ALFA – prima Resonanz auch im Amt Selent/Schlesen

Fast 1000 ALFA-Fahrten seit dem Start am 1. November 2021 im Amt Selent/Schlesen – eine prima Resonanz. Allein auf die Gemeinde Dobersdorf kommen mehr als 400 Fahrten, vor allem nach Schönkirchen. Anruf-Linien-Fahrten (ALFA) steigern die Mobilität im ländlichen Raum deutlich. Dies zeigt sich auch an diesen Zahlen. ALFA ist inzwischen ein festes Angebot im Kreis Plön zur Erhöhung der Mobilität und zur Stärkung des ÖPNV.

VKP auf Wachstumskurs

Die VKP hat auch in den vergangenen Jahren investiert, vom Kreis Plön – er ist mit rd. 60 % Mehrheitsgesellschafter – gewollt und unterstützt. Die VKP ist für die Schülerbeförderung und den ÖPNV bei uns von großer Bedeutung.

4,2 Mio. beförderte Personen im Jahr, inzwischen rd. 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, rd. 110 Omnibusse, davon mehrere Elektrobusse, fünf Standorte, Anruf-Linien-Fahrten (ALFA) in allen Ämtern außer Schrevenborn, wo es eine selbständige Buslinie gibt, verdichtete Taktungen auf Linien, Schnellbusverbindungen – einige wichtige Punkte. Für die höheren Treibstoffpreise haben wir für 2022 bereits rd. 460 000 Euro mehr eingeplant, siehe Sitzung des Hauptausschusses von Dezember 2021. Eine eigene Verkehrsgesellschaft zu haben, ist und bleibt uns wichtig.

Rund 15.000 ALFA-Fahrten im Kreis Plön

Durch die Anruf-Linien-Fahrten (ALFA) gibt es in den Gemeinden im Kreis Plön auch abends bis etwa 23 Uhr ein ÖPNV-Angebot. Diese Bedarfsverkehre sind ein erheblicher Beitrag für mehr Mobilität vor allem im ländlichen Raum. Die Mehrkosten trägt allein der Kreis Plön. ALFA wird durch die VKP in allen Ämtern außer Schrevenborn vorgehalten, wo ein eigenes Busangebot zur Verfügung steht.

Jährlich werden im Kreis Plön durch ALFA rund 153 000 zusätzliche Fahrten angeboten. Nach Aussage von VKP-Geschäftsführer Friedrich Scheffer werden im Durchschnitt ca. 10 % der Fahrten auch abgerufen, so dass ca. 15 000 Fahrten pro Jahr für ALFA genutzt werden. Die Zahl der jährlichen planmäßigen Busfahrten der VKP insgesamt beläuft sich zusätzlich auf rd. 278 000. Insgesamt werden somit jährlich 431 000 Fahrten angeboten. Dieses Angebot wird durch die bereits beschlossene ALFA-Erweiterung mit amtsübergreifenden Verbindungen und zusätzlichen Vormittagsfahrten stufenweise bis Sommer 2023 noch einmal deutlich erweitert.

15 000 ALFA-Fahrten – dies ist eine beträchtliche Verbesserung der Mobilität und der Erreichbarkeit der Orte im Kreis Plön. Wir gehen mit Bedarfsverkehren, aber auch weiteren Maßnahmen wie zum Beispiel der Stärkung der Attraktivität von Busstrecken seit Jahren im Kreis Plön neue Wege. Man muss aber auch sehen: Mehr ÖPNV-Angebote bedeuten höhere Kosten für den Verkehrsträger, bei ALFA also für den Kreis Plön.

Ruf-Taxis sorgen für mehr Mobilität

Ruf-Taxis sind eine gute Möglichkeit, die Mobilität vor allem in den ländlichen Räumen zu verbessern. Im Kreis Plön haben wir seit Jahren mit den Anruf-Linien-Fahrten (ALFA) diese Verbesserung auf den Weg gebracht. Der Kreis trägt allein die zusätzlichen Kosten, für die bis zu 100.000 Euro im Jahr pro Amt veranschlagt sind. Die Fahrgäste können nach vorheriger Anmeldung auf bestimmten Strecken zu bestimmten Zeiten zum Tarif einer Busfahrt fahren. Die Verkehrsbetriebe Kreis Plön (VKP) organisieren ALFA im Auftrag des Kreises, Näheres auf deren Homepage. Wir haben Ruf-Taxis auch im Koalitionsvertrag für Schleswig-Holstein verankert.

Ruf-Taxis sorgen für mehr Mobilität

Ruf-Taxis sind eine gute Möglichkeit, die Mobilität vor allem in den ländlichen Räumen zu verbessern. Im Kreis Plön haben wir seit Jahren mit den Anruf-Linien-Fahrten (ALFA) diese Verbesserung auf den Weg gebracht. Der Kreis trägt allein die zusätzlichen Kosten, für die bis zu 100.000 Euro im Jahr pro Amt veranschlagt sind. Die Fahrgäste können nach vorheriger Anmeldung auf bestimmten Strecken zu bestimmten Zeiten zum Tarif einer Busfahrt fahren. Die Verkehrsbetriebe Kreis Plön (VKP) organisieren ALFA im Auftrag des Kreises, Näheres auf deren Homepage. Wir haben Ruf-Taxis auch im Koalitionsvertrag für Schleswig-Holstein verankert.

Weitere ALFA-Angebote

Die Anruf-Linien-Fahrten (ALFA) der VKP kommen sehr gut an. Am 1. Mai startet Bokhorst-Wankendorf, dann haben wir in allen Ämtern das Angebot. Gestern haben wir im Hauptausschuss des Kreises – er ist Mehrheitsgesellschafter der VKP – über ämterübergreifende ALFA-Angebote und die Möglichkeit zu Vormittagsfahrten beraten. VKP-Geschäftsführer Friedrich Scheffer hat uns zum Stand der Planungen berichtet. Wir hatten im Kreistag dazu den Auftrag erteilt. 2019 sind wir in Lütjenburg mit ALFA gestartet. Die Kosten für weitere Fahrten über Ämtergrenzen hinweg und am Vormittag werden auf rd. 300.000 Euro im Jahr geschätzt.

ALFA – bislang 84 000 mehr Fahrtangebote im Jahr

Die Anruf-Linien-Fahrten (ALFA), mit denen wir 2019 in Lütjenburg begonnen haben, haben eine gute Resonanz. Sie stärken die Mobilität im ÖPNV erheblich. ALFA im Kreis Plön ist ein Erfolgsmodell. In den drei Ämtern Lütjenburg, Plön und Selent gibt es dadurch jeweils 24 000 Fahrtangebote pro Jahr, wie der Geschäftsführer der VKP, Friedrich Scheffer, gestern im Hauptausschuss des Kreises ausführte. In der Probstei sind es 12 000, da dort das vorhandene Busangebot nach Aussage des Geschäftsführers deutlich besser ist und damit weniger ergänzende Angebote erforderlich seien, um ein vergleichbares ÖPNV-Angebot zu erhalten. Durchschnittlich fahren 1,5 Fahrgäste auf einer Fahrt. Am 31. Januar 2022 soll Preetz starten, im April voraussichtlich das Amt Bokhorst / Wankendorf.

Im ersten ALFA-Monat (November 2021) wurden im Amt Selent-Schlesen 70 Fahrgäste befördert.

ALFA ist ein Erfolgsmodell

Die Anruflinien-Fahrten (ALFA) sorgen für mehr Mobilität im ländlichen Raum, vor allem für Ältere. Es ist aber auch ein Angebot für alle Bürgerinnen und Bürger, zu bestimmten Zeiten und auf bestimmten Linien mit dem Taxi zum Preis einer Busfahrt fahren zu können.

In den meisten Ämtern im Kreis Plön ist das Modell bereits eingeführt, Start war am 1. März 2019 in Lütjenburg. Das Amt Wankendorf-Bokhorst folgt noch.
Es hat sich herausgestellt, dass manche Verbindungen nicht allein nach Ämtern geordnet werden sollten, sondern ämterübergreifend am sinnvollsten sind. Ich denke da zum Beispiel an Rantzau (Richtung Lütjenburg), Pratjau (Probstei), Schwartbuck (Probstei), Schlesen (Preetz) oder Dobersdorf. Es gibt aber sicher noch weitere Orte, wo dies zu prüfen ist.

Die CDU-Fraktion hatte dazu bereits für die September-Sitzung 2021 des Kreistages einen Antrag gestellt, der aber aus Zeitgründen nicht mehr behandelt wurde. In der gestrigen Sitzung des Kreistages wurde einstimmig ein Antrag von CDU und SPD verabschiedet, der zudem vorsieht, auch zum Beispiel die Möglichkeit von Vormittagsfahrten und digitaler Buchungsoptionen zu prüfen.
Wir werden im 1. Quartal 2022 dazu im Kreis entscheiden. Auch sind die VKP und die Kreisverwaltung aufgefordert zu prüfen, wo Taxi-Haltestellen in den Ämtern eingerichtet werden können, wo dies bislang nicht der Fall ist, aber in vergleichbaren Fällen inzwischen in anderen Ämtern erfolgt ist. Eine gleiche Behandlung der Amtsbereiche ist selbstverständlich.

Wir wollen bei der Schwimmhalle weiterkommen

„2020 wollen wir mit dem Thema Schwimmhalle weiterkommen. Ich kann gut verstehen, dass Laboe, wo es seit 50 Jahren eine Schwimmhalle gibt, auch künftig der Standort sein möchte,“ so Landtags- und Kreistagsabgeordneter Werner Kalinka in seinem Grußwort auf dem Neujahrsempfang der Gemeinde, zu dem rund 300 Bürger gekommen waren.

Eine Schwimmhalle im nördlichen Teil des Kreises sei ein erheblicher Attraktivitätsfaktor für den Tourismus. Es sei auch sehr wichtig, dass möglichst alle Kinder das Schwimmen lernten. Dafür brauche man Kapazitäten in Schwimmhallen. Der Kreis habe bereits rd. 1,5 Mio. Euro für den Bau einer Schwimmhalle zugesagt.

Noch in diesem Jahr würden in der Probstei Anruf-Linien-Fahrten (ALFA) angeboten. Die Mittel seien vom Kreistag bereitgestellt. Zu bestimmten Zeiten, wenn Busse nicht fahren, könne nach vorheriger Anmeldung ein Taxi bestellt werden. Bezahlt werden müsse aber nur der Preis einer Busfahrt. Der Abgeordnete: „Ein sehr attraktives System, gerade für Ältere, abends und an Wochenenden. Zum Beispiel für Fahrten zur Schwimmhalle oder Veranstaltungen der „Lachmöwen.“ Auch das Land hat seine finanzielle Unterstützung beim ÖPNV verstärkt.

Mit dem Taxi zum Buspreis fahren – auch in der Region Preetz

„Anruf-Linien-Fahrten (ALFA) wird es ab diesem Jahr auch in der Region Preetz geben“, so der Landtags- und Kreistagsabgeordnete Werner Kalinka in seinem Grußwort vor mehr als 70 Gästen beim „Wintervergnügen“ der CDU Lehmkuhlen: „Der Kreistag hat die Finanzmittel bereit gestellt, zudem auch für die Ämter Probstei, Selent-Schlesen und Bokhorst-Wankendorf.“ Die Förderung des Öffentlichen Personennahverkehrs ist auch ein Schwerpunkt der Verkehrspolitik des Landes.

Beim ALFA-System kann man zu bestimmten Zeiten ein Taxi zum Buspreis in Anspruch nehmen, wenn ein Bus nicht mehr fährt. Bestellt werden muss die Fahrt mindestens eine Stunde vor dem gewünschten Fahrbeginn bei einem von der VKP beauftragten Taxiunternehmen. Kalinka: „Dies sorgt für erheblich mehr Mobilität, auch abends und an den Wochenenden. Die ALFA-Angebote werden sehr gut angenommen. In der Region Lütjenburg, in der am 1. März 2018 gestartet wurde, haben seither mehr als 8400 Fahrgäste das Angebot genutzt. Dabei wurden mehr als 92.000 Kilometer gefahren. In der Region Plön gibt es seit dem 11. November 2019 das ALFA-Angebot.“