wie auch musikalische Einzel-Darbietungen waren weitere Höhepunkte. Ein weiteres High-Light war die Gründung einer Partnerschaft mit der Stadt Kobylin in Polen. Auch die anderen Städtepartnerschaften wurden sehr ansprechend gewürdigt. Eine Veranstaltung, die bei brütender Hitze begann und mit starkem Regen und Wind endete. Bis zum Sonntag gibt es ein volles Programm mit vielen Höhepunkten, heute der Kinder- und Jugendtag, am Freitag der „Tag der Bundeswehr“, Samstag der Familientag und am Sonntag der Festumzug mit nachfolgendem Programm auf der Freizeitfläche und im Zelt.