Schönkirchen: Radwege, Straßen und Bahn

Ein zentrales Gesprächsthema beim Neujahrsempfang in Schönkirchen war der schlechte Zustand der Straße zwischen Schönkirchen und Dobersdorf. In meinem Grußwort bin ich darauf näher eingegangen. Gemeinsam mit meinen Kreistagskollegen Till Unger und Kai Bellstedt habe ich mich fraktionsübergreifend dafür eingesetzt, dass die Sanierung im Jahr 2026 beginnt. Auf unsere Initiative hin hat der Kreistag dies beschlossen – obwohl eine Maßnahme seitens der Kreisverwaltung und des Landrates zunächst nicht vorgesehen war.

Der Radweg zwischen Schönkirchen und Dobersdorf ist inzwischen fertiggestellt. Auch hierfür haben Till Unger, Kai Bellstedt und ich uns besonders eingesetzt. Darüber hinaus konnte die Sanierung des Radweges an der Landesstraße zwischen Schönkirchen und Probsteierhagen erreicht werden. Dies habe ich im direkten Austausch mit Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen vorangebracht.

Ein weiterer wichtiger Schritt für die Reaktivierung der Bahnlinie Hein Schönberg über Kiel-Oppendorf hinaus war der Besuch des damaligen Verkehrsstaatssekretärs Tobias von der Heide in Schönkirchen, Probsteierhagen und Passade im September 2022, zu dem ich eingeladen hatte. Im Anschluss wurden entscheidende Weichen für das Projekt gestellt.

Sehr schöner Neujahrsempfang in Schönkirchen

Im vollbesetzten Schmidt-Haus fand ein rundum gelungener Neujahrsempfang in Schönkirchen statt. Bürgervorsteher Thorsten Stich und der stellvertretende Bürgermeister Steffen Falk-Schott gaben einen informativen Überblick über die erfolgreiche Arbeit im Jahr 2025. Themen waren unter anderem der Wohnungsbau, Schulbaumaßnahmen, die wirtschaftliche Entwicklung sowie die solide Finanzlage der Gemeinde.

Kreispräsidentin Hilla Mersmann überbrachte auf humorvolle Weise die Grüße des Kreises, Amtsvorsteherin Ina Schultheiß die des Amtes. Ein besonderer Höhepunkt war die Würdigung des ehrenamtlichen Engagements: Peter Zimprich wurde für seinen Einsatz mit einer Urkunde und dem Ehrenteller ausgezeichnet. Sven Rathmann erhielt für zwölf Jahre engagierte Arbeit als Vorsitzender der Volkshochschule Dankesworte und ein Geschenk.

In meinem Grußwort habe ich unter anderem die Sanierung der Radwege, den Ausbau der Bahn, die geplante Sanierung der Straße Schönkirchen–Dobersdorf, die Entwicklung des Gewerbegebiets sowie die Stärkung von Sicherheit und Katastrophenschutz angesprochen.

Straße Schönkirchen–Dobersdorf wird saniert

Das war ein Schreckmoment: Auf Vorschlag des Landrates sollte die Sanierung der Kreisstraße 21 (Schönkirchen – Dobersdorf) zunächst zurückgestellt werden. Die Begründung, der LBV S.-H. habe nicht genügend Personalkapazitäten, konnte jedoch nicht überzeugen.

Denn erstens sollte die Kreisverwaltung inzwischen wieder in der Lage sein, eine solche Maßnahme – notfalls mit Unterstützung eines Ingenieurbüros – eigenständig umzusetzen. Und zweitens leistet der LBV S.-H. bei uns bereits sehr viel, sodass eine zusätzliche Entlastung sinnvoll ist.

Im Kreistag haben wir die Entscheidung deshalb korrigiert. Ich habe mich – wie zuvor schon beim Thema Radwegsanierung – persönlich dafür eingesetzt. Mit deutlicher Mehrheit hat der Kreistag auf Antrag von CDU und SPD beschlossen, die Sanierung mithilfe eines Ingenieurbüros in zwei Bauabschnitten durchzuführen:

  • 2026: Schönkirchen bis Schönhorst

  • 2027: Schönhorst bis Dobersdorf

Insgesamt geht es um 4,4 Kilometer Straße, die sich tatsächlich in einem äußerst schlechten Zustand befindet.

Damit ist klar: Die Sanierung kommt – und sie kommt deutlich früher, als es der Vorschlag des Landrates vorgesehen hätte.

 

Schönkirchen – Radwege, Bahn, Gewerbegebiet

Rund 100 Gäste konnten Bürgervorsteher Thorsten Stich und Bürgermeister Gerd Radisch beim gastlichen Neujahrsempfang im Schmidt-Haus begrüßen. 2024 war ein erfolgreiches Radwege-Jahr, die Strecken Schönkirchen – Probsteierhagen und Schönkirchen – Dobersdorf wurden saniert. Bei beiden Projekten habe ich gern unterstützt. Das neue Gewerbegebiet (rd. 4 Mio. Euro vom Land) „läuft sehr gut“, wie dort sichtbar. Für die Unterkünfte für Flüchtlinge in den drei Gemeinden des Amtes Schrevenborn unterstützt das Land mit 1,2 Mio. Euro. Wegen der Teilnahme an einer vorherigen Veranstaltung konnte ich erst später kommen. Umso mehr habe ich mich über viele gute Gespräche und freundliche Gesten nach dem offiziellen Teil gefreut.

Radweg Schönkirchen – Dobersdorf saniert / Straßen-Sanierung in Planung

Die Sanierung des Radweges zwischen Schönkirchen und Dobersdorf (Foto) geht seiner Vollendung entgegen, ein Thema, dass Till Unger, Kai Bellstedt, Gaby Kalinka und mir wichtig war. Dass dies möglich geworden ist, ist nicht selbstverständlich, war aber angesichts des maroden Zustandes der Strecke wirklich nötig. Bis 2027 könnte auch die Straße (K21) saniert werden, so die Planungen der Kreisverwaltung. Auch darum haben wir uns mit den Fraktionen von CDU und SPD gekümmert, siehe dazu den einstimmigen Beschluss des Kreistages in diesem Jahr, weil auch die Straße in einem inakzeptablen Zustand ist. Die Planung sieht zwei Bauabschnitte vor, zunächst Schönkirchen – Hof Schönhorst, dann Hof Schönhorst – Dobersdorf. Dies sind insgesamt rd. 4,4 Kilometer. Um das Vorhaben zu realisieren, ist der Beschluss des Kreistages in seiner Sitzung am 5. Dez. 2024 nötig.

Radwege sind wichtig

2024 haben wir wieder einige Radwege sanieren können. Gut für die Sicherheit, gut für die Pendler zu Schulen und zur Arbeit, gut für den Tourismus.

Der Radweg zwischen Probsteierhagen und Schönkirchen gehört dazu, zudem wird derzeit die Strecke zwischen Schönhorst und Dobersdorf saniert. Zudem werden Radweg und Straße zwischen Lutterbek und Brodersorf erneuert. Zwischen Dobersdorf und dem Rastorfer Kreuz wurde ein Teil des Radweges bereits saniert. Zwischen Kaköhl und Sehlendorf wie im Bereich Stolpe ist dies noch in diesem Jahr vorgesehen. Zwischen Brodersdorf und Heikendorf wird erprobt, wie Wurzelaufbrüchen begegnet werden kann.

Nachdem die Amtsverwaltung den Bau des Radweges zwischen Höhndorf und Stakendorf nicht auf den Weg bekam, soll dies ab 2026 seitens der Kreisverwaltung und des LBV erfolgen. Auch Straße und Radweg zwischen Schönberg und Krummbek sind nicht vergessen. Sofern die nötigen Mittel zur Verfügung stehen, ist 2025 für die Realisierung vorgesehen.

Von besonderer Bedeutung ist der sehr gelungene, Ende 2023 fertiggestellte neue Radweg zwischen Hohwacht und Sehlendorf mit dem herrlichen Blick auf die Natur und die dortige Vogelwelt, rund 4 Kilometer lang, Kosten knapp 3 Mio. Euro. Er wurde zu 70% vom Land finanziert, der andere Anteil kommt vom Kreis Plön.

Es ist klar, dass es weitere Wünsche hinsichtlich des Baus und von Sanierungen gibt. Dazu gibt es eine Prioritätenliste. Leider lässt sich aus finanziellen Gründen ein anderes Vorgehen nicht vermeiden.

Und noch ein Bemerkung: Es wäre gut, wenn die Radwege auch von allen Radfahrern genutzt würden.

Radweg zwischen Probsteierhagen und Schönkirchen fast fertig

Der Abschnitt von Probsteierhagen nach Muxall wurde schon vor einigen Tagen neu asphaltiert, jetzt steht auch die Strecke von Muxall bis Schönkirchen vor der Fertigstellung. Sieht sehr gut aus. Die Baken zwischen Muxall und Probsteierhagen sind bereits wieder entfernt. Die Zeitplan, alles in den Osterferien zu schaffen, scheint eingehalten zu werden. Kompliment dem LBV. Die Radfahrer aus der Region wie auch die Urlaubsgäste werden sich sehr freuen. Die „Hoppelpiste“ gehört der Vergangenheit an. Der Einsatz hat sich gelohnt.

Schöner Jahresauftakt in Schönkirchen

In Schönkirchen ein schöner Neujahrsempfang der Gemeinde im Schmidt-Haus. Bestens von Bürgervorsteher Thorsten Stich moderiert, gemeinsam mit Bürgermeister Gerd Radisch gab er einen informativen Jahresrückblick und – ausblick. Schönkirchen investiert viel in die Schulen, Feuerwehr und Katastrophenschutz. Verabschiedet wurde mit großem Dank der Gemeinde der stellv. Ortswehrführer Dirk Herrmann. Besonderen Dank auch für die Bürgerinnen und Bürger, die sich bei der Aufstellung von Schautafeln mit Ereignissen aus der Gemeinde engagieren. Engagierte Grußworte sprachen Kreispräsidentin Hilla Mersmann und Amtsvorsteherin Ina Schultheiß. In meinem Grußwort habe ich u.a. die Sanierung der Radwege Schönkirchen – Schönhorst und Schönkirchen – Probsteierhagen, die Förderung des Gewerbegebietes, der Sprottenflotte und die Übernahme der Kosten für den Amtsbus durch das Land bzw. den Kreis angesprochen, aber auch die Unzufriedenheit mit dem oft ausfallenden Zugverkehr Kiel – Oppendorf zum Ausdruck gebracht.

Im Gemeindebüro in Schönkirchen

Sehr interessiert hat Wirtschafts- und Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen sich in Schönkirchen im Gemeindebüro die Fotogalerie mit den kommunalpolitischen Persönlichkeiten der Gemeinde angeschaut. Bürgervorsteher Thorsten Stich und stellv. Bürgermeister Frank Otto begleiteten ihn mit fachkundigen Erläuterungen. Anschließend haben wir uns über Themen der Region mit dem Minister ausgetauscht.