Kreis Plön wirtschaftlich und wohnlich attraktiv

Der Kreis Plön steht bei der Arbeitslosigkeit mit 4,5% weiter am besten in Schleswig-Holstein dar. Sie ist sogar leicht zurückgegangen. Das ist sehr beachtlich und auf die wirtschaftliche Stärke zurück zu führen. Eine Situation, die früher anders war. Zu der Entwicklung erheblich beigetragen haben die starke Förderung der Infrastruktur, Gewerbegebiete, viele kleinere Betriebe und die wohnliche Attraktivität unserer Region.

Wohnen – Arbeiten – Freizeit möglichst dicht beieinander, dies ist wichtig.

Die Arbeitslosenquote beträgt in Schleswig-Holstein 6,2 %, in Kiel 8,4 %, in Neumünster 8,8%.

Das Land stärkt das UKSH und die Gesundheit

Das dem Land gehörende UKSH ist in schwerer finanzieller Situation, mehr als 2 Mrd. Euro sind für laufende Defizite, Neubauten und Sanierungen aufgelaufen.

Das Klinikum mit seinen rund 17 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat eine zentrale Funktion für die gesundheitliche Versorgung in Schleswig-Holstein, 24 / 7, also rund um die Uhr, ein Haus der Spitzenmedizin.

Seit geraumer Zeit haben wir erörtert, welche Maßnahmen dagegen zu ergreifen sind. Das Land wird rund 1 Mrd. Euro Verbindlichkeiten übernehmen, das UKSH bei weiteren Investitionen entlasten und in anderen Bereichen ggf. unterstützen. Zudem wird erwartet, dass das UKSH Möglichkeiten zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit nutzt.

Die Beschlüsse sollen in der nächsten Sitzung des Landtages, also im März 2026 getroffen werden.

Der Arbeitsschutz soll effektiver werden

Der Arbeitsschutz soll effektiver und in der Kommunikation verbessert werden. Darüber hat die Landesregierung durch Staatssekretär Johannes Albig und LASG-Direktor Mathias Großmann im Sozialausschuss des Landtages berichtet.

Seit dem 1. Juli 2025 ist er nicht mehr bei der Unfallkasse Nord, sondern beim Landesamt für Arbeitsschutz, Soziales und Gesundheit (LASG) angesiedelt.

Zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden eingestellt, weitere Einstellungen sind vorgesehen. Die Zahl der Prüfungen soll deutlich erhöht und Doppelstrukturen vermieden werden.

Ein Prozess, der in der Umstellung einige Zeit in Anspruch nehmen wird.

Ich habe im Landtag zum Thema gesprochen und mich auch aktiv an der Beratung beteiligt.

4.507 Geburten im Jahr 2025: UKSH erneut geburtenstärkste Klinik in Schleswig-Holstein

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) bleibt die erste Adresse für Geburtshilfe im Land: Im Jahr 2025 kamen an den beiden Standorten Kiel und Lübeck insgesamt 4.507 Kinder zur Welt. Damit entfallen rund 20 Prozent aller Geburten in Schleswig-Holstein auf das UKSH.

„Diese Zahl zeigt das anhaltend hohe Vertrauen werdender Eltern in unsere geburtshilflichen Angebote“, betont der Vorstandsvorsitzende des UKSH, Prof. Dr. Jens Scholz. „Die Entwicklung bestätigt zugleich die hohe Qualität und das exzellente Versorgungsniveau, das wir unseren Patientinnen und Patienten bieten.“

Als Maximalversorger begleitet das UKSH Familien umfassend – von der Schwangerschaft über die Geburt bis in die Zeit danach. An beiden Standorten verfügen die Geburtskliniken über den Status eines Perinatalzentrums Level 1. Damit ist auch bei komplexen Schwangerschaften und Frühgeburten eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau gewährleistet.

Rund um die Uhr stehen interdisziplinäre Teams aus erfahrenen Fachkräften bereit, um Mutter und Kind bestmöglich zu betreuen. Die erneut hohe Zahl an Geburten unterstreicht die zentrale Rolle des UKSH in der geburtshilflichen Versorgung Schleswig-Holsteins.

Neujahrsempfang in Schönberg: 

Drei Stunden „wie im Fluge“

Wenn drei Stunden „wie im Fluge“ vergehen, weiß man: Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. So war es beim diesjährigen Neujahrsempfang der Gemeinde Schönberg im vollbesetzten Saal des „Tripaldi“. Informativ, abwechslungsreich und flott im Ablauf, dazu stimmungsvoll musikalisch umrahmt vom „Duett Gelöt“ – ein rundum gelungener Start ins neue Jahr. Souverän moderiert wurde die Veranstaltung von Bürgervorsteherin Christine Nebendahl.

Bei der Talkrunde kamen Kreispräsidentin Hilla Mersmann, Amtsvorsteher Wolf Mönkemeier, Amtsdirektor Christian Hasler, Schulverbandsvorsteher Lutz Schlünsen und ich ausführlich zu Wort. 

Bürgermeister Peter A. Kokocinski gab einen anschaulichen Rück- und Ausblick auf konkrete Projekte der Gemeinde und sprach die Grundfragen des ehrenamtlichen Engagements an – ein zentrales Thema für eine lebendige Gemeinde.

Ein Highlight des Abends war die Verleihung des Bürgerpreises an die Aktionsgemeinschaft „Schönberg bleibt bunt“. Ebenso bereichernd waren die Ausführungen der Vertreterinnen und Vertreter der Vereine und Verbände, die wie immer spannende Einblicke in ihre Arbeit gaben.

Mehr als 53 000 ALFA-Fahrgäste in 2025

Das hohe Interesse an Anruf-Linien-Fahrten (ALFA) ist ungebrochen, steigt sogar. 2025 haben mehr als 53 000 Fahrgäste ALFA genutzt, wie mir VKP-Geschäftsführerin Kerstin Vedder auf meine Anfrage mitgeteilt hat. 2024 waren es 50 146, 2023 betrug die Gesamtsumme der ALFA-Fahrgäste 38 533. Die Zahl für 2025 könnte sogar noch leicht steigen, da noch nicht alle ALFA-Gebiete final abgerechnet sind.

Wir haben ALFA seit 2018 nach und nach in den Ämtern eingeführt und stellen seitens des Kreises Plön dafür rund 1 Mio. Euro jährlich zur Verfügung. Ein bürgernaher ÖPNV, für den ich mich gern eingesetzt habe.

Kräftige Unterstützung vom Land in Schönberg und in der Probstei

Beim Neujahrsempfang in Schönberg habe ich in der Talkrunde einige wichtige Projekte hervorgehoben, die wir vom Land auf den Weg gebracht bzw. begleitet haben oder unterstützen:

  • Sanierung der Straße L 50 und des Radweges von Schönberg bis Probsteierhagen,
  • Sanierung des Radweges von Probsteierhagen bis Schönkirchen,
  • Ertüchtigung der Bahnstrecke Hein Schönberg (Ende 2026 bis Schönberg fertig),
  • Sanierung von Straße und Radweg Schönberg – Krummbek,
  • Sanierung der Straße Eichkamp,
  • Verbesserung der touristischen Infrastruktur in Kalifornien,
  • Neueindeckung des Reetdaches im Heimatmuseum,
  • Ganztagsbetreuung Schule.

Das kann sich wahrlich sehen lassen!

Schönkirchen: Radwege, Straßen und Bahn

Ein zentrales Gesprächsthema beim Neujahrsempfang in Schönkirchen war der schlechte Zustand der Straße zwischen Schönkirchen und Dobersdorf. In meinem Grußwort bin ich darauf näher eingegangen. Gemeinsam mit meinen Kreistagskollegen Till Unger und Kai Bellstedt habe ich mich fraktionsübergreifend dafür eingesetzt, dass die Sanierung im Jahr 2026 beginnt. Auf unsere Initiative hin hat der Kreistag dies beschlossen – obwohl eine Maßnahme seitens der Kreisverwaltung und des Landrates zunächst nicht vorgesehen war.

Der Radweg zwischen Schönkirchen und Dobersdorf ist inzwischen fertiggestellt. Auch hierfür haben Till Unger, Kai Bellstedt und ich uns besonders eingesetzt. Darüber hinaus konnte die Sanierung des Radweges an der Landesstraße zwischen Schönkirchen und Probsteierhagen erreicht werden. Dies habe ich im direkten Austausch mit Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen vorangebracht.

Ein weiterer wichtiger Schritt für die Reaktivierung der Bahnlinie Hein Schönberg über Kiel-Oppendorf hinaus war der Besuch des damaligen Verkehrsstaatssekretärs Tobias von der Heide in Schönkirchen, Probsteierhagen und Passade im September 2022, zu dem ich eingeladen hatte. Im Anschluss wurden entscheidende Weichen für das Projekt gestellt.

Der Bevölkerungsschutz im Kreis Plön wird gestärkt

2024 und 2025 haben wir im Kreis Plön 9 neue Einsatzfahrzeuge für rund 2,8 Millionen Euro für die Einheiten des Bevölkerungsschutzes beschafft. Sie stärken den Brand-, Katastrophen- und Bevölkerungsschutz, die Einsätze können schneller, sicherer und effizienter durchgeführt werden, so Landrat Björn Demmin. In den kommenden Jahren sind weitere Fahrzeug-Anschaffungen in einer Höhe von insgesamt rund 1,8 Millionen Euro vorgesehen. Besonderen Dank an alle, die sich hier ehrenamtlich engagieren.

Foto: Kreis Plön

Das Land investiert bei Straßen, Radwegen und Bahn

Bei den Haushaltsberatungen zum Etat von Wirtschafts- und Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen hat die Opposition kritisiert, es werde zu wenig in Straßen, Radwege und die Bahn investiert. Diese Kritik greift zu kurz. Auch in diesen Bereichen müssen finanzielle Spielräume verantwortungsvoll genutzt werden – und genau das geschieht.

Ein Blick auf die konkreten Maßnahmen vor Ort zeigt deutlich: Das Land investiert gezielt und wirksam in die Verkehrsinfrastruktur.

  • Die Landesstraße L 50 zwischen Schönberg und Probsteierhagen wurde umfassend saniert.

  • Der Radweg zwischen Schönberg und Schönkirchen ist erneuert worden.

  • Der Radweg Hohwacht – Sehlendorf wurde neu gebaut – mit 70 Prozent Förderung durch das Land.

  • Auch Kreisstraßen und Radwege konnten mit Unterstützung des Landes saniert und verbessert werden.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt zudem auf der Schiene:
Die Bahnstrecke Kiel–Oppendorf–Schönberg wird mit hohem finanziellem Aufwand ertüchtigt.  Seit dem 14. Dezember 2025 fährt der Zug vom neuen Bahnhof Schönkirchen wieder direkt nach Kiel – ein wichtiger Schritt für den klimafreundlichen und attraktiven Nahverkehr.

Fazit: Das Land handelt verantwortungsvoll und investiert sichtbar in eine moderne, sichere und zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur – auf der Straße, dem Radweg und der Schiene.