VKP auf Wachstumskurs

Die VKP hat auch in den vergangenen Jahren investiert, vom Kreis Plön – er ist mit rd. 60 % Mehrheitsgesellschafter – gewollt und unterstützt. Die VKP ist für die Schülerbeförderung und den ÖPNV bei uns von großer Bedeutung.

4,2 Mio. beförderte Personen im Jahr, inzwischen rd. 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, rd. 110 Omnibusse, davon mehrere Elektrobusse, fünf Standorte, Anruf-Linien-Fahrten (ALFA) in allen Ämtern außer Schrevenborn, wo es eine selbständige Buslinie gibt, verdichtete Taktungen auf Linien, Schnellbusverbindungen – einige wichtige Punkte. Für die höheren Treibstoffpreise haben wir für 2022 bereits rd. 460 000 Euro mehr eingeplant, siehe Sitzung des Hauptausschusses von Dezember 2021. Eine eigene Verkehrsgesellschaft zu haben, ist und bleibt uns wichtig.

Rund 15.000 ALFA-Fahrten im Kreis Plön

Durch die Anruf-Linien-Fahrten (ALFA) gibt es in den Gemeinden im Kreis Plön auch abends bis etwa 23 Uhr ein ÖPNV-Angebot. Diese Bedarfsverkehre sind ein erheblicher Beitrag für mehr Mobilität vor allem im ländlichen Raum. Die Mehrkosten trägt allein der Kreis Plön. ALFA wird durch die VKP in allen Ämtern außer Schrevenborn vorgehalten, wo ein eigenes Busangebot zur Verfügung steht.

Jährlich werden im Kreis Plön durch ALFA rund 153 000 zusätzliche Fahrten angeboten. Nach Aussage von VKP-Geschäftsführer Friedrich Scheffer werden im Durchschnitt ca. 10 % der Fahrten auch abgerufen, so dass ca. 15 000 Fahrten pro Jahr für ALFA genutzt werden. Die Zahl der jährlichen planmäßigen Busfahrten der VKP insgesamt beläuft sich zusätzlich auf rd. 278 000. Insgesamt werden somit jährlich 431 000 Fahrten angeboten. Dieses Angebot wird durch die bereits beschlossene ALFA-Erweiterung mit amtsübergreifenden Verbindungen und zusätzlichen Vormittagsfahrten stufenweise bis Sommer 2023 noch einmal deutlich erweitert.

15 000 ALFA-Fahrten – dies ist eine beträchtliche Verbesserung der Mobilität und der Erreichbarkeit der Orte im Kreis Plön. Wir gehen mit Bedarfsverkehren, aber auch weiteren Maßnahmen wie zum Beispiel der Stärkung der Attraktivität von Busstrecken seit Jahren im Kreis Plön neue Wege. Man muss aber auch sehen: Mehr ÖPNV-Angebote bedeuten höhere Kosten für den Verkehrsträger, bei ALFA also für den Kreis Plön.

Ruf-Taxis sorgen für mehr Mobilität

Ruf-Taxis sind eine gute Möglichkeit, die Mobilität vor allem in den ländlichen Räumen zu verbessern. Im Kreis Plön haben wir seit Jahren mit den Anruf-Linien-Fahrten (ALFA) diese Verbesserung auf den Weg gebracht. Der Kreis trägt allein die zusätzlichen Kosten, für die bis zu 100.000 Euro im Jahr pro Amt veranschlagt sind. Die Fahrgäste können nach vorheriger Anmeldung auf bestimmten Strecken zu bestimmten Zeiten zum Tarif einer Busfahrt fahren. Die Verkehrsbetriebe Kreis Plön (VKP) organisieren ALFA im Auftrag des Kreises, Näheres auf deren Homepage. Wir haben Ruf-Taxis auch im Koalitionsvertrag für Schleswig-Holstein verankert.

Ruf-Taxis sorgen für mehr Mobilität

Ruf-Taxis sind eine gute Möglichkeit, die Mobilität vor allem in den ländlichen Räumen zu verbessern. Im Kreis Plön haben wir seit Jahren mit den Anruf-Linien-Fahrten (ALFA) diese Verbesserung auf den Weg gebracht. Der Kreis trägt allein die zusätzlichen Kosten, für die bis zu 100.000 Euro im Jahr pro Amt veranschlagt sind. Die Fahrgäste können nach vorheriger Anmeldung auf bestimmten Strecken zu bestimmten Zeiten zum Tarif einer Busfahrt fahren. Die Verkehrsbetriebe Kreis Plön (VKP) organisieren ALFA im Auftrag des Kreises, Näheres auf deren Homepage. Wir haben Ruf-Taxis auch im Koalitionsvertrag für Schleswig-Holstein verankert.

Weitere ALFA-Angebote

Die Anruf-Linien-Fahrten (ALFA) der VKP kommen sehr gut an. Am 1. Mai startet Bokhorst-Wankendorf, dann haben wir in allen Ämtern das Angebot. Gestern haben wir im Hauptausschuss des Kreises – er ist Mehrheitsgesellschafter der VKP – über ämterübergreifende ALFA-Angebote und die Möglichkeit zu Vormittagsfahrten beraten. VKP-Geschäftsführer Friedrich Scheffer hat uns zum Stand der Planungen berichtet. Wir hatten im Kreistag dazu den Auftrag erteilt. 2019 sind wir in Lütjenburg mit ALFA gestartet. Die Kosten für weitere Fahrten über Ämtergrenzen hinweg und am Vormittag werden auf rd. 300.000 Euro im Jahr geschätzt.

Kreistag beschließt digitale Bus-Anzeiger

Mit deutlicher Mehrheit hat der Kreistag auf CDU-Initiative beschlossen, an Busknotenpunkten im Kreis Plön digitale Anzeiger aufzustellen. Nur SPD und Bündnis 90/Die Grünen enthielten sich. Standorte sind Ascheberg, Heikendorf, Laboe, Lütjenburg, Mönkeberg, Plön, Preetz, Schönberg, Schönkirchen, Schwentinental, Wankendorf und das Rastorfer Kreuz. Unser jüngster Abgeordneter und Initiator Till Unger: „Ein bedeutender Schritt für die Digitalisierung des ÖPNV im Kreis. Papieraushänge, Unsicherheiten, wann der Bus kommt und unnötige Warterei auf einen verspäteten Bus gehören bald der Vergangenheit an. Digitale Anzeiger sind bürgerfreundlich und bieten einen echten Mehrwert.“

Wasserstoff-Antrag im Kreistag beschlossen

Wasserstoff-Technologie ist Zukunft. Fördermittel von Bund und Land stehen bereit. Mit 33 Ja-Stimmen bei 20 Nein-Stimmen und einer Enthaltung wurde der gemeinsame Antrag von CDU, KLAR.GRÜN, FDP und UWG vom Kreistag beschlossen. In meiner Rede habe ich deutlich gemacht, dass Zeit zum Handeln ist. Leider haben Bündnis 90 / Die Grüne wie auch die SPD vorherige Initiativen abgeblockt, in denen wir auch konkrete Projekt benannt hatten. Jetzt wird durch den gestrigen Beschluss die Kreisverwaltung beauftragt, Ideen / Vorschläge für Wasserstoff-Projekte im Kreis Plön vorzulegen und entsprechende Kostenschätzungen zu erstellen. Dies bezieht sich insbesondere auf die öffentliche Infrastruktur und soll die Bereiche VKP, Wasserstofftankstellen, Bahn und Elektrolyse prioritär betrachten. Analog zu ähnlichen in S-H bereits angelaufenen Projekten soll die Nutzung von Windkraft für die Erzeugung von grünem Wasserstoff besondere Beachtung finden.

ALFA – bislang 84 000 mehr Fahrtangebote im Jahr

Die Anruf-Linien-Fahrten (ALFA), mit denen wir 2019 in Lütjenburg begonnen haben, haben eine gute Resonanz. Sie stärken die Mobilität im ÖPNV erheblich. ALFA im Kreis Plön ist ein Erfolgsmodell. In den drei Ämtern Lütjenburg, Plön und Selent gibt es dadurch jeweils 24 000 Fahrtangebote pro Jahr, wie der Geschäftsführer der VKP, Friedrich Scheffer, gestern im Hauptausschuss des Kreises ausführte. In der Probstei sind es 12 000, da dort das vorhandene Busangebot nach Aussage des Geschäftsführers deutlich besser ist und damit weniger ergänzende Angebote erforderlich seien, um ein vergleichbares ÖPNV-Angebot zu erhalten. Durchschnittlich fahren 1,5 Fahrgäste auf einer Fahrt. Am 31. Januar 2022 soll Preetz starten, im April voraussichtlich das Amt Bokhorst / Wankendorf.

Im ersten ALFA-Monat (November 2021) wurden im Amt Selent-Schlesen 70 Fahrgäste befördert.

Schülerbeförderung: Mehr Busse sind im Einsatz

Die sechs Verstärkerbusse zur Entlastung bei der Schülerbeförderung fahren seit Montag. „Gut, dass dies geregelt wurde und dies auch recht schnell, nachdem uns das Problem bekannt wurde“, so der Landtagsabgeordnete Werner Kalinka.

Betroffen von der Entlastung sind die Strecken ab 7:06 Uhr von Schönkirchen nach Schönberg wie 12:14 Uhr ab Schönberg / Ostseestraße, an Schönkirchen /Augustental 12:37 wie auch die Fahrten 13:14 Uhr und 14:14 von Schönberg nach Schönkirchen. Zudem fahren auf vier Strecken nach Plön und von Raisdorf nach Preetz zusätzliche Busse zur Entlastung bei der Schülerbeförderung.

Kalinka hatte sich für zusätzliche Busse eingesetzt. Der Kreistag gab in seiner Sitzung am 2. Dezember 2021 Mittel in Höhe von 234 000 Euro frei, nachdem die sechs Busse verfügbar waren.

ALFA ist ein Erfolgsmodell

Die Anruflinien-Fahrten (ALFA) sorgen für mehr Mobilität im ländlichen Raum, vor allem für Ältere. Es ist aber auch ein Angebot für alle Bürgerinnen und Bürger, zu bestimmten Zeiten und auf bestimmten Linien mit dem Taxi zum Preis einer Busfahrt fahren zu können.

In den meisten Ämtern im Kreis Plön ist das Modell bereits eingeführt, Start war am 1. März 2019 in Lütjenburg. Das Amt Wankendorf-Bokhorst folgt noch.
Es hat sich herausgestellt, dass manche Verbindungen nicht allein nach Ämtern geordnet werden sollten, sondern ämterübergreifend am sinnvollsten sind. Ich denke da zum Beispiel an Rantzau (Richtung Lütjenburg), Pratjau (Probstei), Schwartbuck (Probstei), Schlesen (Preetz) oder Dobersdorf. Es gibt aber sicher noch weitere Orte, wo dies zu prüfen ist.

Die CDU-Fraktion hatte dazu bereits für die September-Sitzung 2021 des Kreistages einen Antrag gestellt, der aber aus Zeitgründen nicht mehr behandelt wurde. In der gestrigen Sitzung des Kreistages wurde einstimmig ein Antrag von CDU und SPD verabschiedet, der zudem vorsieht, auch zum Beispiel die Möglichkeit von Vormittagsfahrten und digitaler Buchungsoptionen zu prüfen.
Wir werden im 1. Quartal 2022 dazu im Kreis entscheiden. Auch sind die VKP und die Kreisverwaltung aufgefordert zu prüfen, wo Taxi-Haltestellen in den Ämtern eingerichtet werden können, wo dies bislang nicht der Fall ist, aber in vergleichbaren Fällen inzwischen in anderen Ämtern erfolgt ist. Eine gleiche Behandlung der Amtsbereiche ist selbstverständlich.