750 Jahre Stadt Lütjenburg

Mit einem Festakt im Festzelt hat die Festwoche zum 750-jährigen Bestehen der Stadt Lütjenburg begonnen, zu dem meine Kollegin Sandra Carstensen, Kreispräsidentin Hildegard Mersmann, die Stadtvertretung, viele Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen und Verbänden, von Gemeinden, der Partnerstädte, von Verwaltungen, Bürgerinnen und Bürger und ich gern gekommen sind. Bürgervorsteherin Jutta Zillmann und Bürgermeister Dirk Sohn umrissen die Entwicklung der Stadt, die mit 200 Einwohnern begann. Die Big-Band des Schulzentrums wie auch musikalische Einzel-Darbietungen waren weitere Höhepunkte. Ein weiteres High-Light war die Gründung einer Partnerschaft mit der Stadt Kobylin in Polen. Auch die anderen Städtepartnerschaften wurden sehr ansprechend gewürdigt. Eine Veranstaltung, die bei brütender Hitze begann und mit starkem Regen und Wind endete. Bis zum Sonntag gibt es ein volles Programm mit vielen Höhepunkten, heute der Kinder- und Jugendtag, am Freitag der „Tag der Bundeswehr“, Samstag der Familientag und am Sonntag der Festumzug mit nachfolgendem Programm auf der Freizeitfläche und im Zelt.

Auf dem Hof Steffen in Muxall

Landwirtschaftliche Flächen direkt um den Hof, Tierhaltung in artgerechten Ställen, eigene moderne Schlachterei, Vermarktung und Verkauf in eigener Verantwortung – das Erfolgsrezept des Hofes Steffen aus Muxall, herrlich an den Kasseteichen gelegen. Mit Ladengeschäften im Kreis Plön und in Kiel, zudem auf Wochenmärkten in Kiel. Chef Bernd Steffen gab uns beim Besuch des Arbeitskreises Ländliche Räume, Landwirtschaft, Natur- und Umweltschutz einen sehr informativen und transparenten Überblick. Danke dafür und die Gastfreundschaft mit Grillen am See. Und wir konnten uns natürlich auch den viel benutzten Radweg an der Landesstraße anschauen, der von Fiefbergen bis Schönkirchen vom Land saniert wurde und durch Muxall geht. Dafür hatte ich mich eingesetzt.

Vorsicht vor Wildunfällen

Der Kreis Plön ist ein schöner – und ein wildreicher Kreis. Letzteres hat aber auch die Folge, dass die Zahl der Wildunfälle mit über 40 % aller Unfälle seit langem recht konstant hoch ist. 2024 waren es 1.656 Wildunfälle im Kreis, die zu beklagen waren. Wir haben schon vor Jahren im Polizeibeirat erörtert, ob mehr dagegen getan werden kann, Kreisverwaltung und Jäger haben entsprechend beraten. Und auch die Wildwarnanlage kurz vor dem Rastorfer Kreuz (von Schwentinental aus kommend), die wir 2012 vom Land im Rahmen eines Bundesprogrammes installiert haben, gehört zu den ergriffenen Maßnahmen. Auch das zeitige Mähen der Straßenränder, um das Gras nicht zu hoch werden zu lassen, wird als Beitrag angesehen, um die Gefahr von Wildunfällen zu verringern. Am wichtigsten bleibt jedoch das langsamere Fahren an Stellen, wo Wild sein könnte. Die Jäger stellen seit Jahren immer mehr Warnschilder auf, an (besonderen) Schwerpunkten auch die Behörden.

Spannende Themen bei der „Probsteier Runde“

Wieder eine sehr interessante wie informative „Probsteier Runde“ in Höhndorf nicht nur mit Gästen aus der Probstei.

Rund 25 Wortmeldungen, eine Vielzahl von Themen: Küsten- und Ostseeschutz, Wirtschaft / Tourismus, Finanzen / Verwaltung, Entbürokratisierung, Senioren, Digitalisierung, Schulen im Kreis Plön, Renten, Schwimmhalle Laboe, Radwege, Straßen, Windkraft, Migration.

Schönberg bis Schlesen – 2026 in Planung

Die Planungen des Landes zur Sanierung von Straßen und Radwegen geschehen in aller Regel für mehrere Jahre. Dies soll nicht nur für Planungssicherheit sorgen, sondern der der LBV benötigt auch Zeit, vor dem eigentlichen sichtbaren Baubeginn nötige Vorarbeiten durchzuführen. Und so habe ich mich schon vor Jahren dafür eingesetzt, Straße und Radweg zwischen Schönberg und Schlesen zu sanieren. 2026 soll es so weit sein. Ein Blick auf den aktuellen Zustand – unten Bilder von der Kreisstraße K28 zwischen Schlesen und Fargau – zeigt, dass dies nötig ist.  In diesem Jahr sollen die Straße und die Banketten erneuert werden, die nach den Schäden der letzten Jahre nur notdürftig ausgebessert wurden. Für die Sanierung sind rd. 2,9 Mio. Euro veranschlagt. Gaby, die den Wahlkreis Selent / Schlesen im Kreistag vertritt und ich haben uns mit der Fraktion dafür eingesetzt, dass die Kreisstraße (endlich) saniert wird.

Ja, und wer aufmerksam die vielen Arbeiten an Straßen und Radwegen in Plön-Nord seit Jahren beobachtet, wird feststellen, dass sich da bei uns sehr viel getan hat. Unsere Region ist – wie auch zu anderen Bereichen – in einem sehr ordentlichen Zustand. Natürlich, mehr geht immer. Aber es gibt auch andere, die etwas gemacht haben wollen – und es muss auch alles finanzierbar bleiben.

 

 

Bahnhof Schönkirchen soll Ende 2025 fertig sein

Die Ertüchtigung des Bahnhofes in Schönkirchen hat begonnen. Ziel ist es, dass bis Ende 2025 der Zug nicht nur bis Kiel-Oppendorf, sondern bis Schönkirchen fährt. Dies hatte ich an dieser Stelle schon vor einigen Wochen mitgeteilt. Wie die Zahl der Fahrgäste auf der Strecke Kiel – Oppendorf in 2024 sich entwickelt hat, kann ich Euch in 2 – 3 Wochen mitteilen. Ich habe eine entsprechende Anfrage an das Wirtschafts- und Verkehrsministerium des Landes gestellt. Die Ertüchtigung der Gesamtstrecke für Hein Schönberg von Kiel bis zum Schönberger Strand wird nach aktuellen Berechnungen ca. 86 Mio. Euro kosten. Kalkuliert war zuvor mit rd. 50 Mio. Euro.

FOTOS: Mathias Pank.

2028 hat der Kreis Plön sein Eigenkapital aufgebraucht

Die Finanzlage des Kreises Plön bleibt kritisch. Das Eigenkaptal sinkt von 65 Mio. Euro in 2023 nach derzeitigem Stand auf 2,4 Mio. Euro im Jahr 2028. Von 2025 – 2027 sind aus der laufenden Verwaltungstätigkeit durchgehend negative Beträge zu erwarten. Dies analysiert die Kommunalaufsicht des Landes bei der Genehmigung des Haushaltes für 2025. Die dauernde Leistungsfähigkeit des Kreises sei weiterhin nicht gegeben, auch wenn es erfreulich sei, dass der Kreis Plön bemüht sei, der schwierigen Lage bei seinen Beschlüssen zu entsprechen und bei den Investitionen realistischere Ausgaben in Ansatz zu bringen. Für 2025 werden die Kredite und Verpflichtungsermächtigungen auf je 20 Mio. Euro begrenzt, ca. je 5 Mio. Euro weniger als vorgesehen. Die Verschuldung des Kreises steigt nach jetzigem Stand bis 2028 auf rund 150 Mio. Euro. Es kann kein Zweifel bestehen, dass es Handlungsbedarf in der Finanzpolitik gibt. Dazu soll ein Arbeitskreis beitragen, der fraktionsübergreifend Vorschläge erarbeiten soll.

48 000 ALFA-Gäste in 2024

Die Anruflinien-Fahrten (ALFA) im Kreis Plön erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. 2024 nutzten 48 206 Fahrgäste das Angebot, wie VKP-Geschäftsführerin Kerstin Vedder auf meine Anfrage mir mitgeteilt hat. Das sind rd. 10 000 Fahrgäste mehr als in 2023. Damit haben mehr als 137 000 Fahrgäste ALFA seit 2018 genutzt, Start war damals in Lütjenburg. Ich habe damals mit der VKP-Leitung und dem Bürgermeister der Stadt Lütjenburg den ALFA-Start im Kreis Plön gegeben (FOTO). Inzwischen gibt es ALFA kreisweit. ALFA bedeuten, zu bestimmten Zeiten auf bestimmten Linien nach Voranmeldung zum Preis einer Busfahrt mit dem Taxi fahren zu können. Ein hervorragender ÖPNV-Service nicht nur für die ältere Generation. ALFA zu organisieren, ist anspruchsvoll. Ein herzlicher Dank gilt der VKP und den beteiligten Taxiunternehmen.