4.507 Geburten im Jahr 2025: UKSH erneut geburtenstärkste Klinik in Schleswig-Holstein

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) bleibt die erste Adresse für Geburtshilfe im Land: Im Jahr 2025 kamen an den beiden Standorten Kiel und Lübeck insgesamt 4.507 Kinder zur Welt. Damit entfallen rund 20 Prozent aller Geburten in Schleswig-Holstein auf das UKSH.

„Diese Zahl zeigt das anhaltend hohe Vertrauen werdender Eltern in unsere geburtshilflichen Angebote“, betont der Vorstandsvorsitzende des UKSH, Prof. Dr. Jens Scholz. „Die Entwicklung bestätigt zugleich die hohe Qualität und das exzellente Versorgungsniveau, das wir unseren Patientinnen und Patienten bieten.“

Als Maximalversorger begleitet das UKSH Familien umfassend – von der Schwangerschaft über die Geburt bis in die Zeit danach. An beiden Standorten verfügen die Geburtskliniken über den Status eines Perinatalzentrums Level 1. Damit ist auch bei komplexen Schwangerschaften und Frühgeburten eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau gewährleistet.

Rund um die Uhr stehen interdisziplinäre Teams aus erfahrenen Fachkräften bereit, um Mutter und Kind bestmöglich zu betreuen. Die erneut hohe Zahl an Geburten unterstreicht die zentrale Rolle des UKSH in der geburtshilflichen Versorgung Schleswig-Holsteins.

Themen der Landespolitik

Beim Grünkohlessen der CDU Plön wurde in einer Talkrunde die Frage diskutiert, welche Themen die Landespolitik derzeit besonders beschäftigen.
Im Mittelpunkt steht die finanzielle Lage vieler Kliniken und deren zukünftige Entwicklung. Hier fehlt weiterhin eine verlässliche neue Gesetzgebung des Bundes. Ebenfalls von großer Bedeutung ist die Eingliederungshilfe, die mit rund einer Milliarde Euro erhebliche Auswirkungen auf den Landeshaushalt hat.
Weitere zentrale Themen sind der Wohnungsbau, die Investitionen und Hilfen des Landes – sie machen rund zehn Prozent des Landeshaushaltes aus – sowie die Ganztagsbetreuung, der ÖPNV, die Digitalisierung und Künstliche Intelligenz und nicht zuletzt der Haushalt insgesamt.
Diese Themen zeigen, wie vielfältig und verantwortungsvoll Landespolitik heute ist.

Foto: Tim Christian Meyer

Neujahrsempfang in Schönberg: 

Drei Stunden „wie im Fluge“

Wenn drei Stunden „wie im Fluge“ vergehen, weiß man: Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. So war es beim diesjährigen Neujahrsempfang der Gemeinde Schönberg im vollbesetzten Saal des „Tripaldi“. Informativ, abwechslungsreich und flott im Ablauf, dazu stimmungsvoll musikalisch umrahmt vom „Duett Gelöt“ – ein rundum gelungener Start ins neue Jahr. Souverän moderiert wurde die Veranstaltung von Bürgervorsteherin Christine Nebendahl.

Bei der Talkrunde kamen Kreispräsidentin Hilla Mersmann, Amtsvorsteher Wolf Mönkemeier, Amtsdirektor Christian Hasler, Schulverbandsvorsteher Lutz Schlünsen und ich ausführlich zu Wort. 

Bürgermeister Peter A. Kokocinski gab einen anschaulichen Rück- und Ausblick auf konkrete Projekte der Gemeinde und sprach die Grundfragen des ehrenamtlichen Engagements an – ein zentrales Thema für eine lebendige Gemeinde.

Ein Highlight des Abends war die Verleihung des Bürgerpreises an die Aktionsgemeinschaft „Schönberg bleibt bunt“. Ebenso bereichernd waren die Ausführungen der Vertreterinnen und Vertreter der Vereine und Verbände, die wie immer spannende Einblicke in ihre Arbeit gaben.

Mehr als 53 000 ALFA-Fahrgäste in 2025

Das hohe Interesse an Anruf-Linien-Fahrten (ALFA) ist ungebrochen, steigt sogar. 2025 haben mehr als 53 000 Fahrgäste ALFA genutzt, wie mir VKP-Geschäftsführerin Kerstin Vedder auf meine Anfrage mitgeteilt hat. 2024 waren es 50 146, 2023 betrug die Gesamtsumme der ALFA-Fahrgäste 38 533. Die Zahl für 2025 könnte sogar noch leicht steigen, da noch nicht alle ALFA-Gebiete final abgerechnet sind.

Wir haben ALFA seit 2018 nach und nach in den Ämtern eingeführt und stellen seitens des Kreises Plön dafür rund 1 Mio. Euro jährlich zur Verfügung. Ein bürgernaher ÖPNV, für den ich mich gern eingesetzt habe.

Kräftige Unterstützung vom Land in Schönberg und in der Probstei

Beim Neujahrsempfang in Schönberg habe ich in der Talkrunde einige wichtige Projekte hervorgehoben, die wir vom Land auf den Weg gebracht bzw. begleitet haben oder unterstützen:

  • Sanierung der Straße L 50 und des Radweges von Schönberg bis Probsteierhagen,
  • Sanierung des Radweges von Probsteierhagen bis Schönkirchen,
  • Ertüchtigung der Bahnstrecke Hein Schönberg (Ende 2026 bis Schönberg fertig),
  • Sanierung von Straße und Radweg Schönberg – Krummbek,
  • Sanierung der Straße Eichkamp,
  • Verbesserung der touristischen Infrastruktur in Kalifornien,
  • Neueindeckung des Reetdaches im Heimatmuseum,
  • Ganztagsbetreuung Schule.

Das kann sich wahrlich sehen lassen!

Schönkirchen: Radwege, Straßen und Bahn

Ein zentrales Gesprächsthema beim Neujahrsempfang in Schönkirchen war der schlechte Zustand der Straße zwischen Schönkirchen und Dobersdorf. In meinem Grußwort bin ich darauf näher eingegangen. Gemeinsam mit meinen Kreistagskollegen Till Unger und Kai Bellstedt habe ich mich fraktionsübergreifend dafür eingesetzt, dass die Sanierung im Jahr 2026 beginnt. Auf unsere Initiative hin hat der Kreistag dies beschlossen – obwohl eine Maßnahme seitens der Kreisverwaltung und des Landrates zunächst nicht vorgesehen war.

Der Radweg zwischen Schönkirchen und Dobersdorf ist inzwischen fertiggestellt. Auch hierfür haben Till Unger, Kai Bellstedt und ich uns besonders eingesetzt. Darüber hinaus konnte die Sanierung des Radweges an der Landesstraße zwischen Schönkirchen und Probsteierhagen erreicht werden. Dies habe ich im direkten Austausch mit Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen vorangebracht.

Ein weiterer wichtiger Schritt für die Reaktivierung der Bahnlinie Hein Schönberg über Kiel-Oppendorf hinaus war der Besuch des damaligen Verkehrsstaatssekretärs Tobias von der Heide in Schönkirchen, Probsteierhagen und Passade im September 2022, zu dem ich eingeladen hatte. Im Anschluss wurden entscheidende Weichen für das Projekt gestellt.

Sehr schöner Neujahrsempfang in Schönkirchen

Im vollbesetzten Schmidt-Haus fand ein rundum gelungener Neujahrsempfang in Schönkirchen statt. Bürgervorsteher Thorsten Stich und der stellvertretende Bürgermeister Steffen Falk-Schott gaben einen informativen Überblick über die erfolgreiche Arbeit im Jahr 2025. Themen waren unter anderem der Wohnungsbau, Schulbaumaßnahmen, die wirtschaftliche Entwicklung sowie die solide Finanzlage der Gemeinde.

Kreispräsidentin Hilla Mersmann überbrachte auf humorvolle Weise die Grüße des Kreises, Amtsvorsteherin Ina Schultheiß die des Amtes. Ein besonderer Höhepunkt war die Würdigung des ehrenamtlichen Engagements: Peter Zimprich wurde für seinen Einsatz mit einer Urkunde und dem Ehrenteller ausgezeichnet. Sven Rathmann erhielt für zwölf Jahre engagierte Arbeit als Vorsitzender der Volkshochschule Dankesworte und ein Geschenk.

In meinem Grußwort habe ich unter anderem die Sanierung der Radwege, den Ausbau der Bahn, die geplante Sanierung der Straße Schönkirchen–Dobersdorf, die Entwicklung des Gewerbegebiets sowie die Stärkung von Sicherheit und Katastrophenschutz angesprochen.

Schneewinter 1978? Nein – gestern in den Probsteier Salzwiesen

Was aussieht wie eine Erinnerung aus längst vergangenen Wintern, ist tatsächlich ganz aktuell: Die Probsteier Salzwiesen zeigten sich gestern in einer fast surrealen Schneelandschaft. Die frische, klare Ostseeluft tat gut – ein tiefer Atemzug, der den Kopf frei macht und den Blick schärft.
Auch rund um Heidkate war am Wochenende zu spüren, wie wohltuend diese besondere Mischung aus Winter, Meer und Weite ist. Kaum ein Geräusch, dafür umso mehr Ruhe, Licht und Natur. Solche Momente zeigen, wie schön unsere Küste zu jeder Jahreszeit ist.
Manchmal liegt das Besondere eben direkt vor der Haustür.

Der Bevölkerungsschutz im Kreis Plön wird gestärkt

2024 und 2025 haben wir im Kreis Plön 9 neue Einsatzfahrzeuge für rund 2,8 Millionen Euro für die Einheiten des Bevölkerungsschutzes beschafft. Sie stärken den Brand-, Katastrophen- und Bevölkerungsschutz, die Einsätze können schneller, sicherer und effizienter durchgeführt werden, so Landrat Björn Demmin. In den kommenden Jahren sind weitere Fahrzeug-Anschaffungen in einer Höhe von insgesamt rund 1,8 Millionen Euro vorgesehen. Besonderen Dank an alle, die sich hier ehrenamtlich engagieren.

Foto: Kreis Plön

Schönberg: Probsteier Allee (K 13) muss saniert werden

Die Probsteier Allee in Schönberg bedarf dringend der Sanierung. Im Kreistag haben wir auf Antrag von CDU und SPD den Landrat beauftragt, bis zum Nachtragshaushalt 2026 Kosten und planerische Umsetzung aufzuzeigen. Dabei sollen die Umsetzung des Bahnhofsumfeldes bei der Reaktivierung von Hein Schönberg, das Bus-Bahn-Konzept und die Anforderungen der VKP berücksichtigt werden. Die Mittel sollen im Nachtragshaushalt 2026 bereitgestellt werden.

FOTO: Christian Lüken.