Nette Worte von Minister Madsen

In der Debatte im Landtag zum Radfahren und zur Verkehrssicherheit habe ich in einem Zwischenruf die Leistungen des Landes beim Bau und der Sanierung von Radwegen unterstützt. Minister Claus Ruhe Madsen betonte dabei, dass 70 % der Urlauber bei uns das Fahrrad nutzen.

„Auch bei Dir, lieber Werner“, lautete die Antwort von Claus.
Ja, das kann ich nur bestätigen – zumal ich mich als Abgeordneter sehr engagiere. Denn wenn man für die Region etwas erreichen will, muss man sich frühzeitig kümmern.

Das Land übernimmt in der Regel 70 % der Kosten beim Neubau von Radwegen, beispielsweise bei den Strecken:

  • Hohwacht – Sehlendorf
  • Höhndorf – Stakendorf – Krummbek
  • Tasdorf – Großharrie

Zahlreiche Strecken wurden zudem mit Unterstützung des LBV.S-H saniert, zum Beispiel:

  • Schönberg – Schönkirchen
  • auf dem Deich am Bottsand / Wendtorf
  • sowie an verschiedenen Kreisstraßen

In den Jahren 2026 / 2027 folgt die Strecke Schönberg – Schlesen.

Foto von der Veranstaltung mit Minister Claus Ruhe Madsen im Januar 2026 in Probsteierhagen.

Wurzelaufbrüche auf und an Radwegen – aktueller Stand

Das Thema der Wurzelaufbrüche auf und an Radwegen beschäftigt viele Bürgerinnen und Bürger. Daher habe ich den Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus, Claus Ruhe Madsen, um eine Übersicht zum aktuellen Stand gebeten.

Im Bereich Giekau gibt es an der L 259 eine Pilotstrecke. Nachfolgend finden Sie die Stellungnahme des Ministers sowie Hinweise auf weiterführende Informationen und Ergebnisse:

Stellungnahme des Ministers

Im Rahmen der Arbeitsgruppe Wurzelaufbrüche beauftragte das MWVATT im Jahr 2023 den LBV.SH, verschiedene Verfahren zur Sanierung von Wurzelaufbruchschäden mittels Pilotstrecken zu erproben, zu evaluieren und zu bewerten.

Mit Unterstützung des ADFC Schleswig-Holstein entwickelte der LBV.SH in den vergangenen zwei Jahren eine praxisbezogene Handlungsempfehlung und veröffentlichte einen umfangreichen Abschlussbericht. Beide Dokumente sind öffentlich zugänglich auf der Internetseite des LBV.SH unter:
schleswig-holstein.de → LBV.SH → Presse → „LBV.SH geht Wurzelaufbrüche in Radwegen an.

Pilotstrecke Giekau (L 259)

Der Radweg an der L 259 bei Giekau im Kreis Plön wurde im Jahr 2021 auf einer Länge von etwa 4 Kilometern grundhaft erneuert.

Zum Einsatz kam dabei:

  • Betonrecyclingmaterial in ungebundener Bauweise
  • ein Antidurchwurzelungsvlies als vegetationstechnische Maßnahme

Die Strecke wurde als Pilotprojekt ausgewählt, da zuvor Schäden durch starke Durchwurzelung eines alten Eichenbestandes entstanden waren.

Weitere Details sind im Abschlussbericht („Monitoringprojekt: Instandsetzungsmaßnahmen von Radwegen mit Schäden durch Baumwurzeleinwuchs“, Seiten 82–84) dokumentiert.

Ergebnisse der Evaluierung

Die bisherigen Ergebnisse sind differenziert:

Positiv:

  • Bei der letzten Bestandsaufnahme im Jahr 2025 wurden keine neuen Schäden durch Wurzeleinwuchsfestgestellt
  • Das eingesetzte Material erfüllt damit bislang seinen Zweck zur Vermeidung neuer Wurzelaufbrüche

Herausforderungen:

  • Starker Bewuchs an den Fahrbahnrändern
  • Moosbildung
  • Entmischung von Feinmaterial
  • Bildung von Senken und Rillen

Zudem erschwert die weiterhin starke Durchwurzelung des Untergrundes eine fachgerechte Überarbeitung der Deckschicht.

Fazit

Die Pilotstrecke in Giekau zeigt: Es gibt Fortschritte bei der Vermeidung von Wurzelaufbrüchen – gleichzeitig bleiben praktische Herausforderungen bei der dauerhaften Instandhaltung bestehen.

Das Land investiert bei Straßen, Radwegen und Bahn

Bei den Haushaltsberatungen zum Etat von Wirtschafts- und Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen hat die Opposition kritisiert, es werde zu wenig in Straßen, Radwege und die Bahn investiert. Diese Kritik greift zu kurz. Auch in diesen Bereichen müssen finanzielle Spielräume verantwortungsvoll genutzt werden – und genau das geschieht.

Ein Blick auf die konkreten Maßnahmen vor Ort zeigt deutlich: Das Land investiert gezielt und wirksam in die Verkehrsinfrastruktur.

  • Die Landesstraße L 50 zwischen Schönberg und Probsteierhagen wurde umfassend saniert.

  • Der Radweg zwischen Schönberg und Schönkirchen ist erneuert worden.

  • Der Radweg Hohwacht – Sehlendorf wurde neu gebaut – mit 70 Prozent Förderung durch das Land.

  • Auch Kreisstraßen und Radwege konnten mit Unterstützung des Landes saniert und verbessert werden.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt zudem auf der Schiene:
Die Bahnstrecke Kiel–Oppendorf–Schönberg wird mit hohem finanziellem Aufwand ertüchtigt.  Seit dem 14. Dezember 2025 fährt der Zug vom neuen Bahnhof Schönkirchen wieder direkt nach Kiel – ein wichtiger Schritt für den klimafreundlichen und attraktiven Nahverkehr.

Fazit: Das Land handelt verantwortungsvoll und investiert sichtbar in eine moderne, sichere und zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur – auf der Straße, dem Radweg und der Schiene.

Schöner Frühlingsempfang in Preetz

Eine breite Palette von Themen sprach Claus Ruhe Madsen, Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein, als Redner beim Frühlingsempfang der CDU Preetz an: Die Entwicklungen in Berlin, die Auswirkungen für Länder und Kommunen, die Beschleunigung von Vorhaben, Straßen, Bahn u.a. Ich habe mich beim Thema Bahn an der Diskussion beteiligt. Danke, Hans-Jürgen, für das Foto. Ein gelungener Abend, sehr gastlich mit Schnittchen, Getränken, guten Gesprächen und einem schönen Ambiente. Seitens der Polizei wurde angesprochen, dass seit Jahren nötige Arbeiten am Dienstgebäude über das Stadium von Gesprächen nicht hinausgekommen seien. Darum muss sich gekümmert werden. Ich will ggf. gern unterstützen.

Das „Graue Gold“ wird gebraucht

Über das „Graue Gold“ sprach Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen dieser Tage im ZDF. Wir haben uns vor einiger Zeit über das Thema unterhalten. Es gibt immer mehr, die beim Eintritt in das offizielle Rentenalter noch arbeiten können, wollen oder gar müssen – und vor allem auch gebraucht werden. In der Wirtschaft, in der Politik, in der Gesellschaft. Erfahrung, Kompetenz und langes wie belastbares, nachgewiesenes Engagement sind wahrlich nicht alles, aber es ist gut, wenn dies positiv aufgenommen wird. Und es gibt genug, die im höheren Alter gar nicht arbeiten müssten, aber es tun. Ein wenig Wertschätzung denen gegenüber kann nicht schaden, denn sie könnten es sich im Alter auch bequemer machen. Aber: Wer zum „Grauen Gold“ zählt, ist eben noch längst kein „altes Eisen“.

Danke, Minister Madsen

Der Radweg zwischen Schönkirchen und Probsteierhagen wird saniert. Dafür möchte ich mich bei Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen bedanken. Ich hatte ihn darauf angesprochen – und er hat sich darum gekümmert. Die Maßnahme kostet rd. 500 000 Euro. In der Zeit seines Vorgängers Dr. Bernd Buchholz wurden Radwege nur saniert, wenn dies auch bei der Straße nötig war. Wäre es danach gegangen, hätte es noch Jahre gedauert.

Gemeinsam den Radweg auf den Weg gebracht

Im Februar 2023 haben wir mit dem Bau des Radweges an der Kreisstraße K 45 am Naturschutzgebiet Sehlendorfer Binnensee zwischen Hohwacht und Sehlendorf begonnen, im Dezember 2023 ist er fertig. Eine durchaus nicht einfach zu bauende Strecke, besonderen Dank an den LBV, den Minister für Verkehr S-H, das Ing.-Büro, Stefan Leyk, das Amt Lütjenburg-Land, den Nabu und die Firmen.

Im Gemeindebüro in Schönkirchen

Sehr interessiert hat Wirtschafts- und Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen sich in Schönkirchen im Gemeindebüro die Fotogalerie mit den kommunalpolitischen Persönlichkeiten der Gemeinde angeschaut. Bürgervorsteher Thorsten Stich und stellv. Bürgermeister Frank Otto begleiteten ihn mit fachkundigen Erläuterungen. Anschließend haben wir uns über Themen der Region mit dem Minister ausgetauscht.

Mit Minister Madsen auf dem Bahnhof Kiel-Oppendorf

Mit Wirtschafts- und Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen haben wir uns am 24. Oktober 2023 am Bahnhof Kiel-Oppendorf getroffen. Wegen einer defekten Oberleitung im Hauptbahnhof Kiel konnten die Akku-Züge gestern am Vormittag nicht fahren, so dass wir um 10.20 Uhr leider ohne Zugankunft auf dem Bahnhof waren. Der Bahnhof Kiel-Oppendorf ist mit dem Amtsbus Schrevenborn vertaktet, das war uns wichtig. Dies stärkt den ÖPNV in der Region. Der Kreis Pön finanziert den Amtsbus mit mehr als 300 000 Euro jährlich. Auf dem Bahnhof stehen zudem Parkplätze und Fahrradständer bereit. Mit der Fertigstellung der Bahnverbindung von Schönkirchen bis Schönberg wird 2026 gerechnet, sofern es keine zeitlichen Verzögerungen in Folge des Planfeststellungsverfahrens gibt. Abwägungen müssen sorgfältig erfolgen. Auch ist bei den Bahnhöfen, den Übergängen zu landwirtschaftlichen Flächen und zum Bus-Bahn-Konzept noch nicht alles geklärt. Diejenigen Abschnitte auf der Strecke, bei denen ein Planfeststellungsverfahren nicht nötig ist, sind bereits ertüchtigt.

Radweg soll bis Mitte 2024 saniert sein

Mit der Erneuerung des Radweges an der L 50 in Schönkirchen ist letzte Woche begonnen worden. Auch die Sanierung von Schönkirchen bis Probsteierhagen sollte noch in 2023 erfolgen, muss jedoch verschoben werden, da keine Firma für einen Teil der Arbeiten verfügbar ist. Wirtschafts- und Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen, der am 24. Oktober 2023 auf meine Einladung vor Ort war, sagte, diese Arbeiten würden neu ausgeschrieben, der Radweg solle bis Sommer 2024 bis Probsteierhagen fertig sein. LBV-Experte Christoph Köster informierte den Minister, Schönkirchens Bürgervorsteher Thorsten Stich, stellv. Bürgermeister Frank Otto, Kreispräsidentin Hilla Mersman, stellv. Landrat Andre´ Jagusch, Amtsdirektorin Juliane Bohrer und mich über die Baumaßnahme.