Starkes Engagement für die junge Generation

Auf dem Kreisverbandstag der Jungen Union Kreis Plön in Mönkeberg habe ich in meinem Grußwort berichtet und klar Position bezogen:

Wir engagieren uns im Land stark für die junge Generation (KiTas, Schulen, schulischer Ganztag, Hochschulen), für Klimaschutz, Umwelt und Natur, für eine gute gesundheitliche Zukunft (UKSH, Kliniken) und mit erheblichen Mitteln für Soziales, zum Beispiel Kinder, die in sehr beengten materiellen Verhältnissen ins Leben starten müssen.

Das sind etwa 20 %, in vielen Städten deutlich mehr.

Nötige Veränderungen durch den Bund wie die Reduzierung von Ansprüchen werden nötig sein, sie dürfen aber nicht abrupt erfolgen, sondern müssen für die Betroffenen tragbar sein.

Zum Thema Rente: Jetzige Rentenbezieher haben lange Zeit in die Rentenkassen eingezahlt, um die Renten in den vergangenen Jahren / Jahrzehnten auszahlen zu können.

Wir haben keinen „Geld-Turm“, aus dem die Renten bezahlt werden, sondern diese werden aus den monatlichen Einnahmen finanziert (mit einer leichten Schwankungsbreite). Zudem zahlt der Staat hinzu, daraus werden vor allem auch sog. versicherungsfremde Leistungen finanziert.

Rentnerinnen und Rentner haben die berechtigte Erwartung, dass sie im Alter die ihnen zustehende Rente auch bekommen. Auch dies gehört zum Thema Generationengerechtigkeit entscheidend dazu.

Lage der Jagd, Streckenberichte, Wildunfälle, Nutria

Sehr informativ und die Herausforderungen klar benennend der Bericht von Kreisjägermeister Jörg Höfer im Holm. Er wird traditionell eine Stunde vor dem Kreisjägertag gegeben.

Nutria ist zu einem wichtigen Thema geworden, die Tiere breiten sich sehr schnell im Kreis aus. 43,4% aller Unfälle im Kreis Plön sind Wildunfälle – es wird versucht, gegenzusteuern, was aber nicht ganz einfach ist. Rehwild ist an Unfällen auf vielen Straßen beteiligt.

Die Streckenberichte fanden ebenso ein großes Interesse wie die Abschussplanung. Durch den Kreisjägermeister und den Kreisjägertag bekommt man einen sehr guten Überblick über die Lage im Kreis und in den Revieren.

Im Dialog mit der Kreisjägerschaft

Sehr beeindruckend wieder der Kreisjägertag, an dem ich schon häufig teilgenommen habe. Besonders ansprechend war der 47-seitige Jahresbericht 2025/2026 des Verbandes mit 1.139 Mitgliedern – Tendenz steigend.

An der Spitze stehen Claus-Henrick Estorff als 1. Vorsitzender und Stefan Velfe als 2. Vorsitzender, gemeinsam mit Vorstand und Obleuten.

Ein großer Anziehungspunkt war erneut die Trophäenschau der Hegeringe, die im Saal des sehr gastfreundlichen Holm wie in jedem Jahr präsentiert wurde.

Jägerinnen und Jäger leisten einen wichtigen Beitrag: Sie regulieren die Wildbestände, hegen und pflegen Natur und Umwelt. Dieses starke ehrenamtliche Engagement verdient großen Dank.

In seinem Jahresbericht informierte Claus-Henrick Estorff über die umfangreichen Aktivitäten. Über seine lobenden Worte bei meiner Begrüßung habe ich mich sehr gefreut.

Ein Beispiel für gemeinsame politische Entscheidungen:
Der Kreistag hat auf Vorschlag der CDU-Kreistagsfraktion unter Leitung von Thomas Hansen und mit mir als damaligem Kreispräsidenten bereits vor rund 20 Jahren – gegen erhebliche Widerstände – die Jagdsteuer abgeschafft.

Auch aktuelle Themen wurden angesprochen:

  • Wildunfälle (43 % aller Unfälle im Kreis) – hier sind wir bereits vor Jahren im Polizeibeirat bzw. Hauptausschuss initiativ geworden.
  • Die starke Ausbreitung der Nutria – ein Thema sowohl im Kreishaus als auch im Landeshaus.

In Plön-Nord haben wir viel erreicht

Wir sind in meinem Wahlkreis Plön-Nord in den vergangenen Jahren wieder ein erhebliches Stück vorangekommen. Aber es gibt natürlich auch noch einiges zu tun. Darum will ich mich besonders in den nächsten Jahren kümmern.

Einige Stichworte aus meinem kurzen Überblick beim politischen Frühstück im „Filou“:

  • Die gestärkte Infrastruktur durch das Anruf-Linien-System (ALFA), zahlreiche sanierte Straßen und Radwege, die Reaktivierung der Bahn,
  • die starke wirtschaftliche Kraft durch den Tourismus, Gewerbegebiete und mittelständische Betriebe – der Kreis Plön hat inzwischen die geringste Arbeitslosigkeit aller Kreise und kreisfreien Städte in Schleswig-Holstein,
  • ein gutes KiTa-Angebot, die Schulen, wobei wir uns gewünscht hätten, dass die Neubau- bzw. Sanierungsbeschlüsse zur Heinrich-Heine-Schule in Heikendorf und zum Hoffmann-von Fallersleben-Schulzentrum in Lütjenburg im Kreishaus schon intensiver umgesetzt wären,
  • eine Vielzahl unterstützter sozialer Angebote,
  • ein sehr guter Küstenschutz durch konkrete oder geplante Maßnahmen, siehe zum Beispiel in Heikendorf, Wendtorf, Panker, Behrensdorf und Hohwacht.
  • Wir haben vom Land mit hohen Zuwendungen von bis zu 90% die touristische Infrastruktur in Heikendorf, Mönkeberg und Kalifornien / Schönberg gefördert.
  • Der Bevölkerungsschutz wird durch das neue Zentrum in Lütjenburg, durch eine Vielzahl von Sirenen und andere Maßnahmen gestärkt werden.
  • Die Klinik Preetz, den Rettungsdienst und das UKSH, für unseren Raum von erheblicher Bedeutung, haben wir vom Kreis Plön bzw. Land gestärkt. Eine gute gesundheitliche Versorgung ist immer von hoher Bedeutung.
  • Den Sport unterstützen wir gern, zum Beispiel haben wir Kunstrasenplätze gefördert.

Wurzelaufbrüche auf und an Radwegen – aktueller Stand

Das Thema der Wurzelaufbrüche auf und an Radwegen beschäftigt viele Bürgerinnen und Bürger. Daher habe ich den Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus, Claus Ruhe Madsen, um eine Übersicht zum aktuellen Stand gebeten.

Im Bereich Giekau gibt es an der L 259 eine Pilotstrecke. Nachfolgend finden Sie die Stellungnahme des Ministers sowie Hinweise auf weiterführende Informationen und Ergebnisse:

Stellungnahme des Ministers

Im Rahmen der Arbeitsgruppe Wurzelaufbrüche beauftragte das MWVATT im Jahr 2023 den LBV.SH, verschiedene Verfahren zur Sanierung von Wurzelaufbruchschäden mittels Pilotstrecken zu erproben, zu evaluieren und zu bewerten.

Mit Unterstützung des ADFC Schleswig-Holstein entwickelte der LBV.SH in den vergangenen zwei Jahren eine praxisbezogene Handlungsempfehlung und veröffentlichte einen umfangreichen Abschlussbericht. Beide Dokumente sind öffentlich zugänglich auf der Internetseite des LBV.SH unter:
schleswig-holstein.de → LBV.SH → Presse → „LBV.SH geht Wurzelaufbrüche in Radwegen an.

Pilotstrecke Giekau (L 259)

Der Radweg an der L 259 bei Giekau im Kreis Plön wurde im Jahr 2021 auf einer Länge von etwa 4 Kilometern grundhaft erneuert.

Zum Einsatz kam dabei:

  • Betonrecyclingmaterial in ungebundener Bauweise
  • ein Antidurchwurzelungsvlies als vegetationstechnische Maßnahme

Die Strecke wurde als Pilotprojekt ausgewählt, da zuvor Schäden durch starke Durchwurzelung eines alten Eichenbestandes entstanden waren.

Weitere Details sind im Abschlussbericht („Monitoringprojekt: Instandsetzungsmaßnahmen von Radwegen mit Schäden durch Baumwurzeleinwuchs“, Seiten 82–84) dokumentiert.

Ergebnisse der Evaluierung

Die bisherigen Ergebnisse sind differenziert:

Positiv:

  • Bei der letzten Bestandsaufnahme im Jahr 2025 wurden keine neuen Schäden durch Wurzeleinwuchsfestgestellt
  • Das eingesetzte Material erfüllt damit bislang seinen Zweck zur Vermeidung neuer Wurzelaufbrüche

Herausforderungen:

  • Starker Bewuchs an den Fahrbahnrändern
  • Moosbildung
  • Entmischung von Feinmaterial
  • Bildung von Senken und Rillen

Zudem erschwert die weiterhin starke Durchwurzelung des Untergrundes eine fachgerechte Überarbeitung der Deckschicht.

Fazit

Die Pilotstrecke in Giekau zeigt: Es gibt Fortschritte bei der Vermeidung von Wurzelaufbrüchen – gleichzeitig bleiben praktische Herausforderungen bei der dauerhaften Instandhaltung bestehen.

Immer mehr Angehörige pflegen

Die Zahl der Pflegebedürftigen ist in Schleswig-Holstein deutlich gestiegen. Nach Angaben des Statistikamtes Nord waren 2023 rund 175 000 Menschen auf Hilfe angewiesen. Sehr interessant ist dabei, dass etwa 60% von Angehörigen gepflegt werden, eine Verdoppelung gegenüber 2017. Demgegenüber sinkt die die Zahl der vollstationären Pflegeplätze, die ambulante ist ansteigend.

Eine informative Gesprächsrunde in Brodersdorf

Ein sehr informativer, konkrete wie grundsätzliche Fragen betreffender Abend in Brodersdorf mit dem Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz, Otto Carstens. Otto Carstens berichtete, dass wir vom Landtag für die Regulierung von Schäden durch Gänsefraß die Mittel von 350.000 Euro auf 1,2 Mio. Euro erhöht haben.

Ein weiteres Thema: Die Düngung auf überfrorenen Böden ist in Schleswig-Holstein möglich, orientiert an anderen Bundesländern.

Intensiv wurde die starke Nutria-Ausweitung diskutiert. Kreisjägermeister Jörg Höfer berichtete, dass von rund 20 Tieren vor 5 Jahren die Zahl im Kreis Plön inzwischen auf rund 3000 gestiegen sei. Claus Heller ergänzte, in Wendtorf gebe es zum Beispiel 20. Mit einem Modellprojekt soll im Land geprüft werden, wie die Entwicklung gebremst werden kann.

Auch das Thema der Wildunfälle, im Kreis Plön rund 41 % aller Unfälle, und deren Reduzierung kam ausführlich zur Sprache. Jörg Höfer: Damwild prägt den Kreis, der Steigerung in den vergangenen 20 Jahren begegne man inzwischen.

Zudem wurden konkrete Themen aus der Landwirtschaft und dem Verbraucherschutz angesprochen – eine sehr gelungene 90 Minuten-Gesprächsrunde, mit konkreten Aussagen und der Erläuterung von Hintergründen durch den Staatssekretär.

Ein besonderer Dank gilt Hans-Peter Vöge für die Unterstützung des Abends.

FOTOS: Claudia Petersen

Zahlreiche Straßen und Radwege saniert

2026/2027: Schönberg – Schlesen

Ein wichtiges Vorhaben in meinem Wahlkreis Plön-Nord:
In den Jahren 2026 und 2027 sollen die Straße und der Radweg zwischen Schönberg und Schlesen umfassend saniert werden.

Die Maßnahme wird sich über einen längeren Zeitraum erstrecken. Grund dafür ist der starke Schülerverkehr – viele Arbeiten können daher nur in den Ferienzeiten durchgeführt werden.

Umfangreiche Sanierungen in den vergangenen Jahren

In den letzten Jahren konnten mit Unterstützung des Landes bereits zahlreiche Projekte umgesetzt werden:

  • Radweg: Schönberg – Fiefbergen – Passade – Probsteierhagen – Schönkirchen
  • Straße: Schönberg – Fiefbergen – Passade – Probsteierhagen
  • Straße und Radweg: Lutterbek – Brodersdorf
  • Radweg: Marina Wendtorf – Bottsand
  • Radweg: Stakendorf – Schönberger Strand
  • Straße und Radweg: Schönberg – Krummbek
  • Strecke: Krummbek – Bendfeld – Köhn
  • Strecke: Köhn – Schwartbuck – Hohenfelde
  • Straße: Wisch – Heidkate
  • Straße: Passade – Fiefbergen – Höhndorf
  • Radweg: Schönkirchen – Dobersdorf
  • Verschiedene Ausbesserungen, u. a. an der L 165 sowie zwischen Rastorf und Probsteierhagen

Ausblick: Weitere wichtige Projekte

Für das Jahr 2026 erwarten wir zudem sichtbare Fortschritte beim Bau des Radweges:

  • Höhndorf – Krummbek – Stakendorf

Von besonderer Bedeutung ist außerdem:

  • der Radweg Hohwacht – Sehlendorf, der einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit leistet.