Tempo-Limits Stakendorf-L 165- Kreuzung und Ortsdurchfahrt Barsbek

Im Kreishaus wird diskutiert, ob mehr feste „Blitzer“ im Kreisgebiet installiert werden sollten. Die Informationen sind unter der Sitzungsvorlage 045/26 aufrufbar. Zu den in Rede stehenden Punkten gehören Stakendorf / L 165 / Kreuzung und die Ortsdurchfahrt Barsbek/ B 502/ Mühlenkamp.

Um beide Themen hatte ich mich in den vergangenen Jahren bereits gekümmert. Auch Holger Langhagen hat sich sehr engagiert (Foto aus 2021 Stakendorf). In Barsbek wurde Tempo 30 aus Gründen des Lärmschutzes angeordnet, wird aber zu 77,06% nachts nicht befolgt. An der Kreuzung Stakendorf ist nach Unfällen auch auf unser Drängen etwas geschehen. Genug?

Jetzt stellt auch die Plöner Kreisverwaltung fest: „Die Aufstellung einer festen Messanlage kann in diesem Streckenabschnitt einen wesentlichen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten.“ Bis zu 153 km/h wurden dort gemessen.

Nette Worte von Minister Madsen

In der Debatte im Landtag zum Radfahren und zur Verkehrssicherheit habe ich in einem Zwischenruf die Leistungen des Landes beim Bau und der Sanierung von Radwegen unterstützt. Minister Claus Ruhe Madsen betonte dabei, dass 70 % der Urlauber bei uns das Fahrrad nutzen.

„Auch bei Dir, lieber Werner“, lautete die Antwort von Claus.
Ja, das kann ich nur bestätigen – zumal ich mich als Abgeordneter sehr engagiere. Denn wenn man für die Region etwas erreichen will, muss man sich frühzeitig kümmern.

Das Land übernimmt in der Regel 70 % der Kosten beim Neubau von Radwegen, beispielsweise bei den Strecken:

  • Hohwacht – Sehlendorf
  • Höhndorf – Stakendorf – Krummbek
  • Tasdorf – Großharrie

Zahlreiche Strecken wurden zudem mit Unterstützung des LBV.S-H saniert, zum Beispiel:

  • Schönberg – Schönkirchen
  • auf dem Deich am Bottsand / Wendtorf
  • sowie an verschiedenen Kreisstraßen

In den Jahren 2026 / 2027 folgt die Strecke Schönberg – Schlesen.

Foto von der Veranstaltung mit Minister Claus Ruhe Madsen im Januar 2026 in Probsteierhagen.

Wurzelaufbrüche auf und an Radwegen – aktueller Stand

Das Thema der Wurzelaufbrüche auf und an Radwegen beschäftigt viele Bürgerinnen und Bürger. Daher habe ich den Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus, Claus Ruhe Madsen, um eine Übersicht zum aktuellen Stand gebeten.

Im Bereich Giekau gibt es an der L 259 eine Pilotstrecke. Nachfolgend finden Sie die Stellungnahme des Ministers sowie Hinweise auf weiterführende Informationen und Ergebnisse:

Stellungnahme des Ministers

Im Rahmen der Arbeitsgruppe Wurzelaufbrüche beauftragte das MWVATT im Jahr 2023 den LBV.SH, verschiedene Verfahren zur Sanierung von Wurzelaufbruchschäden mittels Pilotstrecken zu erproben, zu evaluieren und zu bewerten.

Mit Unterstützung des ADFC Schleswig-Holstein entwickelte der LBV.SH in den vergangenen zwei Jahren eine praxisbezogene Handlungsempfehlung und veröffentlichte einen umfangreichen Abschlussbericht. Beide Dokumente sind öffentlich zugänglich auf der Internetseite des LBV.SH unter:
schleswig-holstein.de → LBV.SH → Presse → „LBV.SH geht Wurzelaufbrüche in Radwegen an.

Pilotstrecke Giekau (L 259)

Der Radweg an der L 259 bei Giekau im Kreis Plön wurde im Jahr 2021 auf einer Länge von etwa 4 Kilometern grundhaft erneuert.

Zum Einsatz kam dabei:

  • Betonrecyclingmaterial in ungebundener Bauweise
  • ein Antidurchwurzelungsvlies als vegetationstechnische Maßnahme

Die Strecke wurde als Pilotprojekt ausgewählt, da zuvor Schäden durch starke Durchwurzelung eines alten Eichenbestandes entstanden waren.

Weitere Details sind im Abschlussbericht („Monitoringprojekt: Instandsetzungsmaßnahmen von Radwegen mit Schäden durch Baumwurzeleinwuchs“, Seiten 82–84) dokumentiert.

Ergebnisse der Evaluierung

Die bisherigen Ergebnisse sind differenziert:

Positiv:

  • Bei der letzten Bestandsaufnahme im Jahr 2025 wurden keine neuen Schäden durch Wurzeleinwuchsfestgestellt
  • Das eingesetzte Material erfüllt damit bislang seinen Zweck zur Vermeidung neuer Wurzelaufbrüche

Herausforderungen:

  • Starker Bewuchs an den Fahrbahnrändern
  • Moosbildung
  • Entmischung von Feinmaterial
  • Bildung von Senken und Rillen

Zudem erschwert die weiterhin starke Durchwurzelung des Untergrundes eine fachgerechte Überarbeitung der Deckschicht.

Fazit

Die Pilotstrecke in Giekau zeigt: Es gibt Fortschritte bei der Vermeidung von Wurzelaufbrüchen – gleichzeitig bleiben praktische Herausforderungen bei der dauerhaften Instandhaltung bestehen.

Zahlreiche Straßen und Radwege saniert

2026/2027: Schönberg – Schlesen

Ein wichtiges Vorhaben in meinem Wahlkreis Plön-Nord:
In den Jahren 2026 und 2027 sollen die Straße und der Radweg zwischen Schönberg und Schlesen umfassend saniert werden.

Die Maßnahme wird sich über einen längeren Zeitraum erstrecken. Grund dafür ist der starke Schülerverkehr – viele Arbeiten können daher nur in den Ferienzeiten durchgeführt werden.

Umfangreiche Sanierungen in den vergangenen Jahren

In den letzten Jahren konnten mit Unterstützung des Landes bereits zahlreiche Projekte umgesetzt werden:

  • Radweg: Schönberg – Fiefbergen – Passade – Probsteierhagen – Schönkirchen
  • Straße: Schönberg – Fiefbergen – Passade – Probsteierhagen
  • Straße und Radweg: Lutterbek – Brodersdorf
  • Radweg: Marina Wendtorf – Bottsand
  • Radweg: Stakendorf – Schönberger Strand
  • Straße und Radweg: Schönberg – Krummbek
  • Strecke: Krummbek – Bendfeld – Köhn
  • Strecke: Köhn – Schwartbuck – Hohenfelde
  • Straße: Wisch – Heidkate
  • Straße: Passade – Fiefbergen – Höhndorf
  • Radweg: Schönkirchen – Dobersdorf
  • Verschiedene Ausbesserungen, u. a. an der L 165 sowie zwischen Rastorf und Probsteierhagen

Ausblick: Weitere wichtige Projekte

Für das Jahr 2026 erwarten wir zudem sichtbare Fortschritte beim Bau des Radweges:

  • Höhndorf – Krummbek – Stakendorf

Von besonderer Bedeutung ist außerdem:

  • der Radweg Hohwacht – Sehlendorf, der einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit leistet.

Zwischenbericht zur Sanierung der Straße Schönkirchen – Dobersdorf

Wir haben im Plöner Kreistag am 4. Dezember 2026 dem Landrat mit der Kreisverwaltung konkret per Beschluss aufgegeben, mit der Umsetzung der Sanierung der K 21 (Schönkirchen – Dobersdorf) in 2026 zu beginnen.

Dazu haben wir (Bericht 009/26, abrufbar auf der Homepage des Kreises Plön) inzwischen einen ersten Zwischenbericht bekommen. Nötig ist ein 2-stufiges EU-Vergabeverfahren, die Dauer beträgt etwa 3 Monate. Es folgt eine etwa 3-monatige Planungsphase inkl. Vermessung. Danach müssen Planungsunterlagen vom LBV geprüft werden, da die Straße nach der Sanierung zur Unterhaltung dem LBV untersteht – die Dauer beträgt etwa einen Monat.

Die Ausschreibung für den 1. Bauabschnitt würde im Herbst 2026 erfolgen, Baubeginn wäre frühestens im Frühjahr 2027.

Mehr als 53 000 ALFA-Fahrgäste in 2025

Das hohe Interesse an Anruf-Linien-Fahrten (ALFA) ist ungebrochen, steigt sogar. 2025 haben mehr als 53 000 Fahrgäste ALFA genutzt, wie mir VKP-Geschäftsführerin Kerstin Vedder auf meine Anfrage mitgeteilt hat. 2024 waren es 50 146, 2023 betrug die Gesamtsumme der ALFA-Fahrgäste 38 533. Die Zahl für 2025 könnte sogar noch leicht steigen, da noch nicht alle ALFA-Gebiete final abgerechnet sind.

Wir haben ALFA seit 2018 nach und nach in den Ämtern eingeführt und stellen seitens des Kreises Plön dafür rund 1 Mio. Euro jährlich zur Verfügung. Ein bürgernaher ÖPNV, für den ich mich gern eingesetzt habe.

Schönkirchen: Radwege, Straßen und Bahn

Ein zentrales Gesprächsthema beim Neujahrsempfang in Schönkirchen war der schlechte Zustand der Straße zwischen Schönkirchen und Dobersdorf. In meinem Grußwort bin ich darauf näher eingegangen. Gemeinsam mit meinen Kreistagskollegen Till Unger und Kai Bellstedt habe ich mich fraktionsübergreifend dafür eingesetzt, dass die Sanierung im Jahr 2026 beginnt. Auf unsere Initiative hin hat der Kreistag dies beschlossen – obwohl eine Maßnahme seitens der Kreisverwaltung und des Landrates zunächst nicht vorgesehen war.

Der Radweg zwischen Schönkirchen und Dobersdorf ist inzwischen fertiggestellt. Auch hierfür haben Till Unger, Kai Bellstedt und ich uns besonders eingesetzt. Darüber hinaus konnte die Sanierung des Radweges an der Landesstraße zwischen Schönkirchen und Probsteierhagen erreicht werden. Dies habe ich im direkten Austausch mit Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen vorangebracht.

Ein weiterer wichtiger Schritt für die Reaktivierung der Bahnlinie Hein Schönberg über Kiel-Oppendorf hinaus war der Besuch des damaligen Verkehrsstaatssekretärs Tobias von der Heide in Schönkirchen, Probsteierhagen und Passade im September 2022, zu dem ich eingeladen hatte. Im Anschluss wurden entscheidende Weichen für das Projekt gestellt.

Schönberg: Probsteier Allee (K 13) muss saniert werden

Die Probsteier Allee in Schönberg bedarf dringend der Sanierung. Im Kreistag haben wir auf Antrag von CDU und SPD den Landrat beauftragt, bis zum Nachtragshaushalt 2026 Kosten und planerische Umsetzung aufzuzeigen. Dabei sollen die Umsetzung des Bahnhofsumfeldes bei der Reaktivierung von Hein Schönberg, das Bus-Bahn-Konzept und die Anforderungen der VKP berücksichtigt werden. Die Mittel sollen im Nachtragshaushalt 2026 bereitgestellt werden.

FOTO: Christian Lüken.

 

Das Land investiert bei Straßen, Radwegen und Bahn

Bei den Haushaltsberatungen zum Etat von Wirtschafts- und Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen hat die Opposition kritisiert, es werde zu wenig in Straßen, Radwege und die Bahn investiert. Diese Kritik greift zu kurz. Auch in diesen Bereichen müssen finanzielle Spielräume verantwortungsvoll genutzt werden – und genau das geschieht.

Ein Blick auf die konkreten Maßnahmen vor Ort zeigt deutlich: Das Land investiert gezielt und wirksam in die Verkehrsinfrastruktur.

  • Die Landesstraße L 50 zwischen Schönberg und Probsteierhagen wurde umfassend saniert.

  • Der Radweg zwischen Schönberg und Schönkirchen ist erneuert worden.

  • Der Radweg Hohwacht – Sehlendorf wurde neu gebaut – mit 70 Prozent Förderung durch das Land.

  • Auch Kreisstraßen und Radwege konnten mit Unterstützung des Landes saniert und verbessert werden.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt zudem auf der Schiene:
Die Bahnstrecke Kiel–Oppendorf–Schönberg wird mit hohem finanziellem Aufwand ertüchtigt.  Seit dem 14. Dezember 2025 fährt der Zug vom neuen Bahnhof Schönkirchen wieder direkt nach Kiel – ein wichtiger Schritt für den klimafreundlichen und attraktiven Nahverkehr.

Fazit: Das Land handelt verantwortungsvoll und investiert sichtbar in eine moderne, sichere und zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur – auf der Straße, dem Radweg und der Schiene.

Bahn: Die Sanierung Schönkirchen -Probsteierhagen geht los

Ab dem 3. November 2025 werden nach Mitteilung der AKN die Bauarbeiten zwischen Schönkirchen und Probsteierhagen beginnen. Sie werden voraussichtlich bis Ende 2026 gehen und umfassen Rückschnitt- und Rodungsarbeiten, Streckenertüchtigungen für die Geschwindigkeitserhöhung von „Hein Schönberg“, den Neubau des Bahnhofes Probsteierhagen, den Neubau der Leit- und Sicherungstechnik sowie den Umbau diverser Bahnübergänge inklusive technischer Sicherungen. Die Arbeiten werden montags bis freitags zwischen 7 und 20 Uhr durchgeführt. Ab Dezember 2026 soll „Hein Schönberg“ von Probsteierhagen nach Kiel fahren. Sehr wichtig für die Ertüchtigung der gesamten Strecke war der Besuch von Verkehrs-Staatssekretär Tobias von der Heide auf meine Einladung im September 2022 (Fotos), danach wurde das Verfahren beschleunigt und wurden die Signale auf grün gestellt. Weitgehender Stillstand, wie von 2017 – 2022, das war keine Option mehr.