Beim Bauen gibt es genügend Möglichkeiten zur Entwicklung

„Rund zwei Drittel der Einwohner im Kreis Plön wohnen in Städten und Gemeinden, die als Schwerpunkte des Wohnungsbaus definiert sind. Für diese Orte gibt es überhaupt keine Beschränkungen bei der wohnbaulichen Entwicklung“, so der Landtagsabgeordnete Werner Kalinka zum Bericht der „Kieler Nachrichten“ vom 3. Dezember 2019. Dies sind Ascheberg, Heikendorf, Laboe, Lütjenburg, Mönkeberg, Plön, Preetz, Probsteierhagen, Schönberg, Schönkirchen, Selent, Wankendorf und Schwentinental.

Kalinka: „Sollte man der Meinung sein, dass es zu wenig sozialen Wohnungsbau im Kreis Plön gibt, muss man sich über die tatsächlichen Gründe Gedanken machen. Sie liegen jedenfalls nicht in vermeintlich einengenden Vorgaben von oben. Ein deutlicher Faktor bei der Miete sind inzwischen die Nebenkosten. Und da unterscheiden sich sozialer und freier Wohnungsbau kaum.“

Die Baumöglichkeiten in den anderen, kleineren Orten im Kreis Plön sind – wie in ganz Schleswig-Holstein – deutlich ausgeweitet worden. Seit dem 17. Dezember 2018 ist die Möglichkeit der Entwicklung der kleineren Gemeinden um 15% bzw. 10% erweitert worden. Schon beim Landesentwicklungsplan 2010, an dem Kalinka zu Zeiten der CDU/FDP-Koalition in Schleswig-Holstein seinerzeit maßgeblich mitgearbeitet hatte und der immer noch gilt, war der Entwicklungsrahmen um 15 bzw. 10 Prozent erhöht worden. Kalinka: „Ein Blick genügt doch, um zu sehen, wie rege die Bautätigkeit bei uns ist. Wir sind eine attraktive Region.“

Eine nochmalige Erweiterung um 15% bzw. 10% sei für Ende 2021 vorgesehen, so der Abgeordnete. Dann solle der neue Landesentwicklungsplan (LEP) in Kraft treten. Kalinka: „Genügend Möglichkeiten zum Wachstum sind also vorhanden. In jedem Fall für die Bürger und jungen Familien, die weiter in ihrem Dorf oder in der Nähe wohnen möchten.

Wenn Gemeinden darüber hinaus deutlich mehr Bauland ausweisen wollen, müssen sie sich aber auch darüber im Klaren sein, was sie tun müssen, um die nötige Infrastruktur vorzuhalten und welche Kosten zum Beispiel um Schul- und KiTa-Bereich auf sie zukommen. Und: Auch die Wohnform muss abgewogen werden. Die Häuser sollten auch zum baulichen Charakter eines Dorfes passen.“

Eine gute wirtschaftliche Entwicklung lässt die Rente steigen

„Wie wichtig eine gute wirtschaftliche Entwicklung ist, zeigt die aktuelle Rentenentwicklung. Auch 2020 wird eine 3 vor dem Komma stehen, 3,15% im Westen und 3,92% im Osten Deutschlands. Bis 2033 ist eine Steigerung um insgesamt rund 36 Prozent seitens des Bundesarbeitsministeriums prognostiziert“, so der seniorenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Werner Kalinka.

Gemeinsame Wasserstoff-Strategie im Norden

Auf eine gemeinsame Wasserstoff-Strategie haben sich die fünf norddeutschen Länder geeinigt. Sie soll in die nationale Wasserstoff-Strategie einfließen. Gut so, ein wichtiges Signal für schonende Energie und für das Klima. Insbesondere sollen die Wasserstoffpotentiale bei der Mobilität und der Wirtschaft gehoben werden. Meinem engagierten Landtagskollegen Andreas Hein ist voll zuzustimmen: “Schon seit geraumer Zeit vertrete ich die Ansicht, dass wir aus überschüssiger regenerativer Energie speicherbaren Wasserstoff herstellen sollten, um diesen in verschiedenen Sektoren wie Wärme, Verkehr und Industrie nutzbar zu machen.” Wasserstoff – klimaneutrale und CO2-freie Alternative zu fossilen Energieträgern.

Die Fischer benötigen Hilfe

Frischer Fisch – für viele ein Genuss. Und man weiß, woher er kommt. Das wir ihn essen können, verdanken wir den Fischern vor Ort. Sie sind bei fast jedem Wetter unterwegs, arbeiten täglich für den Lebensunterhalt der Familie, üben einen harten Beruf aus. 60% weniger Quote beim Dorsch, 65% weniger beim Hering – wer soll das verkraften? Seit langem geht die Zahl der Fischer zurück. Die Nachrichten aus Brüssel sind natürlich auch keine motivierenden Signale für diejenigen, die darüber nachdenken, den Beruf des Fischers zu ergreifen. Am Schutz der Fischbestände haben Fischer, Angler, Umwelt und Tourismus ein gemeinsames Interesse. Es müsste doch möglich sein, diese miteinander in Einklang zu bringen.

 

Beim Landeserntedankfest Impulse für die Landwirtschaft

Eindrucksvoll, ausstrahlend – das Landeserntedankfest 2019 in Schönberg. Dank an die Landwirtschaft! Ein großes Lob und Dankeschön auch an alle Beteiligten und Unterstützer, vor allem an die Kirchengemeinde. Nach dem Umzug der Erntewagen am Samstag der Gottesdienst am Sonntag mit der Erntekrone in der Kirche, zudem Bauernmarkt, Musik, Diskussionen, persönliche Gespräche, Nachdenklichkeit, kulinarische Gastlichkeit. Einfühlsame Worte von Bischof Gothart Magaard in der Predigt, von Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht und Bauernpräsident Werner Schwarz in den Ansprachen zur Situation der Landwirtschaft.

Schleswig-Holstein blickt nach Schönberg

Durchwachsenes Wetter – aber viele Bürgerinnen und Bürger beim ersten Tag des Landeserntedankfestes. Festumzug mit Erntewagen der Probstei, Trachtengruppen und Pferdegespannen durch Schönberg, Andacht in der Kirche, Bauernmarkt, viele gute Gespräche. Ich war im Erntewagen aus Fiefbergen dabei. Darüber habe ich mich sehr gefreut. In Fiefbergen bin ich geboren, aufgewachsen und auch heute oft und gern – Heimat.

Der Kreis Plön ist für Arbeitnehmer attraktiv

Die Arbeitslosenquote im Kreis Plön ist im August 2019 auf 3,9% gesunken. 273 Bürgerinnen und Bürger fanden einen neuen Arbeitsplatz. Dies ist eine sehr erfreuliche Entwicklung, die Arbeitslosigkeit im Kreis Plön ist so niedrig wie vor 30 Jahren. Der Kreis Plön liegt im “Ranking” der Kreise und kreisfreien Städte in Schleswig-Holstein hinter Stormarn auf Platz 2. Auch dies ist bemerkenswert. Zum Vergleich: In Kiel beträgt die Arbeitslosenquote 7,8 %. Unser Kreis ist ein attraktiver, der für Arbeitnehmer und ihre Familien einiges zu bieten hat: Gute Schulen und Kitas, gute soziale Standards, einen hohen Freizeit- und Erholungswert, einen seit Jahren verbesserten ÖPNV, viel Natur und Umwelt, 55% Radwege an den Kreisstraßen.

Das Land fördert Gewerbegebiet in Schönkirchen mit 5 Mio. Euro

Eine wichtige und starke Nachricht für Schönkirchen und die Region: Die Erschließung eines weiteren Gewerbegebietes – Ziel rd. 500 Arbeitsplätze – unterstützt das Land mit 5 Mio. Euro. Ministerpräsident Daniel Günther bei der Übergabe des Förderbescheides: „Gut gelegene, attraktive Gewerbegebiete sind die Voraussetzung für die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Schleswig-Holstein. Daher unterstützt das Land Kommunen, die sinnvolle Gewerbegebiete planen oder erweitern.“ Sehr nett auch das anschließende Gespräch im Mare mit viel Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit dem MP.

Alpakas fühlen sich nicht nur in den Anden wohl

Aufgeweckt, neugierig, angenehm im Sozialverhalten, als Team lebend, robust gegen Kälte  – das sind Alpakas. Die Stuten wiegen 55 – 65 Kilo, die Hengste bis zu 85. Ihre Ursprünge liegen in den Anden. Nicht überraschend, dass aus ihrem Fell eine hervorragende Wolle entsteht. Und es gibt sie – auch bei uns. Genauer gesagt bei Thomas Amthor und seiner Frau in Fargau-Pratjau. 33 Alpakas haben dort ihr Zuhause. Melanie Bernstein, Christine und Prof. Mathias Nebendahl, Helmut Wichelmann und ich konnten bei unserem Besuch am 12. August 2019 viel Interessantes über die Tiere erfahren.