Mehr als 53 000 ALFA-Fahrgäste in 2025

Das hohe Interesse an Anruf-Linien-Fahrten (ALFA) ist ungebrochen, steigt sogar. 2025 haben mehr als 53 000 Fahrgäste ALFA genutzt, wie mir VKP-Geschäftsführerin Kerstin Vedder auf meine Anfrage mitgeteilt hat. 2024 waren es 50 146, 2023 betrug die Gesamtsumme der ALFA-Fahrgäste 38 533. Die Zahl für 2025 könnte sogar noch leicht steigen, da noch nicht alle ALFA-Gebiete final abgerechnet sind.

Wir haben ALFA seit 2018 nach und nach in den Ämtern eingeführt und stellen seitens des Kreises Plön dafür rund 1 Mio. Euro jährlich zur Verfügung. Ein bürgernaher ÖPNV, für den ich mich gern eingesetzt habe.

Kräftige Unterstützung vom Land in Schönberg und in der Probstei

Beim Neujahrsempfang in Schönberg habe ich in der Talkrunde einige wichtige Projekte hervorgehoben, die wir vom Land auf den Weg gebracht bzw. begleitet haben oder unterstützen:

  • Sanierung der Straße L 50 und des Radweges von Schönberg bis Probsteierhagen,
  • Sanierung des Radweges von Probsteierhagen bis Schönkirchen,
  • Ertüchtigung der Bahnstrecke Hein Schönberg (Ende 2026 bis Schönberg fertig),
  • Sanierung von Straße und Radweg Schönberg – Krummbek,
  • Sanierung der Straße Eichkamp,
  • Verbesserung der touristischen Infrastruktur in Kalifornien,
  • Neueindeckung des Reetdaches im Heimatmuseum,
  • Ganztagsbetreuung Schule.

Das kann sich wahrlich sehen lassen!

Schönkirchen: Radwege, Straßen und Bahn

Ein zentrales Gesprächsthema beim Neujahrsempfang in Schönkirchen war der schlechte Zustand der Straße zwischen Schönkirchen und Dobersdorf. In meinem Grußwort bin ich darauf näher eingegangen. Gemeinsam mit meinen Kreistagskollegen Till Unger und Kai Bellstedt habe ich mich fraktionsübergreifend dafür eingesetzt, dass die Sanierung im Jahr 2026 beginnt. Auf unsere Initiative hin hat der Kreistag dies beschlossen – obwohl eine Maßnahme seitens der Kreisverwaltung und des Landrates zunächst nicht vorgesehen war.

Der Radweg zwischen Schönkirchen und Dobersdorf ist inzwischen fertiggestellt. Auch hierfür haben Till Unger, Kai Bellstedt und ich uns besonders eingesetzt. Darüber hinaus konnte die Sanierung des Radweges an der Landesstraße zwischen Schönkirchen und Probsteierhagen erreicht werden. Dies habe ich im direkten Austausch mit Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen vorangebracht.

Ein weiterer wichtiger Schritt für die Reaktivierung der Bahnlinie Hein Schönberg über Kiel-Oppendorf hinaus war der Besuch des damaligen Verkehrsstaatssekretärs Tobias von der Heide in Schönkirchen, Probsteierhagen und Passade im September 2022, zu dem ich eingeladen hatte. Im Anschluss wurden entscheidende Weichen für das Projekt gestellt.

Schneewinter 1978? Nein – gestern in den Probsteier Salzwiesen

Was aussieht wie eine Erinnerung aus längst vergangenen Wintern, ist tatsächlich ganz aktuell: Die Probsteier Salzwiesen zeigten sich gestern in einer fast surrealen Schneelandschaft. Die frische, klare Ostseeluft tat gut – ein tiefer Atemzug, der den Kopf frei macht und den Blick schärft.
Auch rund um Heidkate war am Wochenende zu spüren, wie wohltuend diese besondere Mischung aus Winter, Meer und Weite ist. Kaum ein Geräusch, dafür umso mehr Ruhe, Licht und Natur. Solche Momente zeigen, wie schön unsere Küste zu jeder Jahreszeit ist.
Manchmal liegt das Besondere eben direkt vor der Haustür.

Der Bevölkerungsschutz im Kreis Plön wird gestärkt

2024 und 2025 haben wir im Kreis Plön 9 neue Einsatzfahrzeuge für rund 2,8 Millionen Euro für die Einheiten des Bevölkerungsschutzes beschafft. Sie stärken den Brand-, Katastrophen- und Bevölkerungsschutz, die Einsätze können schneller, sicherer und effizienter durchgeführt werden, so Landrat Björn Demmin. In den kommenden Jahren sind weitere Fahrzeug-Anschaffungen in einer Höhe von insgesamt rund 1,8 Millionen Euro vorgesehen. Besonderen Dank an alle, die sich hier ehrenamtlich engagieren.

Foto: Kreis Plön

Schönberg: Probsteier Allee (K 13) muss saniert werden

Die Probsteier Allee in Schönberg bedarf dringend der Sanierung. Im Kreistag haben wir auf Antrag von CDU und SPD den Landrat beauftragt, bis zum Nachtragshaushalt 2026 Kosten und planerische Umsetzung aufzuzeigen. Dabei sollen die Umsetzung des Bahnhofsumfeldes bei der Reaktivierung von Hein Schönberg, das Bus-Bahn-Konzept und die Anforderungen der VKP berücksichtigt werden. Die Mittel sollen im Nachtragshaushalt 2026 bereitgestellt werden.

FOTO: Christian Lüken.

 

Das Land investiert bei Straßen, Radwegen und Bahn

Bei den Haushaltsberatungen zum Etat von Wirtschafts- und Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen hat die Opposition kritisiert, es werde zu wenig in Straßen, Radwege und die Bahn investiert. Diese Kritik greift zu kurz. Auch in diesen Bereichen müssen finanzielle Spielräume verantwortungsvoll genutzt werden – und genau das geschieht.

Ein Blick auf die konkreten Maßnahmen vor Ort zeigt deutlich: Das Land investiert gezielt und wirksam in die Verkehrsinfrastruktur.

  • Die Landesstraße L 50 zwischen Schönberg und Probsteierhagen wurde umfassend saniert.

  • Der Radweg zwischen Schönberg und Schönkirchen ist erneuert worden.

  • Der Radweg Hohwacht – Sehlendorf wurde neu gebaut – mit 70 Prozent Förderung durch das Land.

  • Auch Kreisstraßen und Radwege konnten mit Unterstützung des Landes saniert und verbessert werden.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt zudem auf der Schiene:
Die Bahnstrecke Kiel–Oppendorf–Schönberg wird mit hohem finanziellem Aufwand ertüchtigt.  Seit dem 14. Dezember 2025 fährt der Zug vom neuen Bahnhof Schönkirchen wieder direkt nach Kiel – ein wichtiger Schritt für den klimafreundlichen und attraktiven Nahverkehr.

Fazit: Das Land handelt verantwortungsvoll und investiert sichtbar in eine moderne, sichere und zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur – auf der Straße, dem Radweg und der Schiene.

Straße Schönkirchen–Dobersdorf wird saniert

Das war ein Schreckmoment: Auf Vorschlag des Landrates sollte die Sanierung der Kreisstraße 21 (Schönkirchen – Dobersdorf) zunächst zurückgestellt werden. Die Begründung, der LBV S.-H. habe nicht genügend Personalkapazitäten, konnte jedoch nicht überzeugen.

Denn erstens sollte die Kreisverwaltung inzwischen wieder in der Lage sein, eine solche Maßnahme – notfalls mit Unterstützung eines Ingenieurbüros – eigenständig umzusetzen. Und zweitens leistet der LBV S.-H. bei uns bereits sehr viel, sodass eine zusätzliche Entlastung sinnvoll ist.

Im Kreistag haben wir die Entscheidung deshalb korrigiert. Ich habe mich – wie zuvor schon beim Thema Radwegsanierung – persönlich dafür eingesetzt. Mit deutlicher Mehrheit hat der Kreistag auf Antrag von CDU und SPD beschlossen, die Sanierung mithilfe eines Ingenieurbüros in zwei Bauabschnitten durchzuführen:

  • 2026: Schönkirchen bis Schönhorst

  • 2027: Schönhorst bis Dobersdorf

Insgesamt geht es um 4,4 Kilometer Straße, die sich tatsächlich in einem äußerst schlechten Zustand befindet.

Damit ist klar: Die Sanierung kommt – und sie kommt deutlich früher, als es der Vorschlag des Landrates vorgesehen hätte.

 

Der Mensch steht im Mittelpunkt – das gilt auch heute

Andreas Barra hat eine wichtige Frage angesprochen, nämlich die, was ein einzelner Abgeordneter bewegen kann. Dies zu schaffen, ist sicher schwierig, erfordert Mut und die Bereitschaft zum Konflikt. Ich denke, ich habe in meinem politischen Leben dies oft gezeigt und tue es auch heute. Dazu zählt, dass ich Position beziehe – mit Facebook-Beiträgen, aber auch im Landeshaus, natürlich auch im Kreis Plön. Und dies ist auch oft nicht ohne Resonanz geblieben, auch aktuell. Dann weiß man, dass der Einsatz sich gelohnt hat.

Aber auch wenn man den gewünschten Erfolg nicht gleich hat oder sieht, ist dies kein Grund zur Resignation. Im Gegenteil: Oft zeigt sich erst später, wer recht hatte. Wer sich in den 70er und 80er-Jahren für die Einheit und gegen Mauer / Stacheldraht einsetzte, konnte nicht gerade auf viel aktive Unterstützung rechnen, aber musste damit rechnen, von der linken Seite als realitätsfern bezichtigt zu werden. Die Geschichte hat den weiteren Weg gezeigt.

Der Mensch steht im Mittelpunkt – dieses Leitmotiv der Jungen Union in den 70er Jahren, in denen ich 7 Jahre Landesvorsitzender in Schleswig-Holstein war, prägt auch heute noch viel bei mir. Wie auch der einfache wie richtige Satz seinerzeit eines Lehrers an der Realschule Schönberg: Politik ist alles, was die Menschen angeht. Sicher kommt da noch einiges dazu, aber im Kern enthalten die beiden Sätze wichtige Eckpfeiler, die für mich auch heute noch gelten.

Jeder Abgeordnete hat durch seine Position die Möglichkeit, wichtige Themen / Probleme anzusprechen und sich für deren Lösung einzusetzen.

 

Stefan Leyks Arbeit gewürdigt

Die Arbeit der Kreispräsidentinnen und Kreispräsidenten wird im
Sitzungssaal des Kreishauses mit einem Bild gewürdigt. Ich freue mich,
dass jetzt auch Stefan Leyk hinzugekommen ist. Er war von 2018 bis 2023
Kreispräsident, hat mit einer großen Präsenz, mit einer festen
Vertretung der Positionen des Ehrenamtes wie der Bürgerinnen und Bürger
und einem engagierten inhaltlichen Einsatz nachhaltig gearbeitet, ist
dabei auch Konflikten nicht ausgewichen. In dieser Position muss man
zusammenführen, aber auch eine Linie haben und zeigen. Meine Amtszeit
als Kreispräsident des Kreises Plön war von 2003 bis 2008.