Info-Besuch in der Klinik Preetz

Mehr als 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 172 Planbetten, rund 9.500 stationäre und etwa 10.000 ambulante Patientinnen und Patienten pro Jahr sowie 50 Auszubildende in Pflege, IT und Verwaltung – einige Zahlen zur Klinik Preetz.

Gemeinsam mit dem Alten- und Pflegeheim „Haus am Klostergarten“ und dem Rettungsdienst des Kreises sind unter dem Dach der Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen des Kreises Plön insgesamt etwa 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt – der größte Arbeitgeber im Kreis.

Die Kliniken stehen vor großen Herausforderungen und werden sich durch die Einteilung in Leistungsgruppen künftig vielfach neu aufstellen müssen.

Bei einem Besuch des FAK „Soziales und Gesundheit“, den ich angeregt hatte, erhielten meine Kolleginnen und Kollegen Dagmar Hildebrand, Hauke Hansen, Wiebke Zweig und ich bei einem Info-Termin durch Geschäftsführer Sven Sandberg, Landrat Björn Demmin und die Hausspitze einen sehr guten Überblick über die aktuelle Situation und die künftigen Planungen.

Ein wichtiger Termin – denn für den Krankenhausbedarfsplan ist das Land zuständig, und er wird selbstverständlich auch im Landeshaus beraten.

Besuch im Schwentinepark

Ein Besuch im Schwentinepark ist immer wieder schön. Der Tierpark ist ein beliebtes Ziel für Familien, Kinder und Naturfreunde in unserer Region.

Bei einem Rundgang durch die Anlage lassen sich viele Tiere aus nächster Nähe beobachten, zugleich lädt der Park zu Spaziergängen in naturnaher Umgebung ein.

Der Schwentinepark ist damit ein schöner Ort für Naherholung und Naturerlebnis – und gerade für Familien mit Kindern immer einen Ausflug wert.

 

Kreis Plön wirtschaftlich und wohnlich attraktiv

Der Kreis Plön steht bei der Arbeitslosigkeit mit 4,5% weiter am besten in Schleswig-Holstein dar. Sie ist sogar leicht zurückgegangen. Das ist sehr beachtlich und auf die wirtschaftliche Stärke zurück zu führen. Eine Situation, die früher anders war. Zu der Entwicklung erheblich beigetragen haben die starke Förderung der Infrastruktur, Gewerbegebiete, viele kleinere Betriebe und die wohnliche Attraktivität unserer Region.

Wohnen – Arbeiten – Freizeit möglichst dicht beieinander, dies ist wichtig.

Die Arbeitslosenquote beträgt in Schleswig-Holstein 6,2 %, in Kiel 8,4 %, in Neumünster 8,8%.

Das Land stärkt das UKSH und die Gesundheit

Das dem Land gehörende UKSH ist in schwerer finanzieller Situation, mehr als 2 Mrd. Euro sind für laufende Defizite, Neubauten und Sanierungen aufgelaufen.

Das Klinikum mit seinen rund 17 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat eine zentrale Funktion für die gesundheitliche Versorgung in Schleswig-Holstein, 24 / 7, also rund um die Uhr, ein Haus der Spitzenmedizin.

Seit geraumer Zeit haben wir erörtert, welche Maßnahmen dagegen zu ergreifen sind. Das Land wird rund 1 Mrd. Euro Verbindlichkeiten übernehmen, das UKSH bei weiteren Investitionen entlasten und in anderen Bereichen ggf. unterstützen. Zudem wird erwartet, dass das UKSH Möglichkeiten zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit nutzt.

Die Beschlüsse sollen in der nächsten Sitzung des Landtages, also im März 2026 getroffen werden.

Zwischenbericht zur Sanierung der Straße Schönkirchen – Dobersdorf

Wir haben im Plöner Kreistag am 4. Dezember 2026 dem Landrat mit der Kreisverwaltung konkret per Beschluss aufgegeben, mit der Umsetzung der Sanierung der K 21 (Schönkirchen – Dobersdorf) in 2026 zu beginnen.

Dazu haben wir (Bericht 009/26, abrufbar auf der Homepage des Kreises Plön) inzwischen einen ersten Zwischenbericht bekommen. Nötig ist ein 2-stufiges EU-Vergabeverfahren, die Dauer beträgt etwa 3 Monate. Es folgt eine etwa 3-monatige Planungsphase inkl. Vermessung. Danach müssen Planungsunterlagen vom LBV geprüft werden, da die Straße nach der Sanierung zur Unterhaltung dem LBV untersteht – die Dauer beträgt etwa einen Monat.

Die Ausschreibung für den 1. Bauabschnitt würde im Herbst 2026 erfolgen, Baubeginn wäre frühestens im Frühjahr 2027.

Der Arbeitsschutz soll effektiver werden

Der Arbeitsschutz soll effektiver und in der Kommunikation verbessert werden. Darüber hat die Landesregierung durch Staatssekretär Johannes Albig und LASG-Direktor Mathias Großmann im Sozialausschuss des Landtages berichtet.

Seit dem 1. Juli 2025 ist er nicht mehr bei der Unfallkasse Nord, sondern beim Landesamt für Arbeitsschutz, Soziales und Gesundheit (LASG) angesiedelt.

Zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden eingestellt, weitere Einstellungen sind vorgesehen. Die Zahl der Prüfungen soll deutlich erhöht und Doppelstrukturen vermieden werden.

Ein Prozess, der in der Umstellung einige Zeit in Anspruch nehmen wird.

Ich habe im Landtag zum Thema gesprochen und mich auch aktiv an der Beratung beteiligt.

Viele Angebote für Senioren

Im Sozialausschuss des Landtages hat die Staatssekretärin im Sozialministerium, Silke Schiller-Tobies, umfassend zur aktuellen Seniorenpolitik berichtet. Deutlich wurde: Es gibt eine große Zahl an Angeboten und Maßnahmen, die gezielt auf die Lebenswirklichkeit älterer Menschen eingehen.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem Miteinander der Generationen, der Digitalisierung, der Freizeitgestaltung, dem Kampf gegen Einsamkeit sowie auf sozialen Unterstützungsangeboten. Darüber hinaus spielen auch Mobilität, Erwerbstätigkeit über den Ruhestand hinaus und seniorengerechte Wohnangebote im sozialen Wohnungsbau eine wichtige Rolle.

Mobilität: Barrierefreiheit und ALFA als Erfolgsmodell

Gerade beim Thema Mobilität habe ich auf zwei Punkte besonders hingewiesen:
die konsequente Barrierefreiheit im öffentlichen Raum
sowie die erfolgreichen Anruf-Linien-Fahrten (ALFA) im Kreis Plön
ALFA schafft konkrete Verbesserungen im Alltag vieler älterer Menschen. Mehr als 50.000 Fahrgäste haben 2025 dieses Angebot bei uns genutzt. Das zeigt deutlich: Flexible und wohnortnahe Mobilitätsangebote werden gebraucht – und sie werden angenommen.
Seniorenpolitik bedeutet für uns, Teilhabe zu ermöglichen, Selbstständigkeit zu stärken und Einsamkeit vorzubeugen. Die Vielzahl an Maßnahmen zeigt: Wir sind auf einem guten Weg – und werden diesen konsequent weitergehen.

 

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Hände weg vom Zahnarztbesuch

Der Wirtschaftsrat hat ins Gespräch gebracht, Zahnarztbehandlungen privat zu bezahlen. Er nennt es „einen von mehreren möglichen Ansatzpunkten“.

Da kann man nur sagen: Schnell die Debatte beenden.

Das Solidarprinzip und die gesundheitliche Behandlung sind Kern des gesundheitlichen Standards und des Sozialstaats. Da mag einiges in Schieflage sein – aber wohl nicht nur in eine Richtung.

Entscheidend ist: Wer behandlungsbedürftig ist, muss die nötige Behandlung erhalten.

Nicht zu vergessen: Versichert zu sein, bedeutet ja auch, mit eigenen Beiträgen beteiligt zu sein.

Gegen den Krebs ist Hilfe oft gut möglich

Heute ist Weltkrebstag. Ein Tag, der besonders auf die Gefahren dieser oft so tückischen Krankheit und die Chancen der Prävention aufmerksam machen soll. Nicht alle Krebsarten sind gleich, manche sind nur schwer zu stoppen, bei zahlreichen anderen ist dies durchaus gut möglich, auch vollständige Heilung ist möglich. Aber Krebs im Körper zu haben, bedeutet in aller Regel ein höheres Risiko und eine ständige Belastung, auch in der Psyche. Vorsorge ist wichtig, und bei Erkrankung sind es die beste medizinische Behandlung und Kontrolle. Und auch der eigene Wille, sich nicht unterkriegen zu lassen. Nicht zu vergessen: Die Forschung macht zum Teil große Fortschritte.

4.507 Geburten im Jahr 2025: UKSH erneut geburtenstärkste Klinik in Schleswig-Holstein

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) bleibt die erste Adresse für Geburtshilfe im Land: Im Jahr 2025 kamen an den beiden Standorten Kiel und Lübeck insgesamt 4.507 Kinder zur Welt. Damit entfallen rund 20 Prozent aller Geburten in Schleswig-Holstein auf das UKSH.

„Diese Zahl zeigt das anhaltend hohe Vertrauen werdender Eltern in unsere geburtshilflichen Angebote“, betont der Vorstandsvorsitzende des UKSH, Prof. Dr. Jens Scholz. „Die Entwicklung bestätigt zugleich die hohe Qualität und das exzellente Versorgungsniveau, das wir unseren Patientinnen und Patienten bieten.“

Als Maximalversorger begleitet das UKSH Familien umfassend – von der Schwangerschaft über die Geburt bis in die Zeit danach. An beiden Standorten verfügen die Geburtskliniken über den Status eines Perinatalzentrums Level 1. Damit ist auch bei komplexen Schwangerschaften und Frühgeburten eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau gewährleistet.

Rund um die Uhr stehen interdisziplinäre Teams aus erfahrenen Fachkräften bereit, um Mutter und Kind bestmöglich zu betreuen. Die erneut hohe Zahl an Geburten unterstreicht die zentrale Rolle des UKSH in der geburtshilflichen Versorgung Schleswig-Holsteins.