Info-Besuch in der Klinik Preetz

Mehr als 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 172 Planbetten, rund 9.500 stationäre und etwa 10.000 ambulante Patientinnen und Patienten pro Jahr sowie 50 Auszubildende in Pflege, IT und Verwaltung – einige Zahlen zur Klinik Preetz.

Gemeinsam mit dem Alten- und Pflegeheim „Haus am Klostergarten“ und dem Rettungsdienst des Kreises sind unter dem Dach der Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen des Kreises Plön insgesamt etwa 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt – der größte Arbeitgeber im Kreis.

Die Kliniken stehen vor großen Herausforderungen und werden sich durch die Einteilung in Leistungsgruppen künftig vielfach neu aufstellen müssen.

Bei einem Besuch des FAK „Soziales und Gesundheit“, den ich angeregt hatte, erhielten meine Kolleginnen und Kollegen Dagmar Hildebrand, Hauke Hansen, Wiebke Zweig und ich bei einem Info-Termin durch Geschäftsführer Sven Sandberg, Landrat Björn Demmin und die Hausspitze einen sehr guten Überblick über die aktuelle Situation und die künftigen Planungen.

Ein wichtiger Termin – denn für den Krankenhausbedarfsplan ist das Land zuständig, und er wird selbstverständlich auch im Landeshaus beraten.

Besuch im Schwentinepark

Ein Besuch im Schwentinepark ist immer wieder schön. Der Tierpark ist ein beliebtes Ziel für Familien, Kinder und Naturfreunde in unserer Region.

Bei einem Rundgang durch die Anlage lassen sich viele Tiere aus nächster Nähe beobachten, zugleich lädt der Park zu Spaziergängen in naturnaher Umgebung ein.

Der Schwentinepark ist damit ein schöner Ort für Naherholung und Naturerlebnis – und gerade für Familien mit Kindern immer einen Ausflug wert.

 

Entsorgung der Munitionsaltlasten – ausreichende Finanzmittel notwendig

Die dringende Notwendigkeit zur Entsorgung der Munitionsaltlasten in der Ostsee haben wir bereits 2021 deutlich angesprochen. Ich habe mich besonders dafür engagiert, mit Unterstützung der CDU-Kreistagsfraktion eine entsprechende Resolution im Kreistag durchzusetzen – einstimmig.

In der Ostsee lagern schätzungsweise rund 100.000 Tonnen Alt-Munition, bei uns vor allem im Bereich der Kolberger Heide / Probstei. Bereits 2021 haben wir bei einem Treffen vor Ort in Heidkate das Thema aufgegriffen und – wie im Kreistag – den Bund aufgefordert, die notwendigen Finanzmittel bereitzustellen.

Auch die Landesregierung hat später in Schönberg über das Thema informiert, unter anderem bei einer Veranstaltung mit Minister Tobias Goldschmidt.

Die technischen Möglichkeiten zur Entsorgung sind inzwischen vorhanden – etwa durch die Bergungsplattform von TKMS, die uns 2024 in der Landtagsfraktion vorgestellt wurde.

Entscheidend ist jetzt:
Es braucht ausreichende Finanzmittel. Hier ist vor allem der Bund gefordert.

Kreis Plön wirtschaftlich und wohnlich attraktiv

Der Kreis Plön steht bei der Arbeitslosigkeit mit 4,5% weiter am besten in Schleswig-Holstein dar. Sie ist sogar leicht zurückgegangen. Das ist sehr beachtlich und auf die wirtschaftliche Stärke zurück zu führen. Eine Situation, die früher anders war. Zu der Entwicklung erheblich beigetragen haben die starke Förderung der Infrastruktur, Gewerbegebiete, viele kleinere Betriebe und die wohnliche Attraktivität unserer Region.

Wohnen – Arbeiten – Freizeit möglichst dicht beieinander, dies ist wichtig.

Die Arbeitslosenquote beträgt in Schleswig-Holstein 6,2 %, in Kiel 8,4 %, in Neumünster 8,8%.

Das Land stärkt das UKSH und die Gesundheit

Das dem Land gehörende UKSH ist in schwerer finanzieller Situation, mehr als 2 Mrd. Euro sind für laufende Defizite, Neubauten und Sanierungen aufgelaufen.

Das Klinikum mit seinen rund 17 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat eine zentrale Funktion für die gesundheitliche Versorgung in Schleswig-Holstein, 24 / 7, also rund um die Uhr, ein Haus der Spitzenmedizin.

Seit geraumer Zeit haben wir erörtert, welche Maßnahmen dagegen zu ergreifen sind. Das Land wird rund 1 Mrd. Euro Verbindlichkeiten übernehmen, das UKSH bei weiteren Investitionen entlasten und in anderen Bereichen ggf. unterstützen. Zudem wird erwartet, dass das UKSH Möglichkeiten zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit nutzt.

Die Beschlüsse sollen in der nächsten Sitzung des Landtages, also im März 2026 getroffen werden.

Zwischenbericht zur Sanierung der Straße Schönkirchen – Dobersdorf

Wir haben im Plöner Kreistag am 4. Dezember 2026 dem Landrat mit der Kreisverwaltung konkret per Beschluss aufgegeben, mit der Umsetzung der Sanierung der K 21 (Schönkirchen – Dobersdorf) in 2026 zu beginnen.

Dazu haben wir (Bericht 009/26, abrufbar auf der Homepage des Kreises Plön) inzwischen einen ersten Zwischenbericht bekommen. Nötig ist ein 2-stufiges EU-Vergabeverfahren, die Dauer beträgt etwa 3 Monate. Es folgt eine etwa 3-monatige Planungsphase inkl. Vermessung. Danach müssen Planungsunterlagen vom LBV geprüft werden, da die Straße nach der Sanierung zur Unterhaltung dem LBV untersteht – die Dauer beträgt etwa einen Monat.

Die Ausschreibung für den 1. Bauabschnitt würde im Herbst 2026 erfolgen, Baubeginn wäre frühestens im Frühjahr 2027.

Wohnungsbau: SPD-Vorschlag würde Wohnungskrise verschärfen

Es fehlen Wohnungen. Sehr viele. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Neubauten weit unter den Erwartungen geblieben. 18 Euro musste ein Vermieter ohne Fördermittel mindestens nehmen, wenn er einen Neubau erstellt. Das können die wenigsten zahlen.

Wenn die SPD jetzt auch noch Vermietungseinkünfte für Krankenkassen-Finanzierungen verwenden will, so ist dies dem Ziel von mehr Wohnungsbau sehr abträglich. Schon jetzt sind die Renditen im Wohnungsbau an vielen Orten sehr überschaubar, wenn überhaupt welche erzielt werden.

Es gibt deutlich lukrativere Anlageformen. Nötig wäre es, mehr privates Kapital in den Wohnungsmarkt zu bekommen, um mehr Wohnungen zu erstellen oder zu sanieren, zum Beispiel durch Bürgschaften des Staates.

Denn viele Ältere, die über Eigentum verfügen, bekommen von den Banken (meist) keine Kredite mehr. Ein anderer wichtiger Weg wäre eine Eigenheimförderung, die den Namen verdient – wie einst 7b. Dadurch wurden Häuser, Wohnungen und Eigentum geschaffen.

Der Arbeitsschutz soll effektiver werden

Der Arbeitsschutz soll effektiver und in der Kommunikation verbessert werden. Darüber hat die Landesregierung durch Staatssekretär Johannes Albig und LASG-Direktor Mathias Großmann im Sozialausschuss des Landtages berichtet.

Seit dem 1. Juli 2025 ist er nicht mehr bei der Unfallkasse Nord, sondern beim Landesamt für Arbeitsschutz, Soziales und Gesundheit (LASG) angesiedelt.

Zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden eingestellt, weitere Einstellungen sind vorgesehen. Die Zahl der Prüfungen soll deutlich erhöht und Doppelstrukturen vermieden werden.

Ein Prozess, der in der Umstellung einige Zeit in Anspruch nehmen wird.

Ich habe im Landtag zum Thema gesprochen und mich auch aktiv an der Beratung beteiligt.

800 Mio. Euro vom Land für Kitas und Tagespflege

Wir geben seitens des Landes inzwischen rund 800 Mio. Euro für die Kitas und Tagespflege in Schleswig-Holstein aus. Eine wichtige Förderung für Bildung, Betreuung und das Miteinander der Kinder schon im frühen Alter. 2018 haben wir das Kita-Gesetz in Schleswig-Holstein verabschiedet, es löste eine Vielzahl einzelner Regelungen ab. Das Gesetz definiert Rahmen und Ansprüche – also von Bedeutung.

Die Elternbeiträge haben wir nicht erhöht.

2024 haben wir das Gesetz nach gründlicher einjähriger Anhörung und Erörterung novelliert, also weiterentwickelt und Schwachstellen beseitigt. Selbstverständlich, dass dies auch weiterhin erfolgt. Dies wird auch vor Ort so wahrgenommen.

Die aktuelle heftige GEW-Kritik in Form einer „Umfrage“ basiert auf den Aussagen von 169 Personen. Beschäftigt sind in den Kitas und in der Tagespflege in Schleswig-Holstein rund 25 000 Personen.

Viele Angebote für Senioren

Im Sozialausschuss des Landtages hat die Staatssekretärin im Sozialministerium, Silke Schiller-Tobies, umfassend zur aktuellen Seniorenpolitik berichtet. Deutlich wurde: Es gibt eine große Zahl an Angeboten und Maßnahmen, die gezielt auf die Lebenswirklichkeit älterer Menschen eingehen.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem Miteinander der Generationen, der Digitalisierung, der Freizeitgestaltung, dem Kampf gegen Einsamkeit sowie auf sozialen Unterstützungsangeboten. Darüber hinaus spielen auch Mobilität, Erwerbstätigkeit über den Ruhestand hinaus und seniorengerechte Wohnangebote im sozialen Wohnungsbau eine wichtige Rolle.

Mobilität: Barrierefreiheit und ALFA als Erfolgsmodell

Gerade beim Thema Mobilität habe ich auf zwei Punkte besonders hingewiesen:
die konsequente Barrierefreiheit im öffentlichen Raum
sowie die erfolgreichen Anruf-Linien-Fahrten (ALFA) im Kreis Plön
ALFA schafft konkrete Verbesserungen im Alltag vieler älterer Menschen. Mehr als 50.000 Fahrgäste haben 2025 dieses Angebot bei uns genutzt. Das zeigt deutlich: Flexible und wohnortnahe Mobilitätsangebote werden gebraucht – und sie werden angenommen.
Seniorenpolitik bedeutet für uns, Teilhabe zu ermöglichen, Selbstständigkeit zu stärken und Einsamkeit vorzubeugen. Die Vielzahl an Maßnahmen zeigt: Wir sind auf einem guten Weg – und werden diesen konsequent weitergehen.

 

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